Gedanken zu meinem Blog

Zum „Gebrauch“ meines Blogs:

lieber leser, die vielzahl der meldungen – die einen heute durch film, fernsehen, zeitung und internet erreichen, erzeugen in uns mehr oder weniger negative – wenn nicht sogar destruktive gefühle. deswegen möchte ich immer wieder darauf hinweisen, dass unser DENKEN das SEIN bestimmt: „was ich heute denke, bin ich morgen“. immer wichtiger wird es sein, bewusst die wahrnehmungen zu „kontrollieren“ die auf uns einströmen. durch subtile werbe- und informationstechniken wird unser unterbewusstes und damit unser verhalten gesteuert. darüber sollten wir uns immer klarer werden. das bedeutet nicht, die augen vor der realität zu verschließen. im gegenteil: der mündige mensch sollte wissen, was um ihn herum passiert. und folglich immer wacher und mit aufmerksamkeit die informationsflut gedanklich durchdringen. der erste schritt: die dinge erkennen – denn nur dann können wir der „sache gemäß handeln“. der zweite schritt: ohne sympathie oder antipathie das erkannte auf uns wirken lassen. befindet man das erkannte als „verbesserungswürdig“, versuche man es zu verändern – erst gedanklich, dann auch in der tat. ist dies nicht möglich, verschwende man nicht seine energie und wende sich alternativen zu: unsere aufmerksamkeit auf das gute, wahre und schöne richten, bedeutet sich verbinden, energien frei setzen und veränderungen ins positive zu ermöglichen… schließlich haben wir uns freiwillig in diese zeitepoche inkarniert… um an den veränderungen mitzuarbeiten… jeder mit seinen möglichkeiten.

Könnte das Motto dieses Blogs sein:

mikeondoor-news versucht, die Zeiterscheinungen in einer durch die geisteswissenschaft R.Steiners erhellten Kontext zu stellen, um auch ein Verständnis für die Hintergründe deutlich zu machen,
…denn die Entwicklung des Menschen hat die Freiheit, zwei Richtungen einzuschlagen – je nach Ansatz der Perspektive vom Menschen.
!.) …die rein naturwissenschaftliche Perspektive endet wie hier schön-schaurig dagestellt – im Transhumanismus:

2.)…oder

Rudolf Steiner:

„…Und ich glaube, ich brauche gar nicht davon zu sprechen für all diejenigen, die
über das unmittelbar Alltägliche nur ein wenig hinaussehen, wie wir in dem sozialen Dasein der zivilisierten
Welt in ein Chaos hineingekommen sind, das wahrhaftig droht, mit jedem Jahre größer zu werden, das heute schon schreckensvoll genug ist. An allerlei spekulationen, wie man diese oder jene Einrichtung treffen
soll, was man tun soll von Staat zu Staat, von Volk zu Volk, hat es uns aus den alten Anschauungen allerdings nicht gefehlt. Über so etwas ist viel und oft gesprochen
worden, nirgends aber gibt es eine Aussicht, daß in durchgreifender Weise das soziale Chaos einem besseren Lichte entgegengehen könnte.
Muß das nicht darauf hinweisen, wie nötig es ist, daß zu sozialem Leben die einzelnen Menschen finden, jene einzelnen Menschen, die die Wege bis zu jenem Innersten der menschlichen Seele finden, aus dem heraus Verständnis gefunden werden kann für dasjenige, was zwischen Mensch und Mensch, zwischen Volk und Volk, zwischen Rasse und Rasse notwendig ist!
Erst dann, wenn das soziale Leben in geistiger Klarheit in jedem einzelnen Individuum aufgeht, wird das Zeitalter des Individualismus auch ein soziales Zeitalter werden können.
Aber nicht dadurch, daß man zum Beispiel schöne Phrasen zimmert über eine Vertiefung des menschlichen Innern,
über allerlei soziale Impulse, die der Mensch sich anerziehenn drei bis vier Jahrhunderten gelernt hat, mit seinem sinnlichen Organismus anzugehören der Sinnenwelt, wenn er lernt, mit seinem seelischen Organismus einer seelischen
Welt anzugehören, wenn er lernt, mit seinem geistigen Organismus einer geistigen Welt anzugehören, wenn er
herunterzutragen vermag Ideen über die große Bestimmung der Menschheit in das einzelne alltägliche Leben“.

