Viel zu wenig Geld für Mord und Totschlag (NATO)

Nato-Vorgabe: Merkel kündigt Erhöhung der Militär-Ausgaben an
Bundeskanzlerin Merkel will in den kommenden Jahren Milliarden zusätzlich für Rüstung ausgeben.
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….auf den Punkt gebracht:

Gerade die NATO muss ihre Fähigkeit massiv ausbauen, ihre Nachbarn auch jederzeit wirksam bedrohen und überfallen zu können. Noch wichtiger ist allerdings eine reibungslos funktionierende Propagandaabteilung. Das scheint unter dem jetzigen Generalsekretär gegeben zu sein. Wichtig ist es, nachhaltig Angst vor dem Feind zu schüren, eine Annäherung nach Kräften zu vereiteln, somit die weitere Steigerung der Ausgaben zu rechtfertigen und in die Höhe zu treiben…

In nahezu allen NATO Staaten leidet das Militär an chronischem Geldhunger, um die wunderschönen Projekte im Bereich “Mord & Totschlag” auskömmlich finanzieren zu können. Anders als für die reale Hungerhilfe, ist hier zwar allerhand Geld vorhanden, aber immer noch viel zu wenig. Die gesamten NATO-Staaten geben gerade mal knapp eine Billion Dollar pro Jahr für diesen Luxus aus. Für die reale Hungerbekämpfung lohnt das Nachzählen der Dollar kaum, denn dafür ist eigentlich gar kein Geld vorhanden.

Genau genommen könnte man diese beiden Komplexe wunderbar miteinander kombinieren. Stopfte man die Mäuler zukünftig nur vernünftig mit Bomben und Granaten, wäre es eine einmalige Angelegenheit. Auch die Erfolgsstatistiken zur Hungerbekämpfung wären viel schneller generiert. Vielleicht entdeckt ja die NATO alsbald den Kampf gegen den Hunger noch für sich als “zukunftsorientiertes Geschäftsfeld“. Zugegebenermaßen wird der Kampf gegen den Terror inzwischen stupide und langweilig. Abgesehen davon zieht er sich übergebührlich in die Länge. Viel zu spät oder womöglich noch gar nicht, haben die Strategen über den Kampf gegen den Hunger nachgedacht.

Viel zu wenig Geld für Mord und Totschlag (NATO)Da hat der US-Präsident Donald Trump, als legitimer Vertreter des größten militärisch-industriellen Komplexes absolut Recht, wenn er bemängelt, dass die Staaten viel zu wenig Geld für dieses schöne Thema in die Hand nehmen. Hier mehr dazu: Jährlicher IISS-Rüstungsbericht ♦︎ Nato-Länder hinken mit Militärausgaben hinterher … [SpeiGel auf Linie]. Beim Militär ist “Zielen” eine wichtige Funktion. Und wenn die Zielkoordinaten in diesem Fall so dramatisch verfehlt werden, sollte uns das zu denken geben.

Viele dieser bösonderen Güter lassen sich im übrigen idealerweise in den USA beschaffen. Es ist der einzige Industriezweig der dort Dauerkonjunktur hat. Größtenteils ist dies auch dem enormen Eigenbedarf geschuldet.

Hierzu veranschaulicht die nachfolgende Tabelle in welchen Größenordnungen welches Land mit von der Partie ist. Besonders wie viel Prozent (Spalte 2016) seines Bruttoinlandsprodukt (BIP) das Land für dieses lebenswichtige Thema aufwendet (Summe Spalte Mio $). Nach NATO-Doktrin ist ein Land im “Grünen Bereich”, wenn es wenigstens 2,00% dafür ausgibt … mehr ist natürlich besser:
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Fake-Story der NATO:
NATO-Ausgaben grösser als Russland und China
Die Behauptung der NATO-Führung, die Allianz wäre im Vergleich zu Russland schwach, ist ein Märchen, da die europäischen NATO-Staaten mehr fürs Militär ausgeben als Russland und China zusammen, sagte der russische Vertreter bei der NATO, Alexander Grushko am Donnerstag. „NATOs Märchen über eine Bedrohung, die aus Russland kommen soll, beruhen auf der Idee von NATOs Schwäche.
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Rüsten gegen Russen
NATO-Verteidigungsminister beschließen weitere Aufstockung in Osteuropa. Einfluss der Bundeswehr wächst

