Aktuelles aus der Kunst- und Kulturszene

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VERANSTALTUNGEN
Vorträge/Seminare/Ausstellungen/Aktionen/Lese-studienkreise
…nicht unbedingt chronologisch geordnet 🙂

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Einladung zur Tagung „Krieg und Frieden in den Medien“, Kassel, 26.-28. Januar 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchten wir Sie herzlich zur IALANA Medientagung
„Krieg und Frieden in den Medien“
vom 26. bis 28. Januar 2018 in der CROSS judgendkulturkirche Kassel (Lutherplatz 9, in 34117 Kassel )einladen.

Medienkritik gibt es seit langem. Mit der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt hat sie drastisch zugenommen. Vor allem in den Sozialen Medien, der sogenannten ‚5. Gewalt‘, finden sich immer interessantere und tiefergehende Analysen. Dazu kommt das Kabarett — Gutes Kabarett war schon immer politisch, aber Max Uthoff und Claus von Wagner haben ‚Friedenskabarett‘ erfunden; eine neue Form von Pädagogik. Das will die Tagung präsentieren. Vor allem sollen die medienkritischen WissenschaftlerInnen und JournalistInnen zu Wort kommen: Kann man ein Leitbild ‚Friedensjournalismus‘, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren?

Mit diesem Ziel wendet sich die Tagung an JournalistInnen, besonders auch an den journalistischen Nachwuchs und an die Friedensbewegung.
Wir laden Sie ein, mit uns und unter anderen Max Uthoff (Die Anstalt), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD) und Albrecht Müller (Ministerialdirektor a.D., ehem. SPD-MdB, Herausgeber der NachDenkSeiten) zu Themen wie der deutschen Medienlandschaft, digitale Medien, Propaganda und alternative Medien zu diskutieren.

Die Teilnahmebeträge staffeln sich wie folgt:
75 Euro Soli-Beitrag
50 Euro Regulär
25 Euro Ermäßigt (Schüler, Studierende, Senioren, Erwerbslose oder anderweitig Berechtigte)
Die Veranstaltung wird zum großen Teil aus Teilnahmebeiträgen finanziert. Bitte wählen Sie den Beitrag, den Sie sich ermöglichen können.

Ein begrenztes, kostenreduziertes Angebot an Hotelzimmern steht Selbstzahlern zur Verfügung. Diese und alle weiteren Informationen sowie den vorläufigen Flyer zum Programm finden Sie auf der Website http://medientagung.ialana.de/
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Wir freuen uns darauf Sie in Kassel begrüßen zu dürfen.

Mit besten Grüßen
Ihr IALANA-Team

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Veranstaltungen in Heidenheim/Brz, Talhof:

Dienstag 5. Dezember * 20 Uhr * Talhof Heidenheim
Anders I – Zivilisation im Wa(h)n(del)
Autorenbegegnung und Lesung mit Marko Kraft-Slačanin

Marko Kraft-Slačanin lebte als revolutionierender, junger Erwachsener mehrere Jahre in einem ungenehmigten, von ihm geschaffenen Kleinsthof aus mehreren Bauwägen. Er bezeichnete sich in dieser Zeit selbst als „moderner Wilder“. Sein Anliegen war und ist es, die elementaren Bedürfnisse des Lebens, im Einklang mit der Natur zu gestalten. Dazu widmete er sich, neben dem Aneignen bäuerlicher Fähigkeiten, dem Studium von Permakultur und dem Erlernen von Geomantie. Gelebte Spiritualität, Dogmenfreiheit und stetige Neuausrichtung sind Qualitäten die ihn, in seiner Arbeit mit der Erde und bei der Verbreitung seines Wissens auszeichnen
Er liest aus seinem Buch „Anders1 – Zivilisation im Wa(h)n(del)“ vor. Der Autor lebt mit vielen Themen unserer Zeit einen sehr seltenen Umgang, der von Achtsamkeit geprägt ist. Er schildert in seinem Buch seine Ansichten, meist eingebettet in persönliche und außergewöhnliche Geschichten. Das Buch regt zum Nachdenken an und bietet somit auch Diskussionsstoff für Gespräche im Anschluss an die Lesung. Themen wie Flucht, Menschheitsentwicklung, Energie und Ernährung werden vom Autor in seinem Weltbild knapp, dogmenfrei und oft humorvoll beleuchtet. Er verbreitet Mut aus dem Programm des „Normalen“ auszubrechen um die eigene Individualität zu entfalten und zu leben.

