Was die Militarisierung der EU mit Stefan Kornelius zu tun hat – und: Übersetzung des Protokolls der NATO-Pressekonferenz

Alle Leitmedien berichteten in gleicher Art und Weise über diesen politischen Vorstoß zur weiteren Militarisierung der EU, nämlich positiv. Alle Leitmedien verhielten sich so, wie ich es bei gleichgeschalteten Medien auch erwarte.
Und nicht nur das. Sie erkennen auch das perfekte Spiel von Politik und Medien an der medialen Präsentation der Geheimdienste – der NACHRICHTENdienste…

Was die Militarisierung der EU mit Stefan Kornelius (Süddeutsche Zeitung) zu tun hat
Die Militarisierung der Europäischen Union hat einen weiteren Schritt getan. Was die meisten Menschen nicht wissen, ist, dass dieses Gebilde von Anfang an auch und vor allem als umfassende polizeiliche – und militärische Struktur geplant war und nun weiter Gestalt annimmt. Hinter PESCO, dass dieser Tage verabschiedet wurde, steckt vor allem Eines, das Angehen neuer Rüstungsprogramme und die Stärkung der Interventionsfähigkeit der EU. Und was hat Stefan Kornelius damit zu tun?
…Trump als Feindbild – das allein genügt jedoch nicht. Der Konsument benötigt eine stärkere Bedrohung, um auf Linie oder tatenlos zu bleiben. Da ist der US-Präsident nur das Sahnehäubchen. Das richtig schwere Geschütz ist traditionell „der Iwan“. Der ihm gegenüber geschürte Hass ist der unbedingte und traditionelle Wille US-amerikanischer Geopolitik, um im Konzept des Teile und Herrsche das Herzland maximal zu schwächen, wofür deutsche Politik sich hergibt. Dass dies gebührend in die Köpfe der Leute gepresst wird, dafür sorgen jene Medien, welche langjährig und eng in die transatlantischen Netzwerke eingebunden sind und so perfekt deren Agenda vertreten; zum Beispiel die Süddeutsche Zeitung mit Stefan Kornelius…
Um einmal die deutsche Wikipedia zu zitieren:
„[…] Dieser [Uwe Krüger] hatte in seiner im Oktober 2011 angenommenen Dissertation über den Einfluss von Eliten auf Leitmedien im Zeitraum 2002 bis 2009 Kornelius zu den am stärksten vernetzten Journalisten gezählt, der bei den Themen Sicherheit, Verteidigung und Auslandseinsätze der Bundeswehr den Diskurs der Eliten abgebildet, ihre Argumente verbreitet und für mehr militärisches Engagement geworben habe.“
…Was wir erkennen können, ist aber auch das: Unsere Haltung ist wichtig für die Entscheidungsträger von Politik, egal auf welcher legalen oder eher nicht legalen Ebene diese Politik praktiziert wird. Nur über die (gesamtgesellschaftlich) passende Haltung, Reaktion oder Nichtreaktion kann Politik auch umgesetzt werden. Es ist also ganz und gar nicht egal, wie sich jeder Mensch im Kontext von Politik verhält. Gelingt es allerdings, ihm dieses, sein Gewicht in der Gesellschaft auszureden, kann er sehr schön als Teil der Masse bewegt werden.
…Denn, was vielen nicht bewusst ist, die Geschichte aber gezeigt hat: Der Konsument zieht irgendwann in den Krieg. Weil er zuvor niemals gelernt, es nicht einmal gewagt hat, sich dem System der Macht zu entziehen. Er hat immer gekniffen, immer eine Ausrede gehabt – und trinkt nun den Kelch bis zur Neige. Also haben wir JETZT Mut.
Was also tun?
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…wo so richtig viele Steuergelder hingehen: hier nennt man es „Verteidigungsbereitschaft“. Nach Orwell sollten wir wissen, was dieses Neusprech bedeutet, admin

Fee (Eva) Strieffler, engagierte Friedenskämpferin und Autorin bei der luftpost-kl.de, hat soeben das veröffentlicht:

Wir veröffentlichen eine Übersetzung des Protokolls der NATO-Pressekonferenz, die nach der Tagung der Verteidigungsminister am 08.11.17 stattgefunden hat.

Pressekonferenz des NATO-Generalsekretärs Jens Stoltenberg —
nach der Sitzung des Nordatlantikrates auf der Ebene der Verteidigungsminister NATO, 08.11.17:
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…idiotisches Russlandbashing – die Basis für immer weitere Aufrüstung:
BND warnt vor Russland – „Behauptungen ohne Belege“
Moskau ist eine „potenzielle Gefahr mit wachsenden machtpolitischen Ambitionen“, mahnt der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND). Daher müsse die EU weiter aufrüsten. „Das ist Doppelmoral“, so Hans-Christian Ströbele, langjähriger Geheimdienst-Experte der Grünen im Bundestag. „Absolut unverschämt“, bewertet Politologe Ulrich Mies.
„Die Äußerungen des BND-Chefs sind erneut Behauptungen ohne Belege“, sagte Ströbele, ehemaliger Vize-Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Grünen, im Sputnik-Gespräch. „Ähnliches hatte zuvor schon oft Hans-Georg Maaßen, der Präsident des Verfassungsschutzes, gesagt. Es wird immer wieder von solchen Stellen beklagt, dass Russland der Feind sei.“
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