Das bedingungslose Grundeinkommen / Special

Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
oder
Keine Armee kann sich einer Idee widersetzen, deren Zeit gekommen ist.
Victor Hugo

und

Kabarettistin Anny Hartmann über das bedingungslose Grundeinkommen (BGE).
Ausschnitt aus der SWR-Sendung „Spätschicht“, vom 13.05.2016:

Tech-Milliardär Musk: „Der Staat wird jedem Menschen ein Grundeinkommen zahlen müssen“
In der Zukunft wird der Staat jedem Menschen ein Grundeinkommen auszahlen müssen, behauptet Tesla-Chef Elon Musk
Der Grund: Die Automatisierung werde viele Menschen arbeitslos machen…
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Precht: Grundeinkommen soll Wahlkampfthema werden!

Ein Grundeinkommen
ist ein Einkommen, das eine politische Gemeinschaft bedingungslos jedem ihrer Mitglieder gewährt. Es soll

die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen,
einen individuellen Rechtsanspruch darstellen sowie
ohne Bedürftigkeitsprüfung und
ohne Zwang zu Arbeit oder anderen Gegenleistungen garantiert werden.

Das Grundeinkommen stellt somit eine Form von Mindesteinkommenssicherung dar, die sich von den zur Zeit in fast allen Industrienationen existierenden Systemen der Grund- bzw. Mindestsicherung wesentlich unterscheidet. Das Grundeinkommen wird erstens an Individuen anstelle von Haushalten gezahlt, zweitens steht es jedem Individuum unabhängig von sonstigen Einkommen zu, und drittens wird es gezahlt, ohne dass eine Arbeitsleistung, Arbeitsbereitschaft oder eine Gegenleistung verlangt wird.

Für ein Grundeinkommen werden viele Argumente angeführt:
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…auf den Punkt gebracht:
Bedingungsloses Grundeinkommen gegen grundloses Spitzeneinkommen
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Leben ohne Existenzangst, Arbeit ohne Zwang
Was ein Bedingungsloses Grundeinkommen für uns bedeuten könnte Obwohl der Produktivitätsfortschritt uns allen längst ein leichteres Leben ermöglichen würde, hält die Politik weiter am Arbeitszwang fest. Der Widerwille gegen angebliches Sozialschmarotzertum ist auch im Volk so ausgeprägt, dass die Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommens auf viel Widerstand stößt. Zu Unrecht: Ein BGE würde den Wert von bisher unbezahlter Arbeit honorieren und ungeahnte Kreativität frei setzen. Die bisher praktizierte „Antrags- und Schnüffelbürokratie“ hätte ein Ende…
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» Warum bedingungsloses Grundeinkommen?
Viele Experten spielen seit langem die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens durch. Also: Jeder bekommt gleich viel, zum Beispiel knapp 1000 Euro – aber ohne dafür zu arbeiten. Kann das wirklich funktionieren?
Quelle: tagesschau.de, 01.11.2016:

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Aktuelles:

Bündnis Grundeinkommen ist jetzt wählbar!!! …wenn schon die „Stimme abgeben“, dann für eine sinnige Initiative mit einer klaren und zeitgemäßen Aussage
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«Das Grundeinkommen ist kein Lottogwinn»
Ein ausführliches Gespräch mit Philip Kovce in der aktuellen Ausgabe 6/2017 von «Psychologie heute» zum Unterschied zwischen Müssen und Wollen und den häufigsten Fragen zum bedingungslosen Grundeinkommen:
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Zunehmende Aktualität erhält die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen vor allem durch die weiter fortschreitende Automatisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt. Vor diesem Hintergrund sprechen sich mittlerweile auch Konzernlenker wie Siemens-Chef Joe Kaeser für eine Einführung der steuerfreien Grundsicherung aus. Zu deren prominenten Befürwortern gehört auch der DM-Gründer Götz Werner. Der schillernde SpaceX-Gründer und Tesla-Gründer Elon Musk betrachtet die Einführung der Grundsicherung ebenfalls als unausweichlich. Doch nach wie vor fehlen solide Erkenntnisse zu den sozio-ökonomischen Implikationen der Grundsicherung. Nun also der bisher weltweit größte Feldversuch in Kenia.
Bedingungsloses Grundeinkommen mit eBay: Weltweit größtes Projekt startet in Kenia
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Rudolf Steiner:
„…Aber Geld wird in dem Augenblicke zu etwas Realem im Wirtschaftsprozesse, wo es sich von meinem Besitze ablöst, in den Wirtschaftsprozeß übergeht. Die Menschen brauchten ja auch nur eines zu bedenken: Es nützt dem Menschen gar nichts, wenn er viel einnimmt. Wenn er die große Einnahme in den Strohsack legt, so mag er sie haben; das nützt ihm gar nichts im Wirtschaftsprozeß. Den Menschen nützt nur die Möglichkeit, viel ausgeben zu können.“
Und für das öffentliche Leben, für das wirkliche produktive Leben ist das Zeichen für viele Einnahmen eben, daß man viel ausgeben kann. Daher muß man, wenn man im Steuersystem nicht etwas schaffen will, was parasitär am Wirtschaftsprozesse ist, sondern wenn man etwas schaffen will, was eine wirkliche Hingabe des Wirtschaftsprozesses an die Allgemeinheit ist, das Kapital in dem Augenblicke versteuern, in dem es in den Wirtschaftsprozeß übergeführt wird…
Das Steuerrecht sollte, wie Rudolf Steiner sehr nachdrücklich gezeigt hat, zur Gesundung des sozialen Organismus dahingehend reformiert werden, dass von der Einkommensbesteuerung zur reinen Ausgabenbesteuerung übergegangen wird. Nur dann entspricht die Besteuerung der volkswirtschaftlichen Realität. Das Einkommen selbst stellt nämlich noch gar keinen realen Wert dar; der entsteht erst, wenn das Geld ausgegeben wird – und hier muss darum auch die Besteuerung ansetzen.

„Man wird einsehen, daß es für das soziale Leben als solches, für das Leben des Menschen im sozialen Organismus bedeutungslos ist, wenn der Mensch Geld einnimmt. Denn indem der Mensch Geld einnimmt, sondert er sich aus dem sozialen Organismus heraus, und dem sozialen Organismus kann das höchst gleichgültig sein. Es hat nämlich gar keine Bedeutung für seine Funktionen, was der Mensch einnimmt, sondern der Mensch wird erst ein soziales Wesen, indem er ausgibt. Beim Ausgeben erst fängt der Mensch an in sozialer Weise zu wirken. Und da handelt es sich darum, daß gerade beim Ausgeben – ich denke nicht an indirekte Steuern, sondern an Ausgabensteuern, was davon ganz verschieden ist -, daß gerade beim Ausgeben das Steuerzahlen einsetzen muß.“ (Lit.: GA 189, S. 112)

„Es denkt heute noch keiner von denen, die da glauben, von dem wirklichen Leben etwas zu verstehen, daran, daß es nicht einen großen Fortschritt bedeute, wenn man von allen möglichen indirekten Steuern oder sonstigen Einnahmen des Staates übergehe zu der sogenannten Einkommenssteuer, insbesondere zu der steigenden Einkommenssteuer. Es denkt heute jeder, es sei selbstverständlich das Gerechte, das Einkommen zu besteuern. Und doch, so paradox es für den heutigen Menschen klingt, dieser Gedanke, daß man die gerechte Besteuerung durch die Besteuerung des Einkommens erreichen könne, rührt nur von der Täuschung her, die die Geldwirtschaft gebracht hat.

Geld nimmt man ein. Mit Geld wirtschaftet man. Durch das Geld befreit man sich von der Gediegenheit des produktiven Prozesses selbst. Man abstrahiert gewissermaßen das Geld im Wirtschaftsprozesse, wie man im Gedankenprozeß die Gedanken abstrahiert. Aber geradesowenig wie man aus abstrakten Gedanken irgendwelche wirklichen Vorstellungen und Empfindungen hervorzaubern kann, so kann man aus dem Gelde etwas Wirkliches hervorzaubern, wenn man übersieht, daß das Geld bloß ein Zeichen ist für Güter, die produziert werden, daß das Geld gewissermaßen bloß eine Art Buchhaltung ist, eine fließende Buchhaltung, daß jedes Geldzeichen stehen muß für irgendein Gut.

