Antibiotika – aus Sicht der Homöopathie / Klaus Binding

…Antibiotika-Behandlung ist somit, bis auf wenige Ausnahmen, tatsächlich gegen die Heilung gerichtet, gegen die Natur, gegen das Leben. Klassische Homöopathie geht mit der Natur. Wenn Symptome schon Heilungsversuche des Organismus darstellen, ist es „natürlich“ sinnvoller diese Heilversuche zu unterstützen und nicht gegen die Symptome zu agieren.

Antibiose oder Symbiose

Antibiotika töten „böse“ Bakterien oder stoppen ihre Vermehrung und sind deshalb für menschliche Zellen unbedeutend und ohne Wirkung… das ist die landläufige Meinung und auch die medizinische Theorie. Dass durch Antibiotika auch die „guten“ Bakterien (im Darm z.B.) platt gemacht werden, ist ja bekannt.
Nicht nur die Bakterien geraten durch Antibiotika-Behandlungen in Stress, unsere Körperzellen ebenso. In unseren Zellen sind bakterienähnliche winzige Organe enthalten, die einmal in der Menschheitsentwicklung echte Bakterien waren. Sie werden die „Kraftwerke der Zelle“ genannt, heißen Mitochondrien und erfüllen ganz wichtige Aufgaben. Durch Antibiotika bekommen die Mitochondrien „oxidativen Stress“, wie die Wissenschaftler sagen. Das eigene Erbgut wird dadurch geschädigt, und die Mitochondrien können ihrer Aufgabe, den Organismus mit Energie zu versorgen, nicht mehr ausreichend nachkommen (das ATP ist in allen Zellen die wichtigste chemische Energiequelle, eine biochemische Batterie, die in den Mitochondrien Energie aus Nährstoffen speichert). Schwäche und verminderte Abwehrkraft sind die Folgen. Die Mediziner nennen das: erworbene Mitochondriopathie. Krankhaft veränderte Mitochondrien haben keinen Reparaturmechanismus und werden durch die Mutter als geschädigte Zellorgane weitervererbt. Das ist bekannt. Für einige wenige Erkrankungen gilt die Mitochondrien-Schädigung als wesentliche Beteiligung an der Krankheitsentstehung als gesichert. Dazu zählen: Alzheimer, Parkinson, ALS, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Fettleibigkeit.
Exzessiver Antibiotikagebrauch führt nach Monaten bis wenigen Jahren zum völligen Zusammenbruch des Organismus, wie beispielsweise bei jungen, homosexuellen Männern in Amerika in den achtziger Jahren. Sie hatten permanent Antibiotika geschluckt, um sexuell übertragbaren Krankheiten vorzubeugen. Nach kurzer Zeit entwickelten diese Männer unheilbare Krankheiten wie eine seltene Form der Lungenentzündung und eine schwere Form des Hautkrebses. Man nannte dieses Krankheitsbild damals GRID (gay related immun dificiency – homosexuell erworbene Immunschwäche). Später wurde daraus durch die amerikanische Politik (Gesundheitsministerin Heckler, 1984) die neue, tödliche Seuche „Aids“ konstruiert.

Infektionsthese
Bakterien sind nicht Verursacher von Erkrankungen, sondern Begleiter, Helfer des Heilungsprozesses. So wie auch die Krankheitssymptome nicht die eigentliche Krankheit darstellen, sondern schon die Heilbemühungen des Organismus bedeuten. Werden Bakterien als Helfer im Gesundungsprozess abgetötet, verschwinden auch die Symptome. Das kann in seltenen Ausnahmefällen auch mal sinnvoll sein, wenn die Heilungsbemühungen des Körpers, die Symptome, zu heftig ausfallen. Durch Antibiotika wird so die Überreaktion des Organismus auf einen krankmachenden Einfluss ausgebremst. Das ist eine Notbehandlung, die nicht mit Heilung verwechselt werden darf. Nach Ausschaltung des Symptomenbildes bleibt die Krankheitsursache weiter bestehen. Antibiotika-Behandlung ist somit, bis auf wenige Ausnahmen, tatsächlich gegen die Heilung gerichtet, gegen die Natur, gegen das Leben. Klassische Homöopathie geht mit der Natur. Wenn Symptome schon Heilungsversuche des Organismus darstellen, ist es „natürlich“ sinnvoller diese Heilversuche zu unterstützen und nicht gegen die Symptome zu agieren. Homöopathisch eingesetzte Arzneimittel verstärken die Symptome sogar noch und provozieren so den Organismus (homöopath.: die Lebenskraft, Dynamis) zu vermehrter Aktivität. Das Verschwinden von Symptomen durch helfende Stimulation der Abwehrkräfte ist echte Heilung, eine Heilung wie sie auch natürlicherweise ohne Medikation beobachtet werden kann. Der Schweizer Homöopath Adolf Voegeli formulierte es eindeutig (viele andere klass. Homöopathen auch): Es gibt keine Heilung, außer durch die Selbstheilungskraft des Organismus (durch die „vis medicatrix naturae“).

