ADHS-Special: Ruhig gestellt und angepasst – Ritalin und die Indigo-Kinder. Eine Zusammenfassung

Früher hießen sie “Zappelphilipp”, heute ist es ein medizinischer “Befund”, denn so ein Verhalten passt offensichtlich nicht in unsere Leistungsgesellschaft : ADS oder ADHS wird mittlerweile bei mehr als einer halben Million (!) Kindern allein in Deutschland attestiert.

Etwa drei bis fünf Prozent aller Kinder in Österreich leiden an diesen Aufmerksamkeits-störungen bzw. am so genannten hyperkinetischen Syndrom. Buben sind davon deutlich häufiger betroffen als Mädchen. Gemeint ist dabei ein “Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom”, das wahlweise ohne oder mit Hyperaktivität auftreten kann. Ohne Zweifel: Solche Kinder sind sehr anstrengend und können ihre Eltern, Erzieher und Lehrer durch ihren ständigen Bewegungsdrang und unkontrollierte Impulse systematisch in den Wahnsinn treiben. Doch seit das Symptom einen richtigen Namen hat, wird auch immer hemmungsloser die chemische Keule dagegen eingesetzt.

Die “segensreichen Pillen” für bzw. gegen die scheinbar nicht mehr zu bändigenden Kinder sind Ritalin oder Generika mit dem gleichen Wirkstoff – Methylphenidat. Das Betäubungsmittel wurde schon vor über 70 Jahren erfunden, erlebt aber erst jetzt einen kometenhaften Aufstieg. Es wird mehrmals täglich verabreicht und stellt je nach Dosis auch den nervösesten Nachwuchs ruhig. Dabei sind zumindest einige schwerwiegende Nebenwirkungen von Ritalin & Co. seit Jahren bekannt und werden selbst von den Pharmaunternehmen und verschreibenden Medizinern nicht verschwiegen:

Persönlichkeitsveränderungen, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit bis zum Untergewicht, deutliche Wachstumsverzögerung von über 20 Prozent pro Jahr, Meldungen über plötzliche Todesfälle in USA, Herzrasen, Krampfanfälle u.v.m.

Obwohl Ritalin seit über 70 Jahren auf dem Markt ist, gibt es keine einzige unabhängige Langzeitstudie, beklagen Kritiker wie der Göttinger Neurologe Gerald Hüther.

Ritalin gegen ADHS Wo die wilden Kerle wohnten
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Ein „Goldesel“ für die Pharmaindustrie
Stuttgart – „Ritalin ist eine Pille gegen eine erfundene Krankheit, gegen die Krankheit, ein schwieriger Junge zu sein.“ Die Diagnose ADHS werde inflationär zur Erklärung von Schulversagen herangezogen, und weltweit mache allein Novartis, Hersteller von Ritalin (Methylphenidat), einen Umsatz von 464 Millionen Dollar mit der Pille, die störende Jungen „glatt, gefügig und still“ mache. So schreibt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS vom 12. Februar) in einem Titelbeitrag:
http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/pharmazie/news/2012/02/12/ein-goldesel-fuer-die-pharmaindustrie/6489.html

Tietjen und Hirschhausen, Gerald Hüther:

Prof. G. Hüther auf dem NLP-Kongress 2012:

ADHS – Ritalin und die Indigo-Kinder. Eine Zusammenfassung

Ruhe durch Ritalin – In Hamburg und Bremen bekommen immer mehr Kinder mit hohem Bewegungsdrang und Konzentrationsstörungen umstrittene Medikamente:
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Ritalin – Die gefährlichste Droge der Welt:

Gehirndoping mit der Modedroge Ritalin.
In den USA jedoch gehört das Gehirndoping mit der Modedroge Ritalin fast schon zum Schulalltag. Dort ist die Ansicht weit verbreitet, dass man sich als Gesunder mit Methylphenidat einen Leistungsschub für die Prüfung verschaffen kann – und der Druck in Highschools und Colleges ist derart hoch, dass viele einfach keine Alternative sehen.
Zwar gibt es auch in den USA dazu keine genauen Zahlen. Martha Farah, Neuropsychologin an der University of Pennsylvania, schätzt aber: Jeder zehnte Highschool-Schüler, jeder fünfte College-Student nimmt Leistungsförderer. Die Schattenseite des übermäßigen Leistungsdenkens:
Der Medikamenten-Handel auf US-Schulhöfen, besonders mit Ritalin, blüht, Schüler schmeißen Ritalin-Partys:

Nano Hirndoping:

Ruhiggestellt und hochgepuscht:

«Ritalin ist ein Verbrechen» – Interview mit Georg Feuser
Für den Sonderpädagogik-Professor Georg Feuser gehört das Beruhigungsmittel Ritalin verboten. Lebhafte Kinder passten sich ihrer hektischen Umgebung an. Oft fehle es ihnen bloss an Zuwendung.
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Beichte auf dem Sterbebett: ADHS gibt es gar nicht!
Der amerikanische Psychiater Leon Eisenberg gilt als der Erfinder des psychiatrischen Krankheitsbilds Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätssyndrom, kurz ADHS – im Volksmund auch Zappelphilipp-Syndrom genannt…
Kritiker unterstellen schon seit langer Zeit, ADHS wäre eine erfundene Krankheit.
Kurz vor seinem Tod gestand Eisenberg dem Medizinjournalisten Jörg Blech, daß AHDS ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung sei, wie die FAZ berichtet. Ferner stellt die FAZ fest, daß psychische Krankheiten keine Krankheiten, sondern ein Deutungsmuster seien:

