Aktuelles vom 1.11.2017 und: KenFM im Gespräch mit Patrik Baab – Was haben Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby gemeinsam?

Die neue Inquisition
31. Oktober 2017 — Es gibt Journalisten, die bemerkt man kaum, da ihre Beiträge in Inhalt und Form weitgehend im großen Fluss des Mainstreams aufgehen. Man könnte sie als „Dienstleister“ bezeichnen, als politischer Kompass dienen ihnen die Ansichten des jeweiligen Auftraggebers. Andere Kollegen hingegen verursachen Unruhe und Widerspruch mit ihren Recherchen. Sie fragen nach, decken auf und erhalten am Ende, wenn es gut geht, einen angesehenen Journalistenpreis für ihre Arbeit. In der Branche werden sie hoch geschätzt. Dennoch (oder vielleicht deswegen?) würden sie nie auf die Idee kommen, die herrschenden Ansichten zu bestimmten grundlegenden Themen zu hinterfragen, etwa zu 9/11, der Geopolitik der NATO oder dem Geldsystem. Sie sind zwar kritisch, im Zweifel aber staatstragend.
Und dann gibt es noch Medienschaffende, die dem Staat und seinen Institutionen eher kritisch gegenüber stehen. Sie werden oft als Regelbrecher wahrgenommen, maßen sie sich doch eine Freiheit an, die gefährlich scheint, die alles durcheinander zu bringen droht, die ganze Ordnung und Sicherheit. Da lauern der Populismus und die Verschwörungstheorien. Den staatstragenden Journalisten verursachen solche Kollegen ein großes Unbehagen, vielleicht auch eine Art Phantomschmerz…
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Wimmer zu US-Anschuldigungen gegen RT: „Die Lüge ist das Herrschaftsprinzip in Washington“
„Man muss aus amerikanischer Sicht den Eindruck erwecken, dass man so brutal gegen einen Mitbewerber wie RT oder auch Sputnik vorgehen muss – dafür ist den Amerikanern offensichtlich jede Behauptung recht“, erklärt Willy Wimmer zu den unaufhörlichen und vor allem unbewiesenen Vorwürfen einer russischen Wahleinmischung seitens der US-Politik.
„Anders kann man die Europäer nicht bei der Stange halten, glaubt man zumindest in Washington. Wir haben ja eine ziemlich kurzlebige öffentliche Meinung und die Leute haben inzwischen schon wieder vergessen, dass die behaupteten Eingriffe von RT, Sputnik oder Russlands in die westeuropäischen oder die deutschen Wahlen gar nicht stattgefunden haben.“:

…mehr zum Thema:
Schurkenstaat Amerika… Special: Amerikas Geopolitik
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KenFM im Gespräch mit: Patrik Baab („Im Spinnennetz der Geheimdienste“)
Was haben Olof Palme, Uwe Barschelund William Colby gemeinsam?

Sie alle wurden ermordet, sie alle wussten zu viel und sie alle waren direkt oder indirekt für die CIA tätig:

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…nicht ganz jugendfreies Wording – aber korrekt:
ARD macht PR für Saudi-Arabien – aus leicht durchschaubaren Motiven
Die andere Seite öffentlich-rechtlicher Propaganda, Stimmungs­mache und Hetze gegen Russland, Syrien, den Iran, China, Nordkorea und alle anderen Staaten, die sich der US-Diktatur widersetzen, sind PR-Kampagnen für all jene, die sich der Wall Street und dem Deep-State-Establishment in Washington unterwerfen – und seien es archaische Despotien wie Saudi-Arabien…
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🙂 Deutschland feiert 500 Jahre Bullshit light
Berlin (dpo) – Es ist ein historischer Tag: Deutschlandweit wird heute das 500-jährige Bestehen von Bullshit light gefeiert. 1517 wurde die immer noch sehr seltsame Weltanschauung als etwas harmlosere Variante des zum damaligen Zeitpunkt gängigen Bullshits eingeführt. Insgesamt über 22 Millionen Deutsche gelten heute als Anhänger von Bullshit light.
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…s. dazu auch:
Der Vatikan: Kinderpornografie und Drogenhandel. Und: Der Unterschied zwischen institutionalisierter Religion und eigener Spiritualität.
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Wenn jemand behauptet, es sei wahr, dann ist er ein Tropf oder ein Narr

Es ist nur nicht viel Geneigtheit unter unseren Zeitgenossen vorhanden, sich einzulassen auf das Hineinleben in diese höheren Welten. Müde ist unser Zeitalter der Betrachtung der übersinnlichen Welt, und daher ist dieses Zeitalter nur zu leichtgläubig gegenüber denen, die den Satz aufstellen: Was ich nicht wahrnehmen kann, ist nicht wahr, und wenn jemand behauptet, es sei wahr, dann ist er ein Tropf oder ein Narr.

Gar zu viele werden in diesem Zeitalter Gläubige einer solchen Meinung. Wenn wir auch klar sehen, welche großen und gewaltigen Fortschritte unser Zeitalter in bezug auf die physische Wissenschaft macht, so sehen wir doch auch auf der anderen Seite, wie wenig geneigt der weitaus überwiegende Teil unserer Zeitgenossen ist, in die übersinnliche Welt einzudringen. Man meint, das Eindringen in die übersinnliche Welt mache den Menschen schwach und fremd gegenüber der sinnliche Welt. Das ist ein Vorurteil. Wenn jemand ein Stück Eisen vor sich hat und sagt: In diesem Eisen ist magnetische Kraft; streiche es mit einem anderen Eisen und du hast einen Magneten – so mag ein anderer kommen und sagen: Ach was, das Stück Eisen ist gut zum Nägeleinschlagen. – Das sind die wahren Phantasten, welche das Sinnliche, das Praktische nur so nehmen, wie der, welcher den Magneten nur zum Nägeleinschlagen nimmt.

Die Realisten, die Monisten, die Utilitaristen und so weiter sind die wahren Phantasten. Sie kennen nur die Kräfte der physischen Welt und triumphieren, wenn durch die Bloßlegung der Kräfte der physischen Welt die gewaltigen Fortschritte gemacht werden. Nichts, aber auch gar nichts hat die Geisteswissenschaft einzuwenden gegen diese physische Welt. Aber sie weiß auch, daß es hoch an der Zeit ist, daß die Menschen wieder lernen, daß im Physischen das Geistige verborgen ist, und daß die Menschen gerade dann träumerisch werden, wenn sie ihr geistiges Auge verschließen vor der geistigen Welt. Wahrhaftige Realisten, Wirklichkeitsapostel sind heute die, welche auf die geistigen Kräfte hinweisen! Was wollen diese wahrhaften Realisten? Sie wollen, daß die wirklichen Kräfte, die hinter den sinnlichen schlummern, eingeführt werden in diese Welt, daß sie in unsere ganze Entwickelung sich einleben, daß wir nicht bloß den Telegraphen, das Telephon und die Eisenbahn, also die gewöhnlichen Kräfte einführen, sondern auch die geistigen Kräfte.

Rudolf Steiner – GA 56 – Die Erkenntnis der Seele und des Geistes – Berlin, 14 Mai 1908 (Seite 337-338)

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