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Donnerstag 7. Dezember * 20 Uhr * Talhof, Haus »Amthor«
Film: TOMORROW – Die Welt ist voller Lösungen

Für ihren mitreißenden Dokumentarfilm reisten Mélanie Laurent und Cyril Dion in zehn Länder. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.
Wie bei einem Puzzle wird bald klar, dass erst die Summe der Lösungsansätze das Bild einer anderen Zukunft zeichnet. TOMORROW beweist, dass aus einem Traum die Realität von morgen werden kann, sobald Menschen aktiv werden.

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Donnerstag 14. Dezember * 20 Uhr * Talhof-Cafe „Walden«
ZEN – Zuhören, Entspannen, Nachlesen
Eine heitere Leserevue von A-Z mit Klaus-Peter Preußger

Wenn Klaus-Peter Preußger ins Café „Walden“ einlädt, können sich die Freunde heiter-geistreicher Literatur und Poesie auf einen vergnüglichen Spaziergang durch das Alphabet der Autoren und Dichter freuen. Aufgrund dieser bereits mehrfach erfolgreich umgesetzten Idee, den Ablauf des Abends quasi vom Publikum selbst gestalten zu lassen, kommen Gedichte und Texte äußerst unterschiedlicher Art spontan zusammen, die der Schauspieler und Bibliothekar auf gewohnt engagierte und augenzwinkernde Weise vortragen wird. Da kann dann schon mal ein kurzes Gedicht von Mascha Keleko (K) kontraststark auf einen launigen Text des Menschenverstehers Janosch (J) folgen. Aber wie heißt es beim römischen Dichter Euripides? „Die Abwechslung erfreut!“ Der hat es übrigens nicht in die Aufstellung geschafft, das E besetzt bereits ein ganz besonderer Favorit des „Sprechspielers“ Preußger, Michael Ende.

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Sonntag 17. Dezember * 19 Uhr * Talhof-Cafe »Walden«
Märchen zur Winter- und Weihnachtszeit (Für Erwachsene und Kinder/Jugendliche ab ca. 12 Jahren)
Mit Heide Hartner & Katalin Jocham

Im Mittelpunkt des Märchenabends stehen Geschichten von betörenden Schneefrauen, geheimnisvollen Waldmännern, wirbelnden Flocken und eiskalten Stürmen. Die Figuren müssen harte Prüfungen durchstehen und werden schließlich belohnt. Manchmal kann die Begegnung jedoch auch in einer eisigen und tödlichen Umarmung enden. Faszinierend sind auch die Weihnachtsmärchen von barmherzigen Menschen und dem mildtätigen Nikolaus. Lassen Sie sich von der Märchenerzählerin Heide Hartner in die Welt der Phantasie entführen und von den zarten Klängen der Leierspielerin Katalin Jocham verzaubern.
Eintritt frei, Spenden sind herzlich willkommen

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Seminar mit Mieke Mosmuller in Nürnberg
DIE ALTE UND DIE NEUE EINWEIHUNG

Eine Besinnung auf die Weihnachtszeit.
In dem Traumlied von Olav Asteson können wir auf wunderbare Weise erfahren, wie die Menschenseele mit der alten Hellsichtigkeit in den zwölf Heiligen Nächten die geistige Welt erleben konnte. In der modernen Zeit sind wir in einer anderen Art in der Nähe des Geistes, während dreizehn Heiliger Nächte.
In diesem Seminar wird der Übergang vom Alten in das Neue gesucht werden.

Zeit
Freitag 8 & Samstag 9 Dezember 2017
Freitag: Vortrag 20 – 22 Uhr
Samstag: Arbeitsgruppe 10.00 – 17.00 Uhr.
Ort
Rudolf Steiner Haus
Rieterstraße 20
90419 Nürnberg
Info
Margareta Bannmann.
E-mail: margareta.bannmann@web.de
Tel: 0049- 09122 – 693 99 31
Eintrittspreis
Freitag Vortrag 15 Euro
Samstag Seminar 50 Euro

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Veranstaltungen in Heidenheim/Brz., Talhof u. andere Veranstaltungsorte in Heidenheim:

