Weihnachten 2017 – heiteres und bedenkenswertes …und die brutale Realität

Radikale Umweltschützer befreien Weihnachtsbäume und setzen sie in der Wildnis aus
Berlin, Hamburg, München (Archiv) – Bundesweit werden vermehrt Weihnachtsbäume als vermisst gemeldet. Wie jetzt bekannt wurde, stecken dahinter radikale Umweltschützer des „Kommando Konifere“ (KK). Die Aktivisten „befreien“ Weihnachtsbäume aus Kaufhäusern, Privatwohnungen und von Balkonen und setzen sie anschließend wieder in der Wildnis aus.
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Wie bringe ich das Programm „LIEBE“ zum Laufen ?
…Wir hetzen, arbeiten, planen und wünschen uns dabei nichts sehnlicher als Zeit für Ruhe und einfach mal, die Seele baumeln zu lassen.Wir leben in einer hektischen Zeit. Wer hat da noch Zeit, an sich selbst zu denken? Für alles hat man Zeit, aber nicht für sich selbst.
„Wir verbringen einen großen Teil des Lebens damit, die Achtung anderer zu erwerben. Aber Selbstachtung zu gewinnen, darauf verwenden wir wenig Zeit.“ Joseph von Sternberg
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11 Last-Minute-Geschenke, die Sie jetzt noch schnell improvisieren können
Man kennt das ja. Da glaubt man, man hätte alle Weihnachtsgeschenke beisammen, da fällt einem im letzten Moment auf, dass man Tante Hildegard, Cousin Kevin oder einen seiner Ehepartner völlig vergessen hat. Doch verzagen Sie nicht! Der Postillon hat 11 Geschenkideen gesammelt, die Ihnen den Arsch retten, sofern Ihnen nicht 12 Geschenke fehlen:
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…dazu auch: Sonntagsfrage: Wie feiern Sie Weihnachten? hier weiter

Weihnachtsdeal: Bundeswehr kauft sich bei ADAC ein:
Die Privatisierung des Krieges ist ein grundlegendes und bedeutsames Anliegen von Investoren und Kriegstreibern. Der ADAC mischt seit neuerem auch in diesem Fachbereich auch mit. Wie es aussieht, kam dieser Verein eher zufällig dazu. Die Hubschrauber des ADAC weckten die Begehrlichkeiten der Bundeswehr, weil die selbst über keine intakten Fluggeräte mehr verfügt. Der Einstieg des ADAC bei der Bundeswehr weckt Spekulationen über dessen künftige Beteiligung am Kriegsgeschäft.
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Mann unsicher, wie teuer „Wir-schenken-uns-nichts“-Weihnachtsgeschenk diesmal sein soll
Lüneburg (dpo) – Es ist zum Verzweifeln: Carsten Lechner aus Lüneburg weiß auch in diesem Jahr nicht, wieviel Geld er für das Weihnachtsgeschenk für seine Freundin Susanne ausgeben soll. Sein Problem: Die beiden haben vereinbart, sich zu Weihnachten gegenseitig nichts zu schenken. In den vergangenen beiden Jahren endete dies für den 29-Jährigen in einem Fiasko.
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…und die brutale Realität:

Jeder ist mit sich und dem bevorstehenden Weihnachtsfest beschäftigt. Christ sein in dieser Zeit bedeutet Geschenke einkaufen, denn der Konsum will genährt werden. Noch ein Handy mehr kann ja nicht schaden… Und die Konzerne jubeln und haben vor Freude Tränen in den Augen stehen. Milliarden Euro geben die Verbraucher wieder zu Weihnachten aus…
Christ sein bedeutet aber auch Nächstenliebe. Denn was nützen die vielen Geschenke unter dem Baum, wenn dabei das Herz auf der Strecke bleibt?
Viele Menschen wollen vergessen, dass es Menschen gibt, die alles verloren haben, die nicht wie wir vor dem Kerzenlicht sitzen, weil Adventszeit ist, sondern die den Schein einer Kerze nutzen, weil Ihnen kalt ist…
Viele Menschen wünschen sich nichts sehnlicher als Frieden, egal auf welchem Kontinent sie leben. Viele Eltern wollen eine sichere Zukunft für ihre Kinder, doch wie viele Kinder haben nur den Krieg kennengelernt?
Seit Beginn des Bürgerkrieges im Jemen sind laut offiziellen Angaben mindestens 10 000 Menschen getötet worden und fast 19 Millionen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter Millionen Kinder.
(…höhnisch wirken auf mich die humanitären Spendenaufrufe: Erst werden Kriegsgeräte exportiert – ja, auch wir Deutschen hängen in diesem Sche..geschäft mit drinnen – sorgen für Tod und Chaos – und dann werden Bilder traumatisierte Kinder als Gleitgehl für Spenden benutzt… eine teuflische Strategie!)

Der Krieg in Syrien hat bislang eine halbe Million Menschenleben gefordert und ca. 12-14 Mio. Menschen zu Flüchtlingen gemacht.
Millionen Menschen ohne Vergangenheit und Zukunft
Während die Blicke der Welt auf die Krisenherde im nahen Osten gelenkt werden, spielt sich in weiten Teilen Afrikas nahezu unbemerkt eine humanitäre Katastrophe ungleich größeren Ausmaßes ab. Vor allem im Südsudan, aber auch in Somalia, Nigeria und im Yemen sind rund 20 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Das völlige politische Desinteresse an Vertreibung, Leid und Tod von Millionen Menschen und dem Zerfall ganzer Staaten zeigt die wahre Menschlichkeit im 21. Jahrhundert…
Und Amerika will weitere Waffen in die Ukraine schicken… sprich Öl ins Feuer werfen… Eine unglaubliche Unmenschlichkeit weltweit- Milliarden für Kriegsgeräte sind kein Problem – so lange der Umsatz stimmt.
…Fragen wir uns, welche Ungeister einen Teil der Menschheit beherrschen. Und überlegen uns, welchen Part wir übernehmen können, diesem Wahnsinn ein Ende zu bereiten. Jetzt ist eine gute Zeit dafür, admin

…und dazu eine sehr aktuelle (Weihnachts-) Ansprache von Drewermann:

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Eine neue Politik braucht Spiritualität
„Der Vogel der großen Revolution des Mitgefühls braucht also zwei Flügel, um abheben zu können: einen politisch-weltlichen und einen spirituell-geistigen. Wer politisch arbeiten möchte, muss bereit sein, sich immer wieder auf sich selbst zu besinnen, er muss fähig werden, in sich und seine psychischen Verstrickungen einzusteigen, seine wahre Identität zu entdecken, Eitelkeiten zu enttarnen, Lügen aufzudecken. Wir sind so uneins mit uns selbst, dass wir immer noch bereit sind, zu glauben, nur die anderen seien gewalttätig und wir allein (wären) zum Frieden bereit.“ (Auszug aus Konstantin Weckers Buch „Mönch und Krieger“, erschienen in der Gütersloher Verlagsanstalt.)
„Irgendwann kann man sich nicht mehr mit dem Trivialen beruhigen“, schreibt Kierkegaard, und jeder, der die oberflächlichen Beruhigungsangebote unserer Gesellschaft durchschaut hat, wird dem zustimmen. Unzufrieden sein mit dem Leben, mit den Normen der Gesellschaft, mit der Unfähigkeit, Demokratie zu praktizieren, mit der schrecklichen Profilierungssucht und Gier, deretwegen wir die Erde und ihre Bewohner zerstören, ist erstmal nicht ein Zeichen für einen psychischen Defekt, sondern der Beginn der menschlichen Intelligenz. Auch die Schwermut, von der ich schon ausführlich gesprochen habe, weist uns ja immer wieder darauf hin, dass das wirkliche Leben nicht im Äußerlichen angesiedelt ist und dass man das Unvergängliche und Göttliche nur im eigenen Selbst zu finden vermag.
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…mal ein anderer Jahresrückblick von Schrang:

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Das Weihnachtsfest – die Zwölf Heiligen Nächte und die Advents-Stimmungen… Rudolf Steiner
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Neid/Egoismus/Brüderlichkeit

Dasjenige was im Wirtschaftsleben gewirkt wird durch Brüderlichkeit oder Unbrüderlichkeit, was die Menschen füreinander tun, wirtschaften, das hat, so sonderbar es klingt, nicht nur eine Bedeutung für dieses Leben zwischen Geburt und Tod, sondern gerade eine große Bedeutung für das Leben nach dem Tode. Da ist es zum Beispiel schon von Bedeutung, ob ich mein ganzes Leben hindurch als Neidhammel handle und mich so verhalte, daß der Neid mein Prinzip ist, oder ob ich aus Menschenliebe handle.

Das Handeln, insofern es in das öffentliche Leben einfließt, insofern es die Menschen miteinander in Berührung bringt, dieses Handeln hat nicht nur eine Bedeutung hier für die Erde, sondern dieses Handeln wird in seinem Effekt durch die Pforte des Todes durchgetragen und hat eine Bedeutung durch das ganze Leben zwischen dem Tod, der uns trifft nach diesem Erdenleben, und dem nächsten Erdenleben.

So daß wir sagen können: Dasjenige, was sich hier abspielt als wirtschaftliches Leben, das ist die Ursache, wie Menschen leben werden zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Wenn zum Beispiel eine wirtschaftliche Ordnung bloß auf Egoismus aufgebaut ist, so bedeutet das, daß die Menschen im hohen Grade Einsiedler werden zwischen dem Tod und einer neuen Geburt, daß sie die größten Schwierigkeiten haben, andere Menschenwesen zu finden, kurz, es hat eine riesige Bedeutung für das Leben zwischen dem Tod und der nächsten Geburt, wie der Mensch sich hier wirtschaftlich verhält.

Rudolf Steiner – GA 196 – Geistige und soziale Wandlungen in der Menschheitsentwickelung – Dornach, 31 Januar 1920 (Seite 127-128)

1 Kommentar

  1. Mal ernsthaft, wer boykottiert Geschenkehandel? Selbst meine Nachbarin boykottiert mich… unverdrossen beschenkt sie mich – und das nicht nur zur Weihnachtszeit… und stellt sich taub gegen meine variantenlahme Proteste. Also, ich gebe auf… Rudolf kommt.
    Und,danke für die Info-Geschenke hier immer wieder neu!

    Frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2018 🌞 !

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