Praxis

Mit großer Übereinstimmung wird in der schulmedizinischen Literatur erklärt, dass Antibiotika viel zu häufig und ohne ausreichende Indikation verschrieben werden
In den kinderärztlichen Praxen erhalten etwa die Hälfte der kleinen Patienten mit Atemwegsinfekten Antibiotika. Der in den letzten Jahren gestiegene Verbrauch von Antibiotika, gerade im Bereich Kinderbehandlung, erweckt den Eindruck, dass diese Verschreibungen eher dem Arzt als Beruhigungsmittel dienen, als bei den Kindern dauerhafte Gesundheit bewirken. Die permanenten Rezidive, gerade bei Infekten, müssten eigentlich die Mediziner nachdenklich stimmen. Antibiotische Arzneimittel sind in den meisten Fällen effektiv, zeigen einen Effekt, aber sind keineswegs ungefährlich. Etwa jeder zwölfte Patient ist statistisch von unerwünschten Nebenwirkungen betroffen. Am häufigsten sind die Haut und der Magen-Darm-Bereich geschädigt. Einige der Antibiotika können auch Blut, Knochen, Leber und die Nieren schädigen (Cephalosporine, Trimethoprim-Sulfonamid-Kombinationen, Tetrazykline). Soll eine Behandlung mit Antibiotika im Sinne erfolgreicher Erregervernichtung zielführend sein, so muss die verwendete Substanz auch in der Lage sein, die vorhandenen Bakterien unschädlich zu machen. Unterschiedliche Erregerarten und unzählige Unterarten erschweren die Auswahl des richtigen Antibiotikums. Korrekterweise müsste vor jeder Behandlung die Erregerart labortechnisch festgelegt werden. In der ärztlichen Praxis ist das sehr selten anzutreffen. Die Verschreibung erfolgt fast ausschließlich nach vermuteten Erfahrungswerten. In der medizinischen Fachliteratur wird empfohlen, auf jeden Fall – auch wenn mit der Arzneiverordnung sofort angefangen werden muss – vor der Therapie Material zur Erregerbestimmung im Labor zu entnehmen. Die Verwendung von Breitspektrum-Antibiotika bedeutet nur eine gewisse Sicherheit, den spezifischen Erreger erfolgreich zu bekämpfen. Zusätzliche Kriterien für die Antibiotika-Verschreibung sind Ausscheidungszeiten für eine antibiotische Substanz und die Wirkstoffkonzentration am Ort der Infektion.

