Digitalisierung an Deutschlands Schulen – Milliarden für das Ende der Kreidezeit. Oder: wie produziert man leicht steuerbares Humankapital…

Die digitale Verblödung schreitet voran, trotz aller internationlen Studien und Untersuchungen seit Jahrzehnten (ganz besonders aus der Hirnforschung), die klar belegen, dass digitale Medien das Lernen NICHT verbessern, sondern eher blockieren…
Smartphones sollen fester Bestandteil des Unterrichts werden. (Claudia Bogedan)
„Darin legen wir außerordentlichen Wert darauf, dass Bildung in der digitalen Welt ganz eng mit entsprechenden didaktischen Konzepten verknüpft ist“, sagte Bogedan. Die Aneignung von Wissen bleibe analog oder digital immer der gleiche Vorgang. Aber die Digitalisierung erweitere die Möglichkeiten….“ Claudia Bogedan (SPD) Chefin der Kultusministerkonferenz diese Woche…
Wie Manfred Spitzer von der Uni Ulm immer wieder betont: es geht um die Interessen der Elektonik-Wirtschaft, gegen die Interessen der Schüler…
Und der Wahnsinn hat Methode…
Schon lange geht es nicht mehr um die Frage: Ist die frühzeitige Digitalisierung pädagogisch sinnvoll?
Obwohl Hirnforscher vor der Digitalisierung in den Schulen warnen – ist anscheinend die Lobbyarbeit der IT-Riesen und Hardwareproduzenten weitaus effektiver.
Spiegel-Auszug von 2007: …ein gigantischer Wirtschaftsfaktor: Über drei Milliarden Euro wurden alleine im Jahr2007 mit den elektronischen Welten global umgesetzt, allein 700 000 Deutsche haben sich beim Online-Rollenspiel „World of Warcraft“ angemeldet, insgesamt sind es über acht Millionen.
Für mich stellt sich die Frage: Wann werden „innovative“ Spielcomputer in den Kindergärten zur Pflicht? Tastendrücken anstatt kindgemäßes Lernen durch Spielen.
Ein makaberes Konzept mit dem Hintergrund: wie produziert man leicht steuerbares Humankapital! Frühzeitig in die Kita, staatlich organisiertes Anpassen der Kreativität durch dümmliche Lernprogramme – das Ganze eingebettet in ein unheilvolles Gesundheitssystem, welches mit Pflichtimpfungen und demnächst wohl auch noch mit implantierten Überwachungschips ein ganzheitliches Welt-erkunden und Lieben-lernen nicht mehr möglich macht, admin

…und wie wird uns die digitale – fremdgesteuerte Zukunft nahegebracht?
Watch your day in 2020 …die schöne, heile und technisierte Zukunft:

„Die Kultusministerkonferenz (wahrscheinlich stark manipuliert von entsprechenden Lobbyisten!) arbeitet bereits an einer Strategie zur „Bildung in der digitalen Welt“; Ende des Jahres soll sie vorliegen. Zu den bislang skizzierten Handlungsfeldern gehören neue Bildungspläne, die IT-Ausstattung der Schulen, Inhalte von Bildungsmedien – und die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften.“

Es gibt einen gefährlichen Trend in deutschen Kindergärten — er wird uns in 25 Jahren zum Verhängnis
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Wollen wir tatsächlich, dass die reichsten Firmen dieser Erde (Microsoft, HP, Google, Sony etc. die Erziehung unserer Kinder übernimmt und die Gehirne vollmüllen?
Wirtschaftsforum 2015 der Sparkasse Ingolstadt – Vortrag Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer:

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Technologie in unseren Schulen schadet mehr, als sie nützt
Ralf Lankau, Professor für Mediengestaltung und Medientheorie an der Hochschule Offenburg, über die Petition „Schulpakt Digital ist ein Irrweg der Bildungspolitik – denn Digitaltechnik an Schulen schadet mehr, als sie nützt“
Sie haben zusammen mit anderen Wissenschaftlern einen offenen Brief an die Kultusminister verfasst mit dem Tenor „Technologie an Schulen schadet mehr, als sie nützt“ – und dazu eine Unterschriftenaktion gestartet. Wieso gerade jetzt?
Ralf Lankau: Im Oktober 2016 hat Bundesbildungsministerin Johanna Wanka den Digitalpakt#D angekündigt. Was zunächst positiv klingt – 5 Milliarden Euro für Schulen -, erweist sich als Trojanisches Pferd, denn dieses Geld darf ausschließlich für Hardware ausgegeben werden.
Am 1. Juni 2017 hat nun die Kultusministerkonferenz den „Schulpakt Digital“ verabschiedet und ordnet sich den Berliner Vorgaben komplett unter. Eine falsche Entscheidung, werden doch nur Partikularinteressen der IT-Wirtschaft und der Arbeitgeberverbände bedient. Auch wird damit die grundgesetzlich verankerte Methodenfreiheit der Lehrenden missachtet. Und vor allem ist es weder pädagogisch noch bildungspolitisch zu begründen, Geräte der Unterhaltungsindustrie verpflichtend in den Unterricht zu integrieren…
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Machen Sie mit…

