Korea – Special

Jimmy Carter verrät, was nordkoreanische Staatschefs ihm gesagt haben
Die neokonservativ/CIA-vernetzte Washington Post gab ihm Raum zur Diskussion einer der lebenswichtigen Fragen unserer Zeit – die Dringlichkeit der Vermeidung eines weiteren koreanischen Krieges, möglicherweise mit Atomwaffen, die die Halbinsel und mehr verwüsten, wenn sie benutzt werden. Carter sagt:
„Die große Gefahr eines weiteren koreanischen Krieges … ist die größte Bedrohung des Weltfriedens, und es ist unumgänglich, dass Pjöngjang und Washington einen Weg finden, die eskalierenden Spannungen zu lösen und zu einer dauerhaften, friedlichen Einigung zu gelangen.“
Tatsächlich liegt das Problem nur in Washington und nicht in Pjöngjang, das seit Jahrzehnten nach normalisierten Beziehungen zu Amerika und dem Westen strebt.
Carter war früher mit Kim Il-sung (Nordkoreas Gründer), Kim Jong-nam (sein ältester Sohn und Nachfolger) und mit dem Vorsitzenden des Präsidiums der Obersten Volksversammlung zusammengetroffen.
Er fand sie und andere Regierungsvertreter der DVRK „völlig rational und entschlossen, ihr Land zu bewahren“. Sie sind keine Verrückten, wie sie von den USA und anderen westlichen Hardlinern fälschlicherweise dargestellt werden.
Ihre Forderungen sind völlig legitim, erklärt Carter, sie wollen direkte Gespräche mit Washington, einen Friedensvertrag, der Jahrzehnte eines unsicheren Waffenstillstands beendet.
Sie wollen, dass Sanktionen aufgehoben werden und Garantien dafür, dass es nicht zu einer nackten Aggression gegen ihr Land kommt, wie im Krieg der 1950er Jahre. Sie wollen normalisierte Beziehungen zur internationalen Gemeinschaft…
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Nordkoreas rationale Nuklearstrategie
Einführung: Eine Lieblingstaktik der US-Propaganda ist es, einen ausländischen Gegner als „verrückt“ zu bezeichnen, um einen militärischen Angriff zu rechtfertigen – so wie es jetzt mit Nordkoreas Kim Jong-un geschieht, obwohl sein Nuklearprogramm wirklich logisch ist, beobachtet Ted Snider.
Von Ted Snider – Das Etikett „Verrücktheit“, das Amerika Nordkorea anhängt, hat einen großen politischen Nutzen. Erstens färbt es die Interpretation von allem, was Nordkorea tut. Die Vermutung einer rationalen Motivation für unerwünschte Handlungen kann unterbunden werden: die Handlungen gelten als verrückt…
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Von ARD und ZDF totgeschwiegen: Nordkorea verkündet wiederholt, dass es auf Atomwaffen verzichten würde
In einem aktuellen Beitrag auf The Intercept zeigt Jon Schwarz, dass Nordkorea in den vergangenen Wochen – und bereits seit mindestens 2005 – immer wieder verkündet hat, dass das Land auf Atomwaffen verzichten würde, wenn die USA ihre feindselige Politik und nukleare Drohungen (die ewigen Makro-Manöwer) gegen das Land beenden würden, und dass die westlichen Mainstreammedien diese Tatsache gezielt unterdrücken…
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Nordkorea: Meine Drohungen sind größer als Deine
Solange die USA das Völkerrecht mit Füßen treten und jeden mit Tod und Elend überziehen, der sich nicht wehren kann, bleibt eine Nuklearbewaffnung Nordkoreas dessen einzige Lebensversicherung…
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Wie man die Koreakrise beenden kann
Der Abstieg der US/Nordkorea-„Krise“ auf die Ebene eines Schulhofstreits sollte als eines der bizarrsten, gefährlichsten und skandalösesten Kapitel der US-Außenpolitikgeschichte in Erinnerung bleiben…
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…hier einmal klare Worte zur Problematik mit Nord-Korea – und das im Zdf!:

Der „Verrückte“ in Nordkorea… ab Minute 1.07 und weitere Themen…

Hintergründe zu Nord- und Südkorea, USA, Japan, China und Russland
Hier ein von Ellen Diederich empfohlener ausgezeichneter Artikel von Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes, zur Geschichte und aktuellen Situation um den Korea-Konflikt. Wir danken Clemens Ronnefeldt ganz herzlich für die Abdruckgenehmigung. Abdruckrechte beim Autor.
Am 6.9.2017 warnte UNO-Generalsekretär Antonio Guterres vor einer Eskalation in Südostasien und einem daraus entstehenden möglichen Weltkrieg mit ungewöhnlichen Worten:
„Wenn man sich die Geschichte des Ersten Weltkrieges anschaut, passierte alles Schritt für Schritt. Die eine Partei tat dieses, die nächste reagierte mit jenem. Und plötzlich stellten alle fest: Wir sind im Krieg“(1), so der Uno-Generalsekretär, der ergänzte: „Dieses Risiko müsse in Bezug auf Nordkorea unbedingt vermieden werden“. Er selbst bot sich als Konfliktvermittler an.
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Mit Zwangsgebühren finanzierte „Nachrichtenzusammensteller und Märchenerzähler“ und die Lügen über russische Raketen für Nordkorea
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Sonderveranstaltung über Nordkorea
Was sollten wir wissen über die Menschen dort, ihr Land, ihre Kultur und Geschichte? Wo liegen die Hintergründe für den geopolitischen Konflikt, der gegenwärtig mit Nordkorea verbunden ist? Alex Knauer wird von seinen Reiseeindrücken in Nordkorea 2015 erzählen und Bilder zeigen, Stephan Best wird seine Einschätzung der aktuellen politischen Situation geben…
Bitte leitet diese Einladung an Interessierte in Eurem Umkreis weiter.
Donnerstag, 28. September, 19.30 Uhr
SONDERVERANSTALTUNG
Nordkorea aktuell
Reiseeindrücke, Bilder und Einschätzungen zur global-politischen Krise

mit Alex Knauer, Fotograf und Filmemacher, und Stephan Best, Redakteur und Recherche bei globalcrisis, globalschange NEWS, beide Stuttgart.
Kosten: € 7,- / Rentner 5,- / erm. 4,- / bis 21. J. 2,-

Ulrich Morgenthaler
c/o Forum 3
Gymnasiumstraße 21
D­70173 Stuttgart
T: 0711 – 4400749­66
www.forum3.de

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