Auch darüber soll noch im genaueren in den folgenden Tagen gesprochen werden. Heute aber muß gesagt werden, daß eine Zeit, die nur sieht, wie das Geld zum selbständigen Wirtschaftsobjekt wird, daß eine solche Zeit in den Geldeinnahmen dasjenige sehen muß, was man vor allen Dingen besteuern soll. Aber damit macht man sich ja als der Besteuernde mitschuldig an der abstrakten Geldwirtschaft! Man besteuert, was eigentlich kein wirkliches Gut ist, sondern nur Zeichen für ein Gut. Man arbeitet mit etwas Wirtschaftlich-Abstraktem. Geld wird erst zu einem Wirklichen, wenn es ausgegeben wird. Da tritt es über in den Wirtschaftsprozeß, gleichgültig ob ich es für mein Vergnügen oder für meine leiblichen und geistigen Bedürfnisse ausgebe, oder ob ich es in einer Bank anlege, so daß es da für den wirtschaftlichen Prozeß verwendet wird. Wenn ich es in einer Bank anlege, so ist es eine Art von Ausgabe, die ich mache – das ist natürlich festzuhalten. Aber Geld wird in dem Augenblicke zu etwas Realem im Wirtschaftsprozesse, wo es sich von meinem Besitze ablöst, in den Wirtschaftsprozeß übergeht. Die Menschen brauchten ja auch nur eines zu bedenken: Es nützt dem Menschen gar nichts, wenn er viel einnimmt. Wenn er die große Einnahme in den Strohsack legt, so mag er sie haben; das nützt ihm gar nichts im Wirtschaftsprozeß. Den Menschen nützt nur die Möglichkeit, viel ausgeben zu können.

Und für das öffentliche Leben, für das wirkliche produktive Leben ist das Zeichen für viele Einnahmen eben, daß man viel ausgeben kann. Daher muß man, wenn man im Steuersystem nicht etwas schaffen will, was parasitär am Wirtschaftsprozesse ist, sondern wenn man etwas schaffen will, was eine wirkliche Hingabe des Wirtschaftsprozesses an die Allgemeinheit ist, das Kapital in dem Augenblicke versteuern, in dem es in den Wirtschaftsprozeß übergeführt wird. Und das Sonderbare stellt sich heraus, daß die Einnahmesteuer verwandelt werden muß in eine Ausgabensteuer – die ich bitte, nicht zu verwechseln mit indirekter Steuer. Indirekte Steuern treten in der Gegenwart oftmals als Wünsche gewisser Regierender nur aus dem Grunde hervor, weil man an den direkten Steuern, an den Einnahmesteuern gewöhnlich nicht genug hat. Nicht um indirekte Steuern und nicht um direkte Steuern handelt es sich, indem hier von Ausgabensteuer gesprochen wird, sondern darum handelt es sich, daß dasjenige, was ich erworben habe, in dem Momente, wo es übergeht in den Wirtschaftsprozeß, wo es produktiv wird, auch besteuert wird.