Do. 9. Nov. 20 Uhr Rudolf-Steiner-Haus, Heidenheim
Macht in der zwischenmenschlichen Beziehung
Wege zur Konfliktbewältigung – zu Hause und im Beruf
Vortrag und Gespräch mit Dr. med. Michaela Glöckler
Menschliche Beziehungen stehen im Zentrum jeder Biographie. Sie bereichern das Leben, in dem sie Kraft, Licht und Wärme geben können und Grundlage sind für beglückende Formen der Zu-sammenarbeit. So ist es nur zu verständ-lich, dass – wenn Gegenteiliges der Fall ist – Probleme und Konflikte in diesem Bereich das Leben der Betroffenen belasten und lähmen, ja bis in Krankheit und Tod hinein-führen können. Dabei spielt die Macht, die wir übereinander haben, gegen- oder füreinander ausüben, eine zentrale Rolle.

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Sa. 11. Nov. 11 – 18 Uhr Talhof
Gemeinsamer Martinsmarkt von Talhof, Verein Freie Michaelschule, Cafe Walden und Waldkindergarten

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So. 12.Nov. 11 Uhr Talhof, Haus »Amthor«
»Der rote Sessel« – Lese-Matinee am Sonntag
Geladen sind alle, die gerne selbstverfasste Texte (Lyrik, Erzählungen usw.) vortragen oder auch nur zuhören möchten.
Dauer pro Beitrag ca. 15 Mi-nuten. Für einen kleinen Imbiß mit Getränken ist gesorgt. Wer etwas vorlesen möchte, sollte
sich bis 10. Nov. unter 07321 3424024 oder info@amthor-verlag.de anmelden.

Eintritt frei, Spenden sind herzlich willkommen

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Do. 16. Nov, 20 Uhr Talhof, Haus »Amthor«

„Das System Milch“ Ein Film von Andreas Pichler
Das romantisch verklärte Bild der idyllischen Milchviehwirtschaft existiert auch heute noch, obwohl davon mittlerweile in Wahrheit nicht mehr viel übrig ist: Aus dem Geschäft mit der Milch ist eine milliardenschwere Industrie geworden, die dafür sorgt, dass der Milchkonsum weltweit konstant weiter ansteigt, obwohl viele Menschen unter einer Milchunverträglichkeit leiden. Der Film beleuchtet, wer die Nutznießer dieses Milliardengeschäfts sind und klärt darüber auf, welche Verantwortung Politik und Konsumenten haben. Nicht zuletzt wird die Frage aufgeworfen, welche Alternativen es zur hochtechnisierten Milchindustrie gibt. Zu Wort kommen dabei Landwirte, Industrielle, Wissenschaftler und weitere Experten.

Spende erbeten

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Sa. 18. Nov. 20 Uhr Talhof-Cafe »Walden«

»Bossa-Nova-Band«

Elisabeth Schnitzer (Gesang), Beate Geiger (Gesang); Jürgen Ullmann (Piano, Saxophon, Gitarre); Werner Kopeczki (Percussion); Hans-Dieter Preissing (Bass); Thomas Hardtmuth (Gitarre)
Die Bossa-Nova-Band entstand vor etwa 15 Jahren aus einem »Geburtstags-Ständchen« heraus. Es ist nicht nur der Bossa Nova und der Spaß an verschiedenen Latino-Rhythmen, der die Musiker verbindet; das Genre der Band hat sich im Lauf der Jahre um einige Chansons und Elemente aus dem Jazz und der spanischen Flamencomusik erweitert.

Eintritt frei, Spenden sind herzlich willkommen

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Do. 23. Nov. 20 Uhr Talhof-Cafe »Walden«

Der Franziskanische Weg (Franziskusweg von Florenz nach Assisi).
Ein Versuch, den Impulsen des Franz von Assisi auf umbrischen Wegen nachzuspüren.
Vortrag, Bilder und Gespräch mit Renate und Dr. med. Christoph Ströhle

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Fr. 24. Nov. 19.30 Uhr Talhof-Cafe »Walden«
Folk & more – Ein Abend am Kamin
In stimmungsvoller Atmosphäre spielen Johannes Fiedler und Gerd Schock Lieder von Musikern, die jeder kennt: Von deutschen Liedermachern wie Reinhard Mey oder von Zupfgeigenhansel mit jiddischen Stücken über bekannte Songwriter wie Bob Dylan oder Simon & Garfunkel – bis zu weniger bekannten Namen und Folksongs. Alle haben eines gemeinsam: Sie werden nicht nur auf akustischen Instrumenten dargeboten, sondern auch rein akustisch ohne Verstärker präsentiert, meistens mit mehrstimmigem Gesang.. Besondere Unterstützung bekommt das Duo bei einigen Stücken von den „special guests“ Ricarda Rickert und Dirk Kassel, ebenfalls mit Gesang und Gitarren. Es soll ein entspannter Abend werden mit ausreichend Raum für Gespräche und Geselligkeit.

