Aktuelles vom 11.8.2017 und: Der Fall Jörg Haider Unfall, Mord oder Attentat?

„Über das Pro und Contra von Hiroshima lässt sich streiten,“ sagte einmal Telford Taylor, der Chefankläger von Nürnberg, „aber ich habe nie eine plausible Rechtfertigung für Nagasaki gehört“ – das er als ein Kriegsverbrechen einstufte.
Die US- Kriegsverbrechen mit Atomwaffen
In seinem 2011 erschienenen Buch Atomic Cover-Up (atomare Vertuschung) sagt Greg Mitchell: „Wenn Hiroshima darauf hinweist, wie billig Leben im atomaren Zeitalter geworden ist, dann zeigt Nagasaki, dass es als absolut wertlos beurteilt werden könnte.“ Mitchell erwähnt, dass der amerikanische Autor Dwight MacDonald 1945 als Beispiel für Amerikas „Abstieg in die Barbarei“ den Abwurf von „kaum bekannten Giften“ auf eine zivile Bevölkerung anführte. The New York Herald Tribune schrieb in einem Leitartikel, dass „keine Genugtuung in dem Gedanken liegt, dass eine amerikanische Flugzeugbesatzung das zustandegebracht hat, was ohne Zweifel das größte simultane Gemetzel in der gesamten Geschichte der Menschheit ist.“
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Deutschland gefährlichstes Atomkraftwerk
Die Blöcke B und C in Gundremmingen sind die letzten Siedewasserreaktoren in Deutschland. Alle anderen wurden aus sicherheitstechnischen Gründen nach der Atomkatastrophe in Fukushima für immer abgeschaltet…

…mehr Infos – auch zur Mitmach-Aktion – hier weiter

Mit Eurer Hilfe platzieren wir das bedingungslose Grundeinkommen als Thema bei der Bundestagswahl 2017:
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Der Fall Jörg Haider Unfall, Mord oder Attentat?

Haben diese Aussagen Jörg Haider das Leben gekostet?:

