Aktuelles vom 6.2.2016 und: USA und NATO bangen um Erfolgsstory Syrien

US-Geopolitik – Einkreisung und Zerschlagung Russlands einfach erklärt

s. dazu auch:
Obamas Schurkenstaat… Special: Amerikas Geopolitik
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….auf den Punkt gebracht:

USA und NATO bangen um Erfolgsstory Syrien
Damn-Asskiss: Derzeit steht nicht nur Syrien medial hoch im Kurs, nein in Verbindung mit diesem teuflischen Assad kommt seit dem letzten Herbst auch Russland nicht mehr aus den Negativ-Schlagzeilen heraus. Der Grund liegt auf der Hand. Die Allianz der westlichen Gutmenschen fürchtet, dass ihnen die Russen unter der Führung des erbarmungslosen Waldimir Ras-Putin die Show im Nahen Osten stehlen könnten. Folgt man den derzeitigen Horror-Meldungen, sind die Ängste von USA und NATO mehr als begründet…
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und:

ARD tagesthemen: Verlogen bis in den Abgrund
Verlogenheit und politische Gleichschaltung der Lügenpresse sind zwei Phänomene für deren Nachweis es keine externen Quellen oder Alternativmedien benötigt.
Um hingegen die gezielte Desinformation und Kriegspropaganda im Syrienkonflikt zu durchschauen, kommt man an alternativen Quellen kaum vorbei. Selbst wer intuitiv ahnt, dass Baschar al-Assad nicht aus Spaß am Blutvergießen Krieg “gegen das eigene Volk” betreibt, wird in den transatlantischen Propagandamedien nur nach aufwändiger Recherche eine dunkle Ahnung davon bekommen, was tatsächlich in Syrien vor sich geht.
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Seit dem 1. Februar 2016 wird deutschen Parlamentariern Einblick in die Verhandlungsunterlagen vom geplanten US-europäischen Freihandelsabkommens TTIP nur unter besonderen strengen Bedingungen gewährt.
Im Wirtschaftsministerium wurden nun nach Angaben aus dem Hause mehrere Computerarbeitsplätze eingerichtet, an denen bis zu acht Abgeordnete gleichzeitig in die bislang 13 Verhandlungsdossiers Einsicht nehmen können. Der Raum ist pro Woche nur für wenige Stunden geöffnet. Entscheidende Dokumente wie die Anhänge, in denen die wichtigen Details geregelt sind, fehlen vollkommen. Die Unterlagen sind weiterhin mit einer Geheimhaltungsstufe versehen, deshalb sehen die Einsichtsbedingungen so aus:
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KOMPAKT! Die 9 wichtigsten Infos aus den letzten 2 Wochen
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…endlich fündig geworden, wo man noch was holen kann:
🙂 Finanzministerium plant Steuer auf Taschengeld
Berlin (dpo) – Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will auch junge Deutsche künftig vermehrt zur Kasse bitten. Wie ein jetzt bekannt gewordenes Papier aus dem Bundesfinanzministerium zeigt, plant der CDU-Politiker eine neue Steuer auf Taschengeld, die monatlich direkt vom Kind abgeführt werden muss.
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Während des Faschings schlüpfen viele Menschen in Rollen, um ihre Probleme zu vergessen oder mal für ein paar Tage Prinzessin oder Hofnarr zu sein.
Wie wäre es mit einem gedanklichen Rollentausch mit Menschen, denen nach Fasching nicht zumute ist, wie Flüchtlingen oder Rentnern in Griechenland. Selbst im eigenen Land gäbe es diese…

Rudolf Steiner – Zweck der Fastnacht

Fragesteller: Es wird nach dem Zweck der Fastnacht, des Faschings, gefragt, ob man darüber etwas von Dr. Steiner hören könne? Woher das Fastnachtsfest komme, was es bedeute?

Dr. Steiner: „Also Sie meinen, was für einen Zweck die Fastnacht, der Fasching hat? Nun, sehen Sie, das Fastnachtsfest ist nicht gerade dadurch zu verstehen, dass man nach dem Zweck fragt, denn, mindestens nach der Art und Weise, wie man es heute feiert, werden Sie ja
zugeben, dass schließlich die Menschheit mit den Jahren auch ohne Fasching auskommen könnte. Also man kann schon sagen, nach dem heutigen Anschauen ist das Faschingsfest im Grunde zwecklos. Aber es hat auch nicht mehr seine ursprüngliche Bedeutung. Es ist mit solchen Dingen wie Faschingsfesten geradeso gegangen, wie es mit den Orden gegangen ist, mit den Gewändern und so weiter. Die haben früher ihren guten Sinn gehabt; nach und nach haben sie diesen Sinn verloren. Nun, nicht wahr, es verschwinden nach und nach auch die anderen Feste des Jahres; allmählich, wenn sie nicht mehr aufgefrischt werden in ihrem Sinn, verlieren sie ihre Bedeutung. Für das Faschingsfest ist noch nicht außerordentlich viel getan, um seine Bedeutung wieder zu gewinnen.