+++

Anthroposophische Leitsätze (Auszug):

Etwas vom Geist-Verstehen und Schicksals-Erleben

„Das Verständnis des anthroposophischen Erkennens kann gefördert werden, wenn die menschliche Seele immer wieder auf das Verhältnis von Mensch und Welt hingelenkt wird.
Richtet der Mensch die Aufmerksamkeit auf die Welt, in die er hineingeboren wird und aus der er herausstirbt, so hat er zunächst die Fülle seiner Sinneseindrücke um sich. Er macht sich Gedanken über diese Sinnes-Eindrücke.
Indem er dieses sich zum Bewußtsein bringt: «Ich mache mir Gedanken über das, was mir meine Sinne als Welt offenbaren», kann er schon mit der Selbstbetrachtung einsetzen. Er kann sich sagen: in meinen Gedanken lebe «Ich». Die Welt gibt mir Veranlassung, in Gedanken mich zu erleben. Ich finde mich in meinen Gedanken, indem ich die Welt betrachte.
So fortfahrend im Nachsinnen verliert der Mensch die Welt aus dem Bewußtsein; und das Ich tritt in dieses ein. Er hört auf, die Welt vorzustellen; er fängt an, das Selbst zu erleben.
Wird umgekehrt die Aufmerksamkeit auf das Innere gerichtet, in dem die Welt sich spiegelt, so tauchen im Bewußtsein die Lebensschicksalsereignisse auf, in denen das menschliche Selbst von dem Zeitpunkte an, bis zu dem man sich zurückerinnert, dahingeflossen ist. Man erlebt das eigene Dasein in der Folge dieser Schicksals-Erlebnisse. [43]
Indem man sich dieses zum Bewußtsein bringt: «Ich habe mit meinem Selbst ein Schicksal erlebt», kann man mit der Weltbetrachtung einsetzen. Man kann sich sagen: In meinem Schicksal war ich nicht allein; da hat die Welt in mein Erleben eingegriffen. Ich habe dieses oder jenes gewollt; in mein Wollen ist die Welt hereingeflutet. Ich finde die Welt in meinem Wollen, indem ich dieses Wollen selbstbetrachtend erlebe.
So fortfahrend, sich in das eigene Selbst einlebend, verliert der Mensch das Selbst aus dem Bewußtsein; die Welt tritt in dieses ein. Er hört auf, das Selbst zu erleben; er fängt an, die Welt im Erfühlen gewahr zu werden.
Ich denke hinaus in die Welt; da finde ich mich; ich versenke mich in mich selbst, da finde ich die Welt. Wenn der Mensch dieses stark genug empfindet, steht er in den Welt- und Menschenrätseln drinnen.
Denn fühlen: man müht sich im Denken ab, um die Welt zu ergreifen, und man steckt in diesem Denken doch nur selbst darinnen, das gibt das erste Welträtsel auf.
Vom Schicksal in seinem Selbst sich geformt fühlen und in diesem Formen das Fluten des Weltgeschehens empfinden; das drängt zum zweiten Welträtsel hin.
In dem Erleben dieses Welt- und Menschenrätsels erkeimt die Seelenverfassung, in der der Mensch der Anthroposophie so begegnen kann, daß er in seinem Innern von ihr einen Eindruck erhält, der seine Aufmerksamkeit erregt.
Denn Anthroposophie macht nun dieses geltend: Es gibt ein geistiges Erleben, das nicht im Denken die Welt verliert. Man kann auch im Denken noch leben. Sie gibt im Meditieren ein inneres Erleben an, in dem man nicht denkend die Sinneswelt verliert, sondern die Geistwelt gewinnt. [44] Statt in das Ich einzudringen, in dem man die Sinnnen-Welt versinken fühlt, dringt man in die Geist-Welt ein, in der man das Ich erfestigt fühlt.
Anthroposophie zeigt im weiteren: Es gibt ein Erleben des Schicksals, in dem man nicht das Selbst verliert. Man kann auch im Schicksal noch sich selbst als wirksam erleben. Sie gibt in dem unegoistischen Betrachten des Menschenschicksals ein Erleben an, in dem man nicht nur das eigene Dasein, sondern die Welt lieben lernt. Statt in die Welt hineinzustarren, die in Glück und Unglück das Ich auf ihren Wellen trägt, findet man das Ich, das wollend das eigene Schicksal gestaltet. Statt an die Welt zu stoßen, an der das Ich zerschellt, dringt man in das Selbst ein, das sich mit dem Weltgeschehen verbunden fühlt.
Das Schicksal des Menschen wird ihm von der Welt bereitet, die ihm seine Sinne offenbaren. Findet er die eigene Wirksamkeit in dem Schicksalswalten, so steigt ihm sein Selbst wesenhaft nicht nur aus dem eigenen Innern, sondern es steigt ihm aus der Sinneswelt auf.
Kann man auch nur leise empfinden, wie im Selbst die Welt als Geistiges erscheint und wie in der Sinneswelt das Selbst sich als wirksam erweist, so ist man schon im sicheren Verstehen der Anthroposophie darinnen.
Denn man wird dann einen Sinn dafür entwickeln, daß in der Anthroposophie die Geist-Welt beschrieben werden darf, die vom Selbst erfaßt wird. Und dieser Sinn wird auch Verständnis dafür entwickeln, daß in der Sinneswelt das Selbst auch noch anders als durch Versenken in das Innere gefunden werden kann. Anthroposophie findet das Selbst, indem sie zeigt, wie aus der Sinneswelt für den Menschen nicht nur sinnliche Wahrnehmungen sich offenbaren, [45] sondern auch die Nachwirkungen aus seinem vorirdischen Dasein und aus den vorigen Erdenleben.
Der Mensch kann nun in die Welt der Sinne hinausblicken und sagen: da ist ja nicht nur Farbe, Ton, Wärme; da wirken auch die Erlebnisse der Seelen, die diese Seelen vor ihrem gegenwärtigen Erdendasein durchgemacht haben. Und er kann in sich hineinblicken und sagen: da ist nicht nur mein Ich, da offenbart sich eine geistige Welt.
In einem solchen Verständnisse kann der von den Welt- und Menschenrätseln berührte Mensch sich mit dem Eingeweihten zusammenfinden, der, nach seinen Einsichten, von der äußeren Sinneswelt so reden muß, als ob aus derselben nicht nur sinnliche Wahrnehmungen sich kundgäben, sondern die Eindrücke von dem, was Menschenseelen im vorirdischen Dasein und in verflossenen Erdenleben gewirkt haben; und der von der inneren Selbst-Welt aussagen muß, daß sie Geistzusammenhänge offenbart, so ein-drucks- und wirkungsvoll, wie die Wahrnehmungen der Sinneswelt sind.
Bewußt sollten sich die tätig sein wollenden Mitglieder zu Vermittlern dessen machen, was die fragende Menschenseele als Welt- und Menschenrätsel fühlt, mit dem, was die Eingeweihten-Erkenntnis zu sagen hat, wenn sie aus Menschen-Schicksalen eine vergangene Welt heraufholt, und wenn sie aus seelischer Erkraftung die Wahrnehmung einer Geist-Welt erschließt.“