Hochschullehrer und Pädagogen haben das „Bündnis für humane Bildung“ gegründet. Anlass ist der „Digitalpakt#D“ der Bundesregierung, mit dem unter Regie der Industrie die sogenannte „Digitale Bildung“ durchgesetzt werden soll. Smartphones, TabletPC und WLAN sollen zentrale Unterrichtmittel werden. So wie bei der Industrie 4.0 Roboter die Produktion selbständig steuern, sollen Computer und Algorithmen das Erziehungs­ge­sche­hen autonom steuern. An dieser Dehumanisierung der Schule üben wir scharfe Kritik.
Auf der neuen Homepage www.aufwach-s-en.de erfahren Sie mehr. Und Sie können die erste öffentliche Aktion des Bündnisses unterstützen. Sie richtet sich an die Kultusminister, die einen weiteren Schritt in eine inhumane Zukunft gehen wollen. Die Kultusminister der Länder haben am 01.06.2017 beschlossen, in den Schulen den „Digitalpakt#D“ der Bundesregierung umzusetzen. Ziel ist es, ein Stück vom Fünf-Milliarden-Kuchen zu bekommen, den die Bundesregierung in Aussicht gestellt hat. Mit diesem Geld will Berlin 2018 bis 2022 die IT-Infrastruktur in Schulen ausbauen.
Warum das eine falsche Weichenstellung ist, lesen Sie in einem offenen Brief an die Kultusminister. Schließen Sie sich der Kritik an! Unterschreiben Sie den Brief ebenfalls!
Hier geht es direkt zum Offenen Brief: hier weiter
…zur Unterschrift: hier weiter

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Digitale Bildung = Geschäftsmodell der IT-Branche = frittiertes Gehirn (Video)
Bundeswissenschaftsministerin Wanka stellt 5 Milliarden Euro für die Ausstattung von Schulen mit TabletPCs und WLAN bereit.
Welche Zielsetzungen damit verfolgt werden, analysiert Peter Hensinger in seinem Vortrag: „Digitale Bildung‘ – ein Geschäftsmodell der IT-Branche auf Kosten der jungen Generation“.
Das Smartphone und der TabletPC sollen zum zentralen Erziehungsmedium werden. Daraufhin werden in den BITKOM-Firmen die Sekt-Korken geknallt haben, bei vielen Pädagogen, Neurobiologen, Psychiatern, Psychologen und Erziehern herrscht Entsetzen…
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Digitalisierung an Deutschlands Schulen – Milliarden für das Ende der Kreidezeit
Bildungsministerin Wanka stellt heute ein großes Programm zum Ausbau der Schul-IT vor. Was ist geplant – und wo stehen Deutschlands Schulen bei der Digitalisierung?
…Viele Konzepte seien in der jüngsten Zeit erarbeitet worden, vorbei die Zeiten, in denen sich Lehrer rechtfertigen müssen, wenn sie Computer im Unterricht einsetzen. „Ganz im Gegenteil müssen sich zukünftig eher diejenigen rechtfertigen, die keine IT benutzen.“
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„Digitale Bildung“ – ein Geschäftsmodell der IT-Branche auf Kosten der jungen Generation:

Die Ziele der „Digitalen Bildung“
Es geht also bei der sogenannten digitalen Bildungsreform nicht darum, digitale Medien und Programme als Hilfsmittel einzusetzen, z.B. Word, Power Point oder Excel zu lernen, Auswertungen von Versuchen mit Programmen vorzunehmen, statistische Berechnungen durchzuführen oder zu lernen, Filme zu drehen und zu schneiden. Das gehört heute zu Grundfertigkeiten, die man ab der Oberstufe lernen sollte. Es geht um viel, viel mehr, um eine Neuausrichtung des Erziehungswesens, nämlich die Übernahme der Erziehung selbst durch
digitale Medien bereits ab den KiTas. Es geht in Richtung „Schule ohne Lehrer“, wie es Arne Ulbricht in seinem gleichnamigen Buch prognostiziert. Die Smartphone-ve
rliebten jungen Lehrer sollten sich durch den Kopf gehen lassen, ob hier nicht schon ihre Einsparung mitgeplant wird, an der sie naiv mitarbeiten. So wie bei der
Industrie 4.0. Maschinen die Produktion selbständig steuern sollen, sollen Computer und Algorithmen das Erziehungsgeschehen autonom steuern.
Dafür liegen die Konzepte bereits ausgearbeitet vor:
hensinger_aa_digitale_bildung_festvortrag_161016

…passend dazu:

Die Kunst als „weicher Faktor“
Wie kann die Kunst konkret nutzbar gemacht werden? Man spricht auch heute noch oft in Unternehmungen und Institutionen vom Leistungslohn. Was für manche Menschen zu einem Schimpfwort geworden ist, geniesst vielerorts breite Anerkennung. Aber was heisst denn Leistungslohn? Was meint Leistung? Wie wird sie gemessen und welche Kriterien bedingen sie. In erster Linie geht es darum, mit Leistungen Faktoren zu erkennen, welche das (vordergründig) wichtigste für die Unternehmung ist, nämlich der Umsatz. Lassen Sie mich eine Schlaufe machen, bevor ich zum Kern der Sache, der Kunst, komme…
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NEIN zur Digitalen Kita! JA zu konstruktiven Bildungsinvestitionen!
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Hintergründe:

Ist Kreativität lernbar? und: Wie lernen Kinder? Aktuelles aus der Gehirnforschung / Prof. Spitzer
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Familie heute – ein Auslaufmodell? Ein vorsätzlicher, politischer Plan! Der Gender-Wahnsinn / Eva Herman
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Die brutale Konditionierung der „Humanmasse Jugend“
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