Denn eigentlich würde das Faschingsfest tief eingreifen in das ganze soziale Leben, wenn es den ursprünglichen Sinn, den es zum Beispiel im alten Rom gehabt hat, wo es etwas früher gefeiert worden ist, wieder bekommen hätte. Gehen wir gerade ins alte Rom zurück, dann finden wir das Folgende. Die Leute waren damals auch, wenn man so sagen darf, so eingeteilt, wie hier in der jetzigen Zeit: der eine war Staatsbeamter, der andere war Krieger, der dritte war Arbeiter und so weiter, und die Einteilung war damals mindestens im sozialen Sinne noch härter als heute. Denn derjenige, der Sklave war, konnte ja sogar als Mensch gekauft werden! So dass man sagen kann: Es war der Unterschied der Menschen im alten Rom noch ein sehr, sehr bedeutender. Aber das Bewusstsein, dass man diese oder jene Stellung hat, das sollte wenigstens für einige Tage des Jahres verlorengehen. Nicht wahr, heute redet man von der Demokratie und meint, zunächst allerdings mehr im theoretischen Sinne, dass alle Menschen gleich seien. Nun, das haben die Römer durchaus nicht irgendwie geglaubt, sondern bei denen war derjenige, der in irgendeinem höheren Stand geboren worden war, erst ein richtiger Mensch. Sie wissen ja, dass bis in unsere Zeiten herein noch für gewisse Leute das Sprichwort gegolten hat: Der Mensch fängt erst beim Baron an. – Also diejenigen, die unter dem Baron sind, sind keine Menschen. Im alten Rom war das natürlich außerordentlich stark. Wenn auch dazumal der Adel in der Weise nicht eingeführt war, wie er dann später erschien – denn das ist eine mittelalterliche Einrichtung aus der sogenannten Feudalzeit -, so war aber doch ein großer Unterschied der Stände im alten Rom üblich. Nun aber, ein paar Tage im Jahr hindurch sollten die Menschen gleich sein, sollte Demokratie herrschen. Das konnte man natürlich nicht so machen, dass die Menschen mit ihren gewöhnlichen Gesichtern kommen, sonst hätte man sie ja erkannt; da mussten sie Masken tragen. Da waren sie dann, was die Masken waren. Da gab es dann auch einen Menschen, der Faschingskönig war. Der konnte in diesen Tagen tun, was er wollte. Er konnte Befehle ausüben, während er sonst nur Befehle empfangen hat. Und das ganze Rom war in dieser Zeit ein paar Tage verrückt, von der Stelle gerückt; und die Menschen konnten sich auch ihren Vorgesetzten gegenüber anders benehmen, brauchten ihnen gegenüber nicht höflich zu sein – also für einige Tage, um die Menschen gleich zu machen! Und diese Einrichtung hat natürlich dazu geführt, dass die Leute in diesen Tagen nicht gerade geweint und getrauert haben; denn das hat sie gefreut, dass sie ein paar Tage
so leben konnten.

Aus dieser Freude heraus ist dann die Faschingslustbarkeit geworden: Die Leute haben nur tolle Streiche gemacht, wenn sie frei geworden sind für ein paar Tage. Und so ist die ganze Faschingsvergnüglichkeit entstanden. Die Folge davon war, dass, weil das den Leuten sehr gut gefallen hat, es sich auch erhalten hat. Aber die Dinge erhalten sich, ohne dass man den ursprünglichen Sinn noch weiß. So bleibt nur der Fasching als die Zeit, in der man tolle Streiche macht – weil man da tolle Streiche machen durfte. Dann hat das Kirchentum gefunden, dass es notwendig ist, dass man just danach auch den Aschermittwoch folgen lässt, dass man sich als schuldiger Mensch fühlt, nicht alles darf, was man will und so weiter, und da das Christentum, wenigstens in früherer Zeit, den Brauch entwickelt hat, dass der Mensch entbehren soll, so wurde die Fastenzeit eingerichtet. Und es war natürlich zweckmäßig, gerade die Fastenzeit anzureihen an die Faschingszeit, weil da die Leute am wenigsten entbehrt haben; alles das, was ihnen Wohlgefallen hat, haben sie eben, so gut es ging, gemacht. Und nachher ist es viel schlimmer, die Sachen nicht zu essen, die man da vorher gegessen hat. Es war dann, als ob die Zeit nicht vorangegangen wäre. Und so haben sich diese Feste zusammengestellt. Nur war die Sache in Rom so, dass der Fasching viel früher war, ungefähr um unsere heutige Weihnachtszeit, denn alles ist etwas hinausgerückt worden in eine spätere Jahreszeit. Dadurch haben wir diesen heutigen Fasching eben erhalten. Das Datum des Faschings richtet sich ja, wie ich glaube, in allen übrigen Gegenden nach der Osterzeit, nur in Basel wird es um eine Woche später gefeiert, soviel mir bekannt ist. Aber das führt ja, wie ich höre, nur dazu, dass man es dann zweimal feiert! Nun, das ist also dasjenige, was in Bezug auf diese Frage zu sagen wäre. Das kann man von vielen Sachen in der Menschheit sagen, dass sie ursprünglich schon einen Sinn hatten, aber diesen Sinn dann später verloren haben. Dann fragt man sich: Warum denn das alles?“

Rudolf Steiner in der GA 353, S. 33 f.

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