Die NATO baut ihre Positionen rings um Russland weiter aus. Das haben die Verteidigungsminister des Kriegsbündnisses am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche auf ihrem ersten Treffen nach dem Machtwechsel in Washington bekräftigt. Die Minister ließen sich zunächst über den Stand der Stationierung von vier Bataillonen in den baltischen Staaten und Polen Bericht erstatten; die Truppen, darunter nach Litauen entsandte Einheiten der Bundeswehr, sollen spätestens ab Juni einsatzbereit sein. Darüber hinaus beschlossen die Verteidigungsminister, die NATO-Präsenz am Schwarzen Meer weiter zu stärken. Dort sollen mehr Seemanöver durchgeführt und auf diese Weise der Druck auf Russland von Südwesten her erhöht werden. Die Nachrichtenagentur AFP zitierte einen NATO-Funktionär mit der Aussage, die verstärkte Präsenz im und am Schwarzen Meer diene nicht zuletzt dazu, russische Militärstellungen auszuspionieren, etwa die in der Region stationierten Boden-Luft-Raketen. ­NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg traf am Donnerstag zudem den Verteidigungsminister Georgiens, Levan Izoria, um den Ausbau der Kooperation dessen Landes mit dem Kriegsbündnis zu besprechen. Drei der sechs Schwarzmeer-Anrainer – Rumänien, Bulgarien und die Türkei – sind Mitglieder des Kriegsbündnisses, zwei – die Ukraine und Georgien – nähern sich ihr an.
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Russland bedroht NATO mit drastischer Kürzung der Rüstungsausgaben

Aggression light: Russland kürzt Militäretat um mehr als 25 Prozent
Die vermeintliche russische Aggression muss künftig mit kargen Mitteln auskommen. Die Budgetplanung der russischen Regierung sieht bis 2019 stark abgespeckte Verteidigungsetats vor. Dem westlichen Mainstream hat es darob die Sprache verschlagen…
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…und hier auf den Punkt gebracht:
Das ist der Hammer! Mit diesem “asynchronen” Tiefschlag konnte die NATO einfach nicht rechnen. Das kommt einer Kriegserklärung noch vor dem 1. April gleich! Es hat die Nord-Atlantische-Terror-Organisation völlig auf dem falschen Fuß erwischt. Nein, die Russen haben nicht der NATO die Kohle für Mord und Totschlag gestrichen, sondern dem eigenen Militär. Rund 25 Prozent weniger wollen sie in den Folgejahren für diesen Unsinn rausschmeißen. Dieser einmalige Vorgang hinterlässt völlig konsternierte Gesichter bei den westlichen Militärstrategen, die darin entweder eine bösartige List wittern oder aber heiße Luft, wie auf dem Bild gut zu erkennen…
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„Terrorismus ist immer die Waffe des Unterlegenen“ Ex-NATO-Offizier Scholz. Und: Merkel und Obama als „Botschafter für Frieden und Abrüstung“
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Bundeswehrverband will acht Milliarden Euro mehr für die Truppe
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…auf den Punkt gebracht:
Dank Rechtsbankrott eiligst zurück zur Wehrpflicht
…Auf diese Weise erschließt sich erheblich schneller, weshalb und vor allem warum, wir alsbald wieder bei der Wehrpflicht enden werden. Es finden sich einfach zu wenig Freiwillige, um sich in den aberwitzigen Einsätzen einer Regierung verheizen zu lassen, die ums Verrecken den Räuber-Kollegen von der NATO (Nord Atlantische Terror Organisation) in nichts nachstehen möchte.
“Die wachsende Verantwortung Deutschlands als internationaler Akteur muss mit einer Vorbildfunktion bei der Verteidigungsfähigkeit einhergehen“. Dazu gehört auch die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Oder anders gesagt, es muss jetzt erheblich mehr Kapital und auch Humankapital in den Ring geworfen werden. Letzteres gehört übrigens zu den nachwachsenden Rohstoffen.
Hatte man vor Jahren die Wehrpflicht ausgesetzt, um gegen ordentliche Bezahlung vornehmlich sozial schwache Schichten für Kriegsspiele und gewerbliches Sterben begeistern zu können, erwies sich diese Planung mehr oder minder als totaler Flop. Gerne hätte man an dieser Stelle mit den USA und Großbritannien gleichgezogen, die ihre Armeen nach der gerade skizzierten Philosophie aufgestellt haben.
Das Niveau des deutschen Kanonenfutters war offenbar noch nicht weit genug gesunken, um die Kasernen mit der begehrten Billigvariante Menschenmaterial füllen zu können.