Eintritt frei, Spenden für ein soziales Projekt sind herzlich willkommen.

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Sa. 25. Nov. 9 – 18 Uhr Talhof, Haus »Amthor«

Vom Umgang mit Energievampiren
Tagesseminar mit Susanne Gopalan
In ihrem beruflichen und privaten Umfeld gibt es jede Menge Mitarbeiter, Bekannte, Kunden , Vorgesetzte und Kollegen, die Sie durch ihre kontraproduktiven Verhaltensweisen belasten. Dies kostet Sie Zeit und Energie. Wie können Sie auf solche Verhaltensweisen regagieren? In diesem Seminar lernen Sie die Gesetze emontionaler Intelligenz kennen und üben neue Denk- und Verhaltensmuster im Umgang mit »Energievampiren«. Eine erstaunlich wirkungsvolle dialektische Gesprächstechnik hilft Ihnen, mit jedem Gesprächspartner problemlos umzugehen und dabei Ihre Ziele zu erreichen. Im Konfliktfall die richtigen Worte und Reaktionen zu finden, die Ihnen Energiegeschenke geben …das ist möglich und erlernbar.

Susanne F. Gopalan zählt zu Deutschlands führenden Trainern für Kommunikation und Coaching von Mitarbeitern und Führungskräften.
Anmeldung erforderlich. Infos bei Amthor Verlag per Mail: info@amthor-verlag.de
oder telefonisch: 07321 3424024

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Friedensweg.org:
Hier findet Ihr Infos zu wichtigen Terminen, Veranstaltungen, Treffen, Konzerten und mehr…
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Ausstellungs-Tipp

„Die Welt in fließender Farbe“: Karl Ballmer im Jenischpark

Wenn Karsten Müller im Barlach Haus eine Ausstellung kuratiert, dann ist die „Nuss“ oft nicht ganz leicht zu knacken. Künstler, die ihn interessieren, haben meist eine besondere, aus dem allgemeinen Kanon etwas ausscherende Formensprache entwickelt, und sie lassen sich trotzdem erstaunlich gut und schlüssig mit den Skulpturen von Ernst Barlach in einen Dialog bringen…
Karl Ballmer wurde als zweites von vier Kindern eines Bankangestellten in Aarau geboren. Nach dem frühen Tod des Vaters 1902 musste die Mutter († 1938) die Familie allein durchbringen. Der Kampf gegen die Armut begleitete ihn von da an zeitlebens.
Die Schulzeit an der Bezirksschule, dann der Kantonsschule Aarau beschrieb Ballmer als «eher trostlos». Als 16-Jähriger bewies er sein Zeichentalent, indem er seinen Gesangslehrer karikierte. Als der Rektor ihm zur Strafe eine Ohrfeige gab, diktierte Ballmer seiner Mutter die Austrittserklärung und begann eine Zeichnerlehre bei einem Architekten.
Ballmer setzte den Weg einer künstlerischen Ausbildung fort, zuletzt an der Kunstakademie München, und arbeitete von 1913 bis 1914 als Grafiker in Bern und Zürich. Nach Kriegsausbruch war er im Aktivdienst: erst an der Grenze, dann im Pressedienst des Armeestabs in Bern. 1916 verfasste er selbständig Zeitungsartikel und sandte sie an Presseagenturen. Im November wurde er als Redaktor für die «Neue Helvetische Gesellschaft» tätig und hoffte, im Journalismus Fuss zu fassen.
Ende 1916 wurde er wohl durch die Hilfe von Charlot Strasser vom Militärdienst befreit. Er zog von Bern nach Zürich um, wo er 1917 dem Anthroposophen Roman Boos – und durch ihn der Anthroposophie – und seiner späteren Ehefrau Katharina van Cleef (1890–1970) begegnete. Rückblickend sah er darin die Rettung aus seiner Lebenskrise, die ihn offenbar bis an den Rand des Suizids gebracht hatte: «Meine Existenz, seit ich im Frühjahr 1911 von München nach Aarau zurückkehrte, war bis in den Herbst 1918 eine einzige schwerste Krisis. Nicht so sehr, dass mir die Mittel fehlten zu einem ruhigen Studium war der tiefere Grund einer grauenvollen Verzweiflung. Vielmehr war es die Verzweiflung, der menschlichen Existenz, so wie ich sie damals empfand, überhaupt einen tragenden Sinn abzugewinnen… Von 1914 bis 1918 war meine Existenz die schwerste andauernde Selbstvernichtungskrise, mit tödlichen Eingriffen und Attentaten auf die physisch-leibliche Existenz.»[1]
Im Herbst 1918 lernte er Rudolf Steiner kennen. Ballmer sagte später, dass er Steiner buchstäblich sein Leben verdanke[2], und setzte sein ganzes weiteres Leben für den Versuch ein, die gebildete Welt auf «das Ereignis Rudolf Steiner» – wie er die Anthroposophie nannte – aufmerksam zu machen. Von den Anthroposophen in Dornach, wo Steiner ihn zur Mitarbeit an der künstlerischen Ausgestaltung des ersten Goetheanums gebeten hatte, war Ballmer jedoch offenbar abgeschreckt. Er verliess Dornach Ende 1920, um zu einem selbständigen Urteil über die Anthroposophie zu gelangen, lebte in verschiedenen deutschen Städten und bildete sich autodidaktisch weiter…

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Heidenheim – Talhof: Lesekreis – wöchentlich – ab 14.3.2017 um 20 Uhr im „Haus Amthor“ (kostenlos):
„Wie erlangt man Erkenntnisse höherer Welten“
-jetzt geschlossene Gruppe
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…ab Herbst 2017:
Einführung in die Anthroposophie
bei Interesse bitte melden – Haus Amthor – Talhof Heidenheim
Tel. 0176-42036582
eMail: micha.amthor@web.de

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Forum3 Stuttgart: – Veranstaltungen/Seminare
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Sozialimpulse – Stuttgart
Initiative Netzwerk Dreigliederung
Institut für soziale Gegenwartsfragen e.V. Stuttgart
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Heidenheim/Talhof:

Galerie – Antiquariat – Cafe
89522 Heidenheim – Talhof 1
Kurse/Leseabende im Talhof/Heidenheim (Tel: 07321-3424024):
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Aktuelle Ausstellung – Haus Amthor:
Gemälde / Plastiken
Michael Amthor – Gemälde
Geöffnet nach Absprache
Tel. 0176-42036582
eMail: micha.amthor@web.de

Acryl auf Leinwand – Sandgrundierung – 100 x 100 cm

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Kreative EinsamkeitEin Mann zieht sich 30 Jahre lang in Höhlen zurück – und schafft Unglaubliches
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+++ Weitere Infos:

Kunst und Anthroposophie – Die Zeit des Materialismus: „Den Gespenster entgegen wirken – daß man in sich in allem Ernste den künstlerischen Sinn so entwickelt, wie ihn Goethe seiner Nation anerziehen wollte“
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Bitterböse Rezension von Uta Baier :
Kunstausstellung – Rudolf Steiners Kitschsalon