Geschichte der Antibiotika

Penicillin wurde eines der bekanntesten Medikamente der Welt. Seine Entdeckung gehört zu den erfolgreichsten Ereignissen in der Medizin des 20. Jahrhunderts. Nachfolgend wurden durch intensive Forschung weitere Antibiotika entdeckt und therapeutisch eingesetzt.
Im Jahre 1929 stieß der englische Wissenschaftler Alexander Fleming bei Versuchen mit Eiterbakterienkulturen auf ein sonderbares Phänomen. Seine mühsam steril gehaltene Bakterienkultur war durch Besiedelung eines eingeschlichenen Fremdorganismus verdorben. Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass es sich um Sporen des Pinselschimmels Penicillium notatum handelte, die die Versuchskultur verunreinigt hatten. Überall in den Versuchsschalen, wo der Schimmelpilz mit den Eiterbakterien Kontakt hatte, hörten die Bakterien auf, sich zu vermehren und verkümmerten zu Millionen. Beim nachfolgenden Studium des bakterienfeindlichen Schimmelpilzes wurde klar, dass nicht der Pilz selbst, sondern ein von ihm abgesonderter Wirkstoff die bakterienhemmende Wirkung zeigte. Fleming nannte diesen Wirkstoff Penicillin und veröffentlichte seine Beobachtungen in der Fachpresse. Das Echo der medizinischen Kollegen auf die Entdeckung Flemings war nur gering, und erst mit Beginn des Zweiten Weltkrieges trat das Interesse am keimtötenden Stoff gewaltig in den Vordergrund. Man erinnerte sich an die Versuche des Engländers, züchtete den Schimmelpilz in großem Umfang und studierte seine Wirkung auf Bakterien. Es ergab sich, dass Flemings Penicillin gegen 89 verschiedene Krankheitserreger wirksam war. Es wurde ein vereinfachtes Gewinnungsverfahren eingeführt und nach anfänglich langwierigen und mühsamen Schritten trat das Penicillin einen stürmischen Siegeslauf rund um die Welt an. Dr. Alexander Fleming wurde für seine Bemühungen 1944 in den englischen Adelsstand erhoben und ein Jahr später mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.
Mit der Entdeckung, dass Antibiotika nicht nur Bakterien hemmen, sondern zusätzlich das Wachstum von Hühnern, Kälbern und Schweinen fördern, begann der massive Einsatz von Antibiotika zu Fütterungszwecken. Noch 1992 wurde die Hälfte der gesamten Weltproduktion an Antibiotika an Tiere verspritzt, implantiert und verfüttert. Die Futterverwertung lässt sich damit bei Ferkeln und Kälbern um 10 % steigern, d.h. auch minderwertiges Futter wird besser verstoffwechselt und führt zur Gewichtszunahme. Bei Geflügel wird die Legeleistung zusätzlich verbessert und durch einen Übergangseffekt („carry-over“) der Antibiotika in die Eier, das Wachstum der ausgeschlüpften Küken gesteigert. Antibiotikarückstände in Lebensmitteln, auch wenn sie von Verantwortlichen heruntergespielt werden, stellen trotzdem ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar.

Fazit

Die Behandlung von Infektionen mit Antibiotika zeigt besonders deutlich das fehlende Verständnis der Schulmedizin für natürliche Heilungsabläufe. Schnelle Resultate mit chemischen Mitteln, die direkt in körperliche Vorgänge eingreifen, sind oft beeindruckend, bedeuten aber nicht Heilung. Naturgemäßes Heilen heißt daher, die körpereigene Heilkraft zu unterstützen oder Hindernisse, die die volle Entfaltung der Lebenskraft verhindern, zu beseitigen. Wichtig zur Förderung der Selbstheilungskräfte sind auch frische Luft, richtige Ernährung, Kälte- oder Wärmeanwendungen und ganz besonders Ruhe. So etwa, unter Zuhilfenahme der Kräuterarzneien, die oft aus Erfahrungswissen und „unbewusst homöopathisch“ eingesetzt wurden, wurde vor dem Aufkommen der heutigen Medikamentenflut die Selbstheilungskraft stimuliert. Die Erfolge waren zufriedenstellend und die Heilungen echt. Mit energetischen Heilmethoden wie Akupunktur und Homöopathie ist der Behandler in der Lage, die Lebenskraft gezielter zu steuern und zu verstärken. In Verbindung mit den alten physikalischen Naturheilmethoden lässt sich so die Heilung optimal in Gang setzen, ohne Symptome zu unterdrücken und Rückfälle zu provozieren.
Ohne die unbedingte Beachtung naturgesetzlicher Abläufe empfahlen Mediziner und Hersteller seit Ende des Zweiten Weltkrieges Antibiotika als risikoarmes Allheilmittel. Tausende Tonnen dieses Medikaments sind seither in menschliche und tierische Organismen gelangt. Der zu Beginn der Antibiotika-Ära ausgerufene Sieg über die Infektionskrankheiten ist ausgeblieben. Einige Infektionen haben an Gefährlichkeit nachgelassen, führen nur noch selten zum Tod, viele andere zeigen immer häufiger chronische Verlaufsformen oder gelten als neue Krankheiten und sind unheilbar. „Dürfen die für Forschung und Lehre verantwortlichen Universitätsmediziner und Gesundheitspolitiker angesichts der zwangsläufig bekanntgewordenen Risiken und Nebenwirkungen, der vielen iatrogenen Dauerschäden, wirklich noch behaupten, die von ihnen etablierte Medizin, unser westlicher Gesundheitsbetrieb, sei ein Heilsystem?“ (G. Vithoulkas, 1997).

Anhang: Mikroben und Krankheit

„Die Mikroben sind nicht die Ursache der Krankheiten, sie erscheinen erst, wenn letztere schon deutlich ausgebrochen sind. Die Allopathen verwechseln Ursache und Wirkung, nehmen den Effekt für die Ursache, und verfallen so einer falschen Theorie, der Theorie der bakteriellen Erreger.“ ( James T. Kent)

„Es gibt keinen Krieg auf der zellulären Ebene; das widerspricht der Biologie.“ (Stefan Lanka, Biologe und Virusentdecker)

„… diese sogenannten Infektionserreger spenden Leben und die ganze physiologische Chemie wäre nichts ohne sie. Sie wirken mit dem gesunden Menschen in perfekter Harmonie oder Symbiose zusammen und halten Gleichgewicht und Gesundheit aufrecht.“ ( Protie, Maladies poly-infectrenses inapparentes, Maloine, es 1951)

„ Die Bakterien sind nur die für jede Krankheit spezifischen Indikatoren des Milieus, sie leben vom Milieu, nicht das Milieu von ihnen. Deshalb können sie auch erst bei schon vorhandenem passenden Milieu auf den Plan treten. Im Sinne des Kreislaufs (Nahrungskette) der Natur arbeiten sie das Milieu auf, bis es gereinigt ist. Danach verlieren sie ihre Lebensgrundlage, wie es die Kybernetik verlangt.“ ( Dr. Harald Zycha, Physiker)

Einige außerirdische Forscher beobachten mit einem riesigen Fernrohr seit vielen Jahren das Leben auf der Erde. Sie haben festgestellt, dass wann immer es auf der Erde brennt, sonderbare rote Fahrzeuge und Männer mit leuchtenden Helmen mit von der Partie sind. Die außerirdischen Beobachter sind aber nicht so dumm anzunehmen, die Männer mit den roten Maschinen hätten das Feuer gelegt. Sie sind immer nur zeitgleich zur Stelle… zum Löschen, nicht zum Zündeln.

Kommissar Maigret betritt als Erster den Tatort, ein Zimmer. Am Boden liegt ein Ermordeter, daneben steht ein Mann mit einem Messer in der Hand. Das heißt für den klugen Kriminalbeamten keineswegs, dass der Mann den am Boden Liegenden getötet hat. Er ist nur zeitgleich anwesend, hat den Toten vielleicht entdeckt und das Messer aufgehoben. Er könnte auch der Täter sein, aber dafür müssen Beweise erbracht werden. Das bloße zeitgleiche Zusammentreffen von zwei Begebenheiten reicht zur Ursachenfeststellung und Verurteilung nicht aus.

Quellen:

Adolf Voegeli, der programmierte Selbstmord, 1990
Langbein, Martin, Weiss, Bittere Pillen, 2008
Georgos Vithoulkas, Medizin der Zukunft
Dr. Harald Zycha, Natur, Ganzheit, Medizin, 2011
J.T. Kent, Zur Theorie der Homöopathie, 1985
Stefan Lanka, Newsletter, 2012

Klaus Binding, Gifhorn
klaus-binding@web.de

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2 Kommentare

  1. Die Ursachen erkennen.
    Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum die Menschen in den westlichen Industrieländern inklusive Europa, durchschnittlich nicht älter als 70 Jahre alt werden? Haben Sie sich nie gefragt warum in Nichtindustrieländern die Menschen oft über 100 Jahre alt werden und sehr gesund sind? Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum es in den westlichen Industrieländern so-viele Krebskranke gibt? Warum so-viele Multiple Sklerose Erkrankungen und Parkinson und Asthma und Herzkreislauferkrankungen und Allergien und so weiter? Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum dies so ist obwohl die Pharmaindustrie so-viele Milliarden in die Forschung investiert? Haben Sie sich noch nie gefragt, warum geimpfte Kinder kranker sind als ungeimpfte Kinder? Haben Sie sich nie gefragt warum jedes Jahr mehr als 12,8 Millionen Menschen an den Folgen von Medikamenten sterben? Kommt Ihnen das Alles nicht sehr seltsam vor?
    Prof. Lupus Dayeng hat dies alles viele Jahre erforscht und er ist zu eindeutigen Ergebnissen gekommen. Prof. Lupus Dayeng hat dann, im Jahr 2001 die Dayeng Stiftung gegründet und ein Therapie-Center eingerichtet das die meisten dieser Krankheiten heilt, inkl. Krebs. Warum das so ist und weitere Hintergründe erfahren Sie auf der Webseite der Stiftung: http://www.lupus-trust.net

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