Das Leben – Nirvana – und die Schöpfung aus dem „Nichts“ / Rudolf Steiner

Woher kommt es – und was ist das Leben?
…jeder kennt die simple „Urknalltheorie“ – dann die Frage: Wer oder was hat´s knallen lassen (hat man schon mal einen Chinaböller „von selber“ knallen sehen – mal abgesehen davon, dass so ein Böller nicht von selber entsteht?)
oder nachfolg. interessanter Kurzauszugszusammenstellung:

Leben:

Leben (hebr. ‏חִיִּים‎ , Chajim) ist im allgemeinen Sprachgebrauch eine zusammenfassende Bezeichnung für jene nur unscharf zu definierenden Eigenschaften, durch die sich Lebewesen von toter Materie unterscheiden. Aus anthroposophischer Sicht ist alles Leben kosmisch-ätherischen Ursprungs. Am Anfang der Erdentwicklung war die Erde als Ganzes ein lebendiges Wesen, aus dem sich erst allmählich zunächst riesenhafte Einzellebenwesen von noch sehr flüchtiger und wandelbarer Gestalt abgesondert haben. Leben auf zellulärer Basis ist laut Rudolf Steiner erst viel später entstanden…
Wie ist das Leben entstanden?
„Für die Geistesforschung kann sich die Frage, wie das Lebendige entstanden ist, gar nicht stellen, sondern lediglich die Frage: Wie ist das Tote entstanden? – Ich habe Ihnen das schon einmal an einem Vergleich begreiflich zu machen versucht. Schauen Sie sich die Steinkohle an: sie ist jetzt nichts weiter als Stein, und dennoch, wenn Sie Jahrmillionen in unserer Erdentwickelung zurückverfolgen könnten, dann würden Sie feststellen, wie das, was da in der Steinkohle ist, von riesigen Farnwäldern herstammt, die verkohlt sind. Was ist also die Steinkohle? Aus ganzen Wäldern ist sie entstanden; ganz und gar lebendig war die heute tote Steinkohle…
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Nirvana

Auf dem Nirvanaplan, im Nirvana (skrt., n., निर्वाण, nirvāṇa; Erlöschen oder wörtlich „Ver-wehen“, von nis, nir = aus, vā = wehen) bzw. Nibbana (Pali, nibbāna), liegt die Quelle allen aktiven Seins. Hier entspringt die Schöpfung aus dem Nichts. Das Nirvana ist damit vergleichbar dem Ain Soph (hebr. ‏אין סוף‎ , nicht endlich) der jüdischen Kabbala.
Der Nirvanaplan, der noch über der Welt der Vorsehung, dem Buddhiplan, liegt, ist erfüllt von höchster Tätigkeit. Hier haben zugleich alle Taten, die der Mensch auf dem physischen Plan vollbringt, ihr geistiges Gegenbild und schreiben sich so in die Akasha-Chronik ein…
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Schöpfung aus dem Nichts

Die Schöpfung aus dem Nichts (lat. Creatio ex nihilo) ist die Grundtätigkeit des Geistes, durch die er sich selbst in fortlaufenden Akten unbedingten Entstehens verwirklicht. Der Geist lebt im beständigen Schaffen und sich selbst erschaffen aus sich selbst und dieses Selbst ist im höheren Sinn ein Nichts, denn es in keiner Weise als ein definierbares, d.h. abgrenzbares Sein fassbar. Hier gibt es nicht groß und klein, dick und dünn, oben und unten usw., sondern der Geist transzendiert in seinem unaufhörlichen Werden, das aber äußerlich als absolute Ruhe erscheint, alles gewordene Sein, das selbst erst ein abgeworfenes Produkt der Geistestätigkeit ist, das sich als abgrenzbare äußere Schöpfung manifestiert…
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Mensch- und Weltperspektiven

Nach Innen geht der geheimnisvolle Weg«. Der Psychismus
Von Mario Betti, Juni 2016

Zu den größten Lebensrätseln gehört die Tatsache, dass wir alle in gewissem Sinne bipolare Wesen sind: für mich selber, mit meinen Gedanken, Empfindungen und Impulsen, bin ich ein Innen und alles andere, Natur und Menschen, sind ein Außen. Ja, die Wirklichkeit ist gespalten, geteilt in eine Innenwelt und in eine Außenwelt.
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…dazu auch:

Die Beobachtung des Denkens – von Jürgen Strube
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