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Reportage: Der Fall Jörg Haider Unfall, Mord oder Attentat?
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Stopp Air Base Ramstein
Nein zu Atomkriegsdrohungen – Auf nach Ramstein!
Das unverantwortlich militaristische Verhalten und die aggressive Atom-Kriegsvorbereitung der stärksten Atommacht USA sowie die atomare Aufrüstung und die Drohung mit dem Einsatz der Atomwaffen durch Nordkorea hat die Welt in die Nähe eines verheerenden Millionen Menschen vernichtenden Atomkrieges gebracht.
Diese atomare Zuspitzung erfolgt 72 Jahren nach den verheerenden Atomschlägen gegen Hiroshima und Nagasaki. Diese ist auch durch die historisch gewachsene Bunkermentalität Nordkoreas bedingt, die aus den Erfahrungen des verheerenden Koreakrieges 1950-1953 resultiert, wo es konkrete Pläne des US-Militärs zum Atomwaffeneinsatz gab.
Wir rufen die Bundesregierung auf, öffentlich den USA jede Unterstützung für ihre Kriegsvorbereitung zu verweigern. Die US-Regierung muss aufgefordert werden, endlich auf fairer und gleichberechtigter Grundlage mit Nordkorea über die Abschaffung der Atomwaffen und Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel zu verhandeln. Die deutsche Bundesregierung muss sich aktiv an den UN-Verhandlungen zum Atomwaffenverbotsvertrag einbringen.
Dringend erforderlich sind im Konflikt auf der koreanischen Halbinsel Direktgespräche zwischen den Antagonisten, anstatt immer größere Drohkulissen aufzubauen. Dazu gehört auch die gegen den Widerstand der Bevölkerung in Südkorea erfolgte Stationierung des US-amerikanischen Raketenabwehrsystems THAAD.
Stattdessen muss die US-Regierung den beiden koreanischen Staaten ermöglichen, auf gleichberechtigter Grundlage den seit 1953 formell bestehenden Waffenstillstand in einen Friedensvertrag zu überführen, der auch die langfristige Perspektive einer Wiedervereinigung beider Staaten ohne fremde Einmischung ermöglicht.
Wir wenden uns an die Öffentlichkeit: Die Besorgnis, die auch unsere Bevölkerung ergriffen hat, reicht nicht aus. Jetzt muss der Protest auf die Straße gebracht werden. Führt Protestaktionen durch, dort wo ihr lebt und arbeitet. Der Koordinierungskreis und auch die Pfälzer Initiative „Entrüstet Euch!“ werden dieses bei der Aktionswoche im September auch in Ramstein tun.
Wir haben nicht vergessen, dass die zentrale Einsatzzentrale für die US-Atomwaffen in Deutschland und Europa in Ramstein ist.
Lasst uns gemeinsam die Protestaktionen gegen die Air Base in Ramstein vom 03.09. bis 10.09.2017 noch intensiver vorbereiten, lasst uns versuchen, noch mehr Menschen für eine aktive Beteiligung an der Menschenkette am 09.09. zu gewinnen. Die Schließung der Air Base Ramstein ist ein wichtiger Schritt gegen die Logistik eines Atomkrieges.
Wir wenden uns auch an die Unterstützer der Kampagne Stopp Air Base Ramstein: Tragt eure Besorgnis über die atomare Kriegsgefahr in die Öffentlichkeit! Protestiert!
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… Onkel Doktor – ein Auslaufmodell? – Smartphone und das selbstfahrende Automobil als Diagnose-Station. Das Projekt heißt „Fit Driver“. Der Fahrer wird während der Fahrt permanent elektronisch untersucht
Gesund durch Smartphone und KI (Künstliche Intelligenz)
Wie der Spiegel in seiner Ausgabe Nr. 29 im Juli berichtet wird das Smartphone in naher Zukunft das Gesundheitswesen revolutionieren. Handys sind jetzt schon in der Lage mit verschiedenen Apps und einigen Zusatz-Sensoren, Augeninnendruck zu messen, ein EKG aufzuzeichnen, Blutdruckmessung und dessen Überwachung zu kontrollieren, Ultraschall, EEG, Vorhofflimmern und Herzgeräusche festzustellen und den Augendruck zu messen. Es gibt sogar die Möglichkeit das Erbgut zu sequenzieren. „Gepaart mit der Macht künstlicher Intelligenz…“, wie der Spiegel schreibt. Trackingarmbänder mit Gesundheits-Apps werden heute schon als verbesserte Schrittzähler belächelt.
…Ich habe mir die Homöopathie-App „ Anamnesis Total“ runtergeladen, spreche alle meine Symptome ins Smartphone, lasse die Körperdaten mittels kleiner Zusatzgeräte checken und warte… drei Sekunden, dann wird das entsprechende homöopathische Mittel angezeigt, mit Potenzangabe und Applikationshinweis. Darunter gleich die Liste der Pharmafirmen, die das Mittel vorrätig haben, Preisvergleich inbegriffen. Ein Klick und der Expressdienst liefert das Arzneimittel in kürzester Zeit. Bis zum digitalen Follow-up speichert mein Handy meine Veränderungen und fragt manchmal auch gezielt Daten ab. Der Homöopath wird überflüssig! Nur vage Zukunftsmusik ? Oder Horrorvision ?
Ein konkretes Ziel der Zauberlehrlinge ist das selbstfahrende Automobil als Diagnose-Station. Bei AUDI wird auf Hochtouren daran gearbeitet, das Projekt heißt „Fit Driver“. Der Fahrer wird während der Fahrt permanent elektronisch untersucht. Bei Notfällen leitet das Navi das Fahrzeug mit Diagnose zum nächsten Krankenhaus. In den USA ist ein Mann in seinem selbstfahrenden Tesla-Auto auf schnellstem Weg ins Krankenhaus gebracht worden, er erlitt beim Fahren eine Lungenembolie, tippte noch auf die Krankenhausadresse und sank in den Fahrersitz zurück, er überlebte!
Die Krankenkassen stehen schon in den Startlöchern um telemedizinische Leistungen per Smartphone an die Kundschaft zu bringen. Das kann Kosten einsparen !
Quelle: Spiegel, Nr. 29, 15. 2017