Audio-Einführungs-Zyklus in die Geisteswissenschaft von Marcus Baader: Rudolf Steiner – „Menschheitsentwicklung“
hier weiter

Steiner, Rudolf:
Anthroposophische Leitsätze.
GA 26
…hier zu den gesamten Leitsätzen:
hier weiter

+++

Pietro Archiatis Schriften und Vorträge (auch auf CD) sind auch sehr gut geeignet sich an Steiners Denkweise und das anthroposophische Weltbild heran zu tasten… hier weiter

Freie Verwaltung des Nachlasses von Rudolf Steiner
Willkommen …
… bei der Initiative zur freien Verwaltung des Nachlasses Rudolf Steiners
Die Initiative zur freien Verwaltung des literarischen und künstlerischen Nachlasses des Begründers der Anthroposophie, Rudolf Steiner, lädt Sie ein, die Früchte der Anthroposophie zu genießen. Damit wir der Welt Hefe werden mögen.
Es ist der Wunsch entstanden, den gewaltigen Schatz, welcher der Menschheit von Rudolf Steiner übergeben wurde, auch tatsächlich – über das Weltnetz – zugänglich zu machen. Der Einsatz und Anregung von Rudolf Saacke machte diese Seite erst möglich.
hier weiter

+++

DAS RICHTIGE HINEINKOMMEN IN DIE GEISTIGE WELT. DIE UNS AUFERLEGTE VERANTWORTUNG
Vortrag und Abschiedsworte von Rudolf Steiner am 1. Januar 1924, 8 Uhr 30 abends

hier weiter

…zum Einarbeiten in die Anthroposophie: hier weiter

Zusammengetragene „Schnippsel“ zur Erkenntnistheorie von R. Steiner
hier weiter

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Stoßkraft und Freudigkeit des Daseins erhöhen… Das anthroposophische Partnerportal
hier weiter

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Aktuelles aus der Kunst- und Kulturszene – Aktuelle Veranstaltungen…
Hallo – und Ihre Veranstaltung? Gerade Ihr Termin fehlt in dieser Liste!
hier weiter

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Werbung in eigener Sache:
Vom Manuskript zum Buch
Sie sind Autor und möchten ein Buch veröffentlichen?
Anthroposophie, Biographien, Gedichte – und vieles mehr . . .

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*