Aktuelles vom 3.2.2016

»Wir erleben Zeiten wie 1929«
Yanis Varoufakis im Gespräch über seine Initiative »DiEM25« und die Fragmentierung Europas

Yanis Varoufakis stellt am 9. Februar in der Berliner Volksbühne seine neue Initiative »DiEM25« vor. Mit dieser Bewegung will sich der 
ehemalige griechische Finanzminister für die Demokratisierung der EU und einen verfassungsgebenden Prozess in Europa einsetzen…
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…nur eine dämliche Panikmache?
Systemfrage: Die USA als Zentrum des globalen wirtschaftlichen Zusammenbruchs
Falschinformationen und bewusste Irreführung. Zwei Instrumente, die die wahre Natur dessen verschleiern sollen, was uns in diesem Jahr erwarten wird: der wirtschaftliche Zusammenbruch. In vielen Artikeln habe ich bereits darauf hingewiesen, dass die Hochleistungspresse ihren gewichtigen Teil dazu beiträgt, dass die Menschen immer noch glauben, dass es uns wirtschaftlich „gut geht“ – auch wenn jeder unterschwellig wohl spürt, dass dem nicht so ist. Denn die propagierte „Erholung, die gerade um die Ecke kommt“, existiert nicht.
Während in der Großen Depression die wirtschaftliche Krise eine soziale auslöste, wird eine neue Große Depression zwar auch eine soziale Krise auslösen, diese wird aber wiederum die wirtschaftliche Krise (im Gegensatz zu den 1930ern) noch um ein Vielfaches befeuern. Unsere heutige Gesellschaft ist denkbar unvorbereitet, was einen finanziellen Kollaps betrifft, so dass ein solches Ereignis unweigerlich zu einem kulturellen Umbruch und zu gewaltsamen Konflikten führen muss. In den 30ern des vergangenen Jahrhunderts lebten fast 50% auf dem Land. Bauern machten in etwa 20% der Erwerbsbevölkerung aus. Heute leben dagegen nur noch 20% außerhalb von Städten und weniger als 2% der Menschen arbeiten in der Landwirtschaft. Allein diese Zahlen verdeutlichen, dass dieser Wechsel von einer unabhängigen und mit einem landwirtschaftlichen Wissen aufgewachsenen Bevölkerung zu einer hilflosen und abhängigen Gesellschaft auch zu einer Konfliktsituation führen muss, wenn Ressourcen und vor allem Lebensmittel knapp werden…
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Die Diktatur fährt Deutsche Bahn: Der Staatskonzern stoppt Plakate des KOPP Verlags! / Teil 1: Die Hetzer
Wie das ARD-Magazin Report Mainz den KOPP Verlag bei Werbekunden als »rechts« denunzierte, so dass diese daraufhin ihre Anzeigen auf der KOPP-Seite stoppten, haben wir hier schon berichtet. Diesmal ist der Eingriff in die Presse- und Meinungsfreiheit aber noch atemberaubender: Ein Staatskonzern stoppt fast 600 Plakate eines politisch missliebigen Verlages und richtet bei dem Unternehmen damit enorme ideelle und finanzielle Schäden an. Die Rede ist von der Deutschen Bahn und dem Rottenburger KOPP Verlag. Diesmal vergreift sich also ein waschechtes Staatsunternehmen an der Meinungsfreiheit. Letzte Mahnung an die demokratischen Kräfte: Die Diktatur steht vor der Tür. Und sie fährt Bahn.
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KOMPAKT! Die 9 wichtigsten Infos aus den letzten 2 Wochen
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Wikipedia will nicht Wissen sammeln, sondern unterdrücken
Es gibt einen Grund, warum Wikipedia, das gerne damit prahlt, die weltweit größte Internet-Enzyklopädie zu sein, von vielen tausend Professoren und vielen renommiertesten Universitäten nicht als gültige, zitierfähige wissenschaftliche Quelle anerkannt wird: weil sie es nicht ist.
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😉 Nur Platz 2 bei Vorwahl: Donald Trump will Grenzzaun um Iowa ziehen
Des Moines (dpo) – Schwere Enttäuschung für Donald Trump: Bei den Vorwahlen in Iowa belegte der Milliardär lediglich den zweiten Platz und musste sich seinem innerparteilichen Konkurrenten Ted Cruz geschlagen geben. Nun kündigte Trump Konsequenzen an, sollte er Ende des Jahres zum Präsidenten gewählt werden.
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Rudolf Steiner:
Es ist eine irrtümliche Vorstellung, wenn man glaubt, ein jeder müsse ein Geistesforscher werden

Es könnte sehr leicht der Glaube entstehen, daß derjenige, der nun in die geistige Welt eintritt, unbedingt selber.ein Geistesforscher werden müsse. Das ist nicht nötig, obwohl ich beschrieben habe in meinem Buche «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» so viel von dem, was die Seele aus sich machen muß, damit sie wirklich eintreten kann. Und es kann es heute bis zu einem gewissen Grade jeder, aber es braucht es nicht jeder. Das, was man als Seelisches entwickelt hat, ist eine rein innerliche Angelegenheit; das aber, was daraus entsteht, ist, daß die erforschten Wahrheiten in Begriffe geformt werden, daß man in solche Vorstellungen, wie ich sie heute entwickelt habe, einkleidet, was der Geistesforscher geben kann. Dann kann es mitgeteilt werden. Für das, was der Mensch braucht, ist es ganz gleichgültig – ich spreche damit ein Gesetz der Geistesforschung aus -, ob man die Dinge selber erforscht hat, oder ob man sie von anderer glaubwürdiger Seite erhalten hat. Es kommt nicht, darauf an, die Dinge selbst zu erforschen, sondern es kommt darauf an, daß man sie in sich hat, daß man sie in sich entwickelt hat.

Es ist daher eine irrtümliche Vorstellung, wenn man glaubt, ein jeder müsse ein Geistesforscher werden. Der Geistesforscher wird nur heute das Bedürfnis haben, wie ich selber das Bedürfnis gehabt habe, über seinen Forschungsweg gewissermaßen Rechenschaft zu geben. Und nicht nur aus dem Grunde, weil heute bis zu einem gewissen Grade jeder ohne allen Schaden den Weg gehen kann, den ich beschrieben habe, sondern auch, weil jeder berechtigt ist zu fragen: Wie hast du es gemacht, daß du zu solchen Resultaten gekommen bist? – daher habe ich diese Dinge beschrieben. Und ich glaube, daß auch jeder, der nicht ein Geistesforscher werden will, wenigstens sich überzeugen wird wollen, wie der Geistesforscher zu den Resultaten kommt, die ja heute jeder braucht, der im Sinne der heutigen menschlichen Entwickelung die Grundlage legen will für das Leben, das sich in den Menschenseelen entwickeln muß.

Rudolf Steiner – GA 178 – Individuelle Geistwesen und ihr Wirken in der Seele des Menschen – St. Gallen, 15 November 1917 (Seite 38-39)

s. dazu auch:
„Vertiefung des spirituellen Erlebens“ – ein Kurzvid zum Thema: „Wie erlangt man Erkenntnisse höherer Welten“
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