…s. dazu auch:
Prophylaxe – Vorbeugende Tipps gegen die Zivilisationskrankheiten
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…perfide Spielchen der Alphapresse: Dümmlich-dämliche Aboangebote bis hin zu ungefragten Belieferung.
So bekamen wir über Wochen hinweg mit unserer Tageszeitung zusätzlich das Blöd-Blatt – auch BILD-Zeitung genannt. Erst nach mehrmaliger Anmahnung wurde dieser „Service“ abgestellt… Man fragt sich – was das soll. Es gibt hierfür nur eine Antwort: Um immer noch – trotz nachlassenden Abonenntenzahlen – interessant für Anzeigenkunden zu sein, admin
Der Blätterwald lichtet sich. Zeitungen und Magazine verlieren immer mehr Leser. Das liegt nicht nur am Internet, sondern vor allem auch am Inhalt.
(DK) Ach, ist das schön. Man kann bequem zuschauen, wie es mit Lügenpresse den Bach heruntergeht. Aber die Qualitätsjournalisten fälschen, lügen und verdrehen bis zum (nur für sie) bitteren Schluss. Jüngst wurde das Buch „Finis Germania“ von Rolf Peter Sieferle aus politisch-ideologischen Gründen von der Liste der SPIEGEL-Sachbuch-Bestseller genommen. Wie seinerzeit im „Neuen Deutschland“ oder vorher im „Völkischen Beobachter“ findet ganz einfach in der Presse nicht statt, was nicht sein darf.
Die Leser haben ein feines Gespür dafür und sind auf der Flucht vor Lügenpresse, nutzen objektivere Angebote im Internet. Nicht nur in Deutschland. Aus der Schweiz erreicht uns die gute Nachricht, dass die vorletzte Fabrik zur Herstellung von Zeitungspapier Konkurs angemeldet hat. In der gesamten Schweiz, immerhin nicht das kleinste Land, gibt es nur noch einen Hersteller, in ganz Oberitalien gar keinen mehr…
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KOMPAKT! Die wichtigsten Infos aus den letzten 2 Wochen
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Der eigentliche Skandal hinter dem Eierskandal
Deutschland hat geschlafen, Belgien hat geschlampt – der Eierskandal regt die Verbraucher auf. Doch über die Hintergründe auf EU-Ebene wird wenig berichtet. Dabei sind sie ebenso skandalös.
So ist der deutsche Chemiekonzern BASF nicht nur einer der Hauptproduzenten des Schadstoffs Fipronil. BASF klagte sogar gegen ein von der EU verhängtes Teilverbot des nun inkriminierten Insektizids.
Doch auch die EU machte ihren Job nicht richtig. Sie ließ es zu, das das Fipronil tonnenweise zweckentfremdet eingesetzt werden konnte – trotz des 2013 verhängten Teilverbots.
Und nun, da der Skandal nicht mehr totgeschwiegen kann, duckt sich Brüssel weg. Seit Beginn des Skandals hat es keine erkennbaren Anstrengungen der EU-Kommission zur Aufklärung gegeben…
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Normal steht hier die Satire…

…immer wieder erstaunlich: die meisten Zeitgenossen können 2 + 2 zusammen zählen – aber bei Billigst-Lebensmitteln (sprich besser von Todesmitteln) scheint das klare Denken in einem schwarzen Loch zu verschwinden. Wieder mal gibt´s ein riesen Tam-Tam wegen Chemie im Ei… Genau so logisch wie 2 + 2 vier ergiebt, kann ein für ein paar Cent produziertes Hühnerei keine Qualität innewohnen – das nächste dämliche Tam-Tam-Geheule ist schon jetzt vorprogrammiert! Ob das mal kapiert wird?
Und: Je größer der Zwang der Produzenten, billig zu produzieren – desto rafinierter die Tricks, mit denen gearbeitet wird, admin
Und dazu dann noch diese Lachnummer:

…Schnecken sind schneller:

EU-Schnellwarnsystem für Lebensmittel
Es wurde 1979 gegründet und soll für die rasche Weitergabe von Informationen innerhalb der Europäischen Union sorgen: das Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel RASFF. Die Mitgliedsländer und auch die Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein melden möglicherweise gesundheitsschädliche Produkte an die EU-Kommission, und zwar seit 2014 nicht mehr per E-Mail, sondern indem sie die Warnungen in das von der Kommission verwaltete Online-Portal einstellen.
Auf diese Warnungen – ins Englische übersetzt – haben dann die jeweiligen Behörden in allen Mitgliedsländern Zugriff. Im Idealfall ist zu sehen, welche Gefahr genau von einem Produkt ausgeht, wo es herkommt und wer es wohin verkauft. Dazu kommen in den meisten Fällen Analysen und amtliche Gutachten.
In Deutschland fasst das zuständige Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit die Angaben in deutscher Sprache zusammen. Auch Verbraucher haben Zugang zu dem EU-Portal.
Die EU rühmt sich, die Lebensmittelsicherheit der Union sei Dank ihrer Gesetzgebung eine der höchsten der Welt mit dem RASFF als wichtigem Baustein. Im Eier-Skandal hat das System aber nicht gut funktioniert. Erste Hinweise tauchten offenbar bereits Ende 2016 auf, erste Untersuchungen liefen in Belgien seit Anfang Juni. Alarm schlug Belgien erst am 20. Juli. Die EU-Kommission erklärte nun, die Mitgliedsstaaten trügen die Hauptverantwortung, damit das System funktioniert.

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