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wikipedia hängt sich bei der begriffserklärung an Nancy Ann Tappe und Carroll Tober fest und warnt vor dem esoterischen ansatz, entgegen ärztlichem Rat auf eine schulmedizinische Behandlung dieser Störung zu verzichten:

Indigo-Kinder
Als Indigo-Kinder bezeichnen Anhänger esoterischer Ideen jene Kinder, denen sie ganz besondere psychische und spirituelle Eigenschaften und Fähigkeiten zuschreiben…
Der Begriff „Indigo-Kinder“ wurde 1982 erstmals von Nancy Ann Tappe in ihrem Buch „Understanding Your Life Through Color,“ erwähnt. Die Autorin, die angibt, die menschliche „Aura“ wahrnehmen zu können, will seit den späten 1970er Jahren eine Zunahme von Neugeborenen mit „indigofarbener Aura“ festgestellt haben. Heute seien nahezu 100 % der unter zehnjährigen Kinder „Indigo-Kinder“.[1] Der Begriff erlangte durch das 1998 erschienene Buch „The Indigo Children: The New Kids Have Arrived“ des US-Autorenpaares Lee Carroll und Jan Tober einige Bekanntheit in der Esoterik-Szene…

Ein Indigokind weise nach Carroll und Tober neue und ungewöhnliche psychische Merkmale auf, die ein bislang nicht bekanntes Verhaltensmuster ergäben. Es komme mit einem hohen Selbstwertgefühl und dem Wissen um seine Erhabenheit auf die Welt, akzeptiere keine (künstlichen) Autoritäten und reagiere nicht auf Disziplinierungsversuche, verweigere ihm unverständlich oder sinnlos erscheinende Handlungen, zeige Frustrationen gegenüber ritualisierten Systemen, gelte als Querdenker, habe Schulschwierigkeiten, werde von anderen als dissozial wahrgenommen und habe einen hohen Intelligenzquotienten. Auch sei es hypersensibel gegenüber chemischen Stoffen, beispielsweise in der Nahrung…
Bei Indigokindern würden von Ärzten häufig fälschlicherweise kinder- und jugendpsychiatrische Störungen wie beispielsweise eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) diagnostiziert. Anhänger dieser Idee empfehlen daher Eltern, auch entgegen ärztlichem Rat, auf eine schulmedizinische Behandlung dieser Störung zu verzichten.
Carroll, Tober und andere einschlägige Autoren vermitteln den Eindruck, die „Ankunft“ der Indigo-Kinder sei Teil eines größeren spirituellen Prozesses…

…soviel zu wikipedia
…nun, diese „eso-spinner“ sind für eine seite wie wikipedia natürlich mehr als suspekt.
die betrachtung des menschen über die materiell-physische ebene kann dort noch nicht verstanden werden – wie bei so vielen kinderärzten auch. geht man von einem erweiterten menschenbild aus, ist dieses thema hochspannend. und gerade aus anthroposophischer sicht wird vielfach versucht, die neuen impulse, welche von diesen kindern „auf die welt getragen“ werden, ernst zu nehmen. „ruhig-gestellte indigo-kinder“ sind natürlich leichter zu „integrieren“, nur eben auf kosten ihrer individualität. admin

hierzu eine leseempfehlung:

Herausforderungen einer neuen Zeit

Buchbeschreibung von S. Woitinas:

Seit den achtziger Jahren lässt sich ein Phänomen beobachten, das in zunehmendem Maße Eltern und Erzieher vor scheinbar unlösbare Aufgaben stellt. Es werden Kinder geboren, die einerseits durch überdurchschnittliche Intelligenz, andererseits durch ständige Konzentrationsschwierigkeiten auffallen. Aufgrund der Farbe, die die Aura dieser Kinder hat, werden sie Indigo-Kinder genannt.

Woitinas richtet seine Aufmerksamkeit vor allem auf die Frage, wie diese Kinder zu ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten kommen. Er fasst die bereits erschienene Literatur zu diesem Thema hilfreich kommentierend zusammen und stellt dabei fest, dass in vielen Büchern lediglich Phänomene beschrieben, nicht aber erklärt werden. Häufig lässt sich beobachten, wie diese Kinder schon von Geburt an durch ungewöhnliche Verhaltensweisen auffallen und ihre Umwelt dadurch überraschen, dass sie erstaunlich reif und weise wirken. Der Autor hebt besonders hervor, dass diesen Kindern mit einer neuen Form der Aufmerksamkeit begegnet werden muss, damit die Impulse, die sie mitbringen, positiv genutzt werden können. Viele Erfahrungsberichte von Kindern, Eltern und Erziehern runden das Buch zu einem hilfreichen Ratgeber für Betroffene und Interessierte ab:
zum buch: hier weiter

weitere infos: hier weiter

google „indigo kinder“ ergibt z.zt.
ungefähr 28.300.000 Ergebnisse

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