Gerade an dem Steuerbeispiel sieht man, wie ein Umlernen und Umdenken notwendig ist. Der Glaube, daß es auf eine Einnahmesteuer vorzugsweise ankomme, ist eine Begleiterscheinung jenes Geldsystems, das in der modernen Zivilisation seit der Renaissance und Reformation heraufgekommen ist. Wenn man das Wirtschaftsleben auf seine eigene Basis stellt, dann wird es sich nur darum handeln können, daß das, was wirklich wirtschaftet, was darinnensteckt im Produktionsprozeß, die Mittel zur Arbeit desjenigen hergibt, was der Gemeinschaft notwendig ist. Dann wird es sich handeln um eine Ausgabensteuer, niemals um eine Einkommenssteuer.“ (Lit.: GA 332a, S. 60ff)
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Industrie 4.0 – wir werden (fast) alle arbeitslos
Es rollt ein gigantischer – für die meisten noch vollkommen unsichtbarer – Tsunami auf uns zu: die Welle der Digitalisierung, das Ersetzen menschlicher Arbeit durch Maschinen und Computerprogramme. Die Industrialisierung 4.0 wird die Welt komplett aus den Angeln heben und damit grundlegend verändern.
…Die Digitalisierung ist voll in der Dienstleistungsindustrie angekommen. Selbstverständliche Jobs wie Taxi-, Bus-, LKW-Fahrer, aber auch Piloten werden wir in Zukunft genauso selten vorzufinden sein wie heute Schriftsetzer, Harzer, Hufschmied, Köhler, Wagner. Ob insbesondere Menschen, deren höchste Qualifikation ein Führerschein ist, in einer hoch technologisierten Welt wieder Anschluss an das Berufsleben finden, sei einmal dahingestellt.
Supermärkte mit vollautomatischen Brotbackautomaten ohne Kassen, vernetztes Einkaufen, Lieferung per Drohne –die Welt des Einkaufens steht vor gravierenden Veränderungen. Ob Bücher, Bekleidung, Spielzeug, Elektroartikel, Fahrräder, Möbel, alles wird bereits von vielen heute wie selbstverständlich im Internet erworben. Warum nicht auch Lebensmittel?
Selbst Jobs für „Ungelernte“ erfordern heute häufig Zusatzqualifikationen und technisches Know-how. Ein Lagerarbeiter ohne PC-Kenntnisse wird es bald nicht mehr geben. Bereits jetzt wechseln in den USA 26 Prozent der Arbeitskräfte von einem Job zum anderen und halten diesen durchschnittlich nur viereinhalb Jahre lang. Einen Job ein Leben lang zu behalten wird es in Zukunft nicht mehr geben: Die Menschen werden sich im Laufe ihres Lebens laufend fortbilden müssen.
Wir sind weder Sozialromantiker noch Phantasten. Jedoch sind wir mittlerweile nicht nur Verfechter des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE), sondern vollkommen überzeugt, dass das BGE kommt. Im Zuge der Industrie 4.0 werden so viele Jobs wegfallen und verhältnismäßig wenige neue Jobs für absolut hochqualifizierte Fachkräfte entstehen, dass wir überhaupt gar keine andere Möglichkeit haben, als das BGE einzuführen.
Es ist durchaus vorstellbar, dass genau aus diesem Grunde Menschen wie Siemens Chef Joe Kaeser, Telekomboss Timotheus Höttges, Ebay-Gründer Pierre Omidyar, SAP-Vorstand Bernd Leukert, Tesla Gründer Elon Musk … für ein BGE sind. Entweder setzt sich Erkenntnis eines BEG bei den Eliten in Wirtschaft und Politik durch oder „sonst knallt’s.“
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Nur ein schöner Traum?
Wirtschaftsbosse fordern Grundeinkommen
Ein Grundeinkommen für jeden – wäre das eine sinnvolle Idee? Jeder Bürger würde dann regelmäßig einen fixen Betrag bekommen – ohne Gegenleistung:
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Deutschland bekommt seine allererste Grundeinkommenspartei
Ich habe die Gründer getroffen. Diese Partei zeigt, was dem politischen System Deutschlands fehlt…
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„…wir stehen nie auf eigenen Füßen, sondern auf den Schultern der anderen“:
Erich Fromm Preis-Rede Prof. Goetz W. Werner:

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Aktueller Buchtipp:
Sonst knallt’s!: Warum wir Wirtschaft und Politik radikal neu denken müssen – von Matthias Weik, Götz W. Werner, Marc Friedrich

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2 Jahre Mein Grundeinkommen: Zeit für ein Resümee
Zwei Jahre ist es her, dass Micha auf den Crowdfunding-Startknopf von Mein Grundeinkommen gedrückt hat. Damals saß er noch allein am Steg und ahnte nicht, was da alles auf ihn zukommt. Bis heute haben wir 46 Grundeinkommen gesammelt, unser Team ist gewachsen…
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In den USA geht die Debatte zum Grundeinkommen nahtlos weiter
Nicht zufällig hat der ehemalige Präsident der grössten US-Gewerkschaft SEIU eine Woche nach der Schweizer Abstimmung ein Buch über das bedingungslose Grundeinkommen publiziert. Die Schweizer Debatte hat auch in den USA grosse Wellen geschlagen und das Thema auf die sozialpolitische Agenda gesetzt. Andrew Stern verleiht dem Vorschlag nun die nötige Seriosität und Tiefe. In „Raising the Floor – How a Universal Basic Income can Renew our Economy and Rebuild the American Dream“ skizziert Stern, warum ein Grundeinkommen in den USA unabdingbar ist und der nächste logische Schritt in Folge technologischen- und sozialen Wandels.
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Die Schweiz hat abgestimmt
23% der Schweizer Stimmberechtigten sind FÜR ein bedingungsloses Grundeinkommen. Eben diese 23% sind jetzt schon bereit, es wirklich einzuführen. Das ist ein riesiger Zuwachs an Befürworter*innen!
Menschen und Medien reden über das Thema. Sie berichten, diskutieren, analysieren, argumentieren, überlegen, berechnen und bilden sich eine Meinung. Und eine Mehrheit der Schweizer*innen (69%) glaubt, dass das Thema mit der Abstimmung nicht vom Tisch ist. Viele rechnen mit einer weiteren Abstimmung über das bedingungslose Grundeinkommen in den nächsten Jahren. Es ist also naheliegend, dass viele Schweizer*innen sich einfach noch ein bisschen Zeit lassen, um sich ihre Meinung zu bilden…
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Das Bedingungslose Grundeinkommen – Richard David Precht