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Ein „Teufelskreis von Aufrüstung, Militarisierung und Repression“
Gibt es Profiteure des Krieges? 
Natürlich gibt es sie. Und sie verdienen gigantische Summen. Der Journalist Markus Bickel, der gerade ein Buch mit dem Titel „Die Profiteure des Terrors – Wie Deutschland an Kriegen verdient und arabische Diktaturen stärkt“ veröffentlicht hat, zeigt im Interview mit Marcus Klöckner für die NachDenkSeiten auf, welche Dimensionen die weltweite Rüstungsindustrie mittlerweile angenommen hat. 
Alleine für 2016 betrugen die globalen Militärausgaben 1,5 Billionen US-Dollar bzw. 1.500 Milliarden US.-Dollar – Tendenz steigend. 
Bickel, der in den letzten zwei Jahrzehnten als Redakteur und Reporter für zahlreiche Medien unter anderem aus Sarajevo, Beirut, Bagdad und Damaskus berichtet hat, erkannte im Laufe der Jahre, dass ein regelrechter „Teufelskreis von Aufrüstung, Militarisierung und Repression“
existiert. Im Interview sagt er: „Nur ein breites Bündnis aus friedensorientierten Politikern, kritischen Aktionären und Akteuren aus der Zivilgesellschaft kann so viel Druck aufbauen, dass das Geschäft mit dem Tod weitere gesellschaftliche Ächtung erfährt.”
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…der Wahnsinn „Russlandbashing“ und die irre NATO
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Die Militarisierung dieser Welt – eine kranke Denke beherrscht die „Eliten“
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Die passende Frage ist: Wie hören wir auf mit unserer verrückten Vorbereitung auf zukünftige Kriege? Und da gibt es nur eine Antwort: Aufhören mit der Erfindung von Feinden, die wir dann enthumanisieren. Sobald wir mit dem Enthumanisieren anfangen, verlieren wir – nicht nur im übertragenen Sinn, sondern buchstäblich, und das auf nahezu unberechenbare Weise. Philip Zimbardo prägte den Begriff „Luzifer-Effekt,“ um die sadistische Korrumpierung zu beschreiben, die wohlmeinende Männer und Frauen durchmachen, wenn ihnen überwältigende Macht über andere gegeben wird…

…dazu auch:

…für die eigene Schulung:
Toleranz
Tolerant sein, heißt im geisteswissenschaftlichen Sinne noch etwas anderes, als was man gewöhnlich darunter versteht. Es heißt, auch die Freiheit des Gedankens der anderen zu achten. Einen anderen von seinem Platze wegzuschieben, ist eine Rüpelhaftigkeit, wenn man aber in Gedanken dasselbe tut, so fällt niemandem ein, daß dies ein Unrecht ist. Wir sprechen zwar viel von der Schätzung der fremden Meinung, sind aber nicht geneigt, dies für uns selbst gelten zu lassen.
Ein Wort (eines Menschen) hat für uns fast noch keine Bedeutung, man hört es und hat es doch nicht gehört. Wir müssen aber lernen, mit der Seele zuzuhören, wir müssen verstehen, die intimsten Dinge mit der Seele zu erfassen. Immer ist erst im Geiste vorhanden, was später im physischen Leben wird. Unterdrücken müssen wir also unsere Meinung, um den anderen ganz zu hören, nicht bloß das Wort, sondern sogar das Gefühl, auch dann, wenn sich in uns das Gefühl regen sollte, daß es falsch ist, was der andere sagt.
Es ist viel kraftvoller, zuhören zu können, solange der andere spricht, als ihm in die Rede zu fallen. Das gibt ein ganz anderes gegenseitiges Verständnis. Sie fühlen dann, wie wenn die Seele des anderen Sie durchwärmte, durchleuchtete, wenn Sie ihr in dieser Weise mit absoluter Toleranz entgegentreten. Nicht bloß Freiheit der Person sollen wir gewähren, sondern völlige Freiheit, ja sogar die Freiheit der fremden Meinung sollen wir schätzen. Das ist nur ein Beispiel für vieles: Derjenige, der dem andern ins Wort fällt, der tut von einer geistigen Weltanschauung aus betrachtet etwas Ähnliches wie der, welcher dem andern physisch einen Fußtritt gibt. Bringt man es dazu, zu begreifen, daß es eine viel stärkere Beeinflussung ist, einem andern ins Wort zu fallen, als ihm einen Fußtritt zu geben, dann erst kommt man dazu, die Bruderschaft bis in die Seele hinein zu verstehen, dann wird sie eine Tatsache.

Rudolf Steiner – GA 54 – Die Welträtsel und die Anthroposophie – Berlin, 23 November 1905 (Seite 196)

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