Die Künstler: weitgehend unbekannt. Die Kunstrichtung: ebenso. Beste Voraussetzung für Entdeckungen also. Zu denen lädt das Kunstmuseum in Halle und zeigt eine groß angelegte Ausstellung zu „100 Jahren anthroposophischer Kunst“. Das sei eine bisher unbeachtete Kunstrichtung, klagen die Kuratoren Reinhold J. Fäth und Daniel Voda in Katalog und Saaltexten
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Künstler und Body-Hacker: Wie man sich selbst zum Cyborg macht
Eine neue Riege an Forschern, Experimentatoren und Performance-Künstlern hat Gefallen an gefährlichen Eingriffen in den eigenen Körper gefunden, um internetfähige Körperteile zu züchten und diverse elektronische Sensoren unter die Haut zu implantieren. Für manchen gerät dabei der persönliche Cyborg-Traum zum Horrortrip. Wohin soll der Wahn noch steuern?
Da wäre zum Beispiel der aus Zypern stammende Performance-Künstler Stelios Arcadiou, der seit 1972 als »Stelarc« in Erscheinung tritt. Zuvor schon Principal Research Fellow an der Performance Arts Digital Research Unit der Nottingham-Trent-Universität, er forscht mittlerweile an der Curtin-Universität in Westaustralien und leitet dort das Labor für »alternative Anatomie«. Was es so alles gibt!
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s. dazu auch:
Tatoo, Piercing, Zeitzeichen eines pervertierten Menschenbildes… Body-Modification und tiefgefrorene Körper
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Das kreative Universum: Interview mit Arthur Zajonc
„Wir sollten offen für eine auf Experimenten und Erkenntnissen gegründete Spiritualität sein“
Herausragendes Interview mit vielen Anregungen zum Nach-und Mitdenken:
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Timothy Speed
– künstler, schriftsteller, essayist
entwicklungs-evangelist, speak

Der 1973 geborene britisch-österreichische Künstler und Schriftsteller Timothy Speed beschäftigt sich in seinen Essays, Performances, sozialen Projekten und literarischen Arbeiten mit der Rolle von selbstbestimmten, unange- passten und kreativen Menschen in wirtschaftlichen und staatlichen Strukturen. In seiner Arbeit werden die Grundlagen einer kreativeren und humaneren Gesellschaft erforscht. Er setzt sich mit Veränderungs- und Entwicklungsprozessen auseinander, löst diese mit ungewöhnlichen Ansätzen selbst aus, oder begleitet sie. Gerade in Zeiten, in denen Individualismus von Angst verdrängt wird und ein übertriebenes Sicherheitsbedürfnis die kreativen Potenziale und notwendigen, krisenhaften Bewusstwerdungsprozesse verhindert, bekommt seine Arbeit hohe Relevanz und Bedeutung.
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T.Speeds mischt sich ein – offener Brief:
„…Aktuell stirbt der Aktivist Ralph Boes in Berlin einen langsamen Sanktionstod.
Er verliert jeden Tag Körpergewicht und noch immer leugnet die Staatsanwaltschaft,
dass hier ein politischer Mord vor unseren Augen abläuft. Das Schreiben des
Staatsanwaltes Heininger ist praktisch ein Freibrief zur staatlich legiti-mierten
Ermordung von Ralph Boes.“
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CYMATICS: Science Vs. Music – Nigel Stanford

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Baselitz-Leihgaben im Dresdner Albertinum abgehängt
Dresden – Eine Woche nach der Rückforderung seiner Leihgaben aus deutschen Museen im Zuge des geplanten Kulturgutschutzgesetzes sind die ersten Werke von Georg Baselitz abgehängt worden. Im Dresdner Albertinum wurden am Freitag noch vor Öffnung des Hauses neun Gemälde und eine «Elke»-Holzskulptur ins Depot gebracht.
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Unter der Osterinsel:
Scientists Uncover A Shocking Discovery Underneath The Easter Island Heads! Unbelievable!

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Amthor-Art:

…weiter zu Amthor-Art hier weiter

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Buch über Kunstmärkte
Das Geheimnis lüften
Julia Voss entlarvt im Kunstbetrieb ein Abbild der neuen globalen Ungleichheit und fordert eine unabhängige Kunstkritik.
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Liste der teuersten Gemälde
Diese Liste der teuersten Gemälde enthält die höchsten Preise, zu denen Werke der Malerei verkauft wurden. Sie weist derzeit mehr als 40 Gemälde aus, über die ein Kaufvertrag für mehr als 35 Millionen US-Dollar öffentlich bekannt wurde.
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„Kunst heute“

Art Basel 2015:

Kunstmesse Art Basel
Basel. Von Leonardo DiCaprio bis zu Hedgefonds-Millionären: Auf der diesjährigen Art Basel drängeln sich wieder die Reichsten der Reichen. Bei einer überhitzten Nachfrage nach Kunst verspricht die Messe Rekordverkäufe.
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Liste Art Fair Basel 2015

HZ3

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„Was die unmittelbare Wahrnehmung der Natur darbietet, durch die Kunst darstellen zu wollen, entspringt eigentlich immer gewissen Abirrungen“ / R. Steiner
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