Diskussion ums Grundeinkommen – Anders arbeiten
Die Schweiz stimmt über das bedingungslose Grundeinkommen ab, in Deutschland gibt es Vorbehalte. Warum die Vorurteile Quatsch sind:
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Jahrelang war Götz Werner weit und breit der einzige Großunternehmer, der sich öffentlich zum Grundeinkommen bekannte…
Telekom-Chef Höttges für bedingungsloses Grundeinkommen
Der Telekom-Chef erwartet durch die Digitalisierung weniger Arbeitsplätze. In der ZEIT fordert Höttges ein Grundeinkommen, finanziert durch Gewinne der Internetkonzerne.
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Neues Videos „wunde“
Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens und die Direkte Demokratie, 29.4.2016

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Die Initianten des Grundeinkommens inszenieren eine perfekte Kampagne – Grossmeister des Polit-Theaters
Bedingungsloses Einkommen für alle? Eine verrückte Idee beschert der Schweiz die kreativste Abstimmungskampagne seit langem.
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Grundeinkommen: «Freies Geld für alle?» Philipp Blom im Gespräch mit Daniel Häni, Burgtheater Wien
Ein unbedingtes Grundeinkommen für alle – das klingt wie eine realitätsfremde Utopie.
Im Gegenteil!, sagt Daniel Häni, der in Carte Blanche zu Gast ist, es ist die einzig menschliche und gleichzeitig die wirtschaftlichste Lösung für Gesellschaften, in denen immer mehr Arbeit automatisiert wird. Häni ist einer der Mitbegründer der Initiative Grundeinkommen, über die in der Schweiz am 5. Juni 2016 abgestimmt wird. Im Gespräch mit Philipp Blom erläutert er, wie sich diese Initiative finanzieren lässt, was er sich davon erhofft, und wie Arbeitswelt und Gesellschaft um 2050 aussehen könnten.
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«Wir können das Korsett der weisungsgebundenen
Erwerbsarbeit ablegen und damit den Rohstoff des 21. Jahrhunderts — die Kreativität — freilegen. Das Bedingungslose Grundeinkommen ist das Mittel, den Rohstoff zu fördern. Das Ziel ist mehr Freiheit in der Arbeit. Das Mittel dazu die Freiwilligkeit.»

Daniel Häni hier weiter

Das Grundeinkommen könnte das wichtigste Experiment unserer Zeit sein
Für viele Ökonomen, Unternehmer und Aktivisten ist die Schweiz gerade das Zentrum der Welt. In diesen Wochen entscheidet sich hier die Zukunft einer Idee, die unsere Art zu wirtschaften grundlegend verändern könnte. Die einen sehen nichts Geringeres als den logischen Schritt zu einer höher entwickelten Gesellschaft: Eine zivilisatorische Errungenschaft, vergleichbar mit gesetzlicher Krankenversicherung und allgemeiner Schulpflicht. Die anderen halten sie für ein versponnenes Projekt, erdacht von Träumern, die sich weigern, einen Taschenrechner in die Hand zu nehmen.
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und

Bedingungsloses Grundeinkommen – über den Charmè einer Utopie
Wer hätte das gedacht? Die Schweiz entwickelt sich zum Musterknaben der Demokratie. Brisante Entscheidungen, an denen sich das politische Establishment nicht die Finger verbrennen möchte, werden über den Umweg des Volksentscheids dennoch zur Abstimmung gestellt. Die Schweiz entscheidet im kommenden Juni über die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommen und spaltet die Gesellschaft damit in mindestens zwei Lager- die einen rufen „Unbezahlbar!“ und warnen vor der sozialen Hängematte, die die Wirtschaft in den Ruin treiben wird, wohingegen die anderen von einer freieren und gleicheren Gesellschaft träumen. Eine Abhandlung über die Notwendigkeit einer Utopie.
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…eine gaaaanz neue Erkenntnis: Der gesunde Mensch möchte tätig sein. Und das nicht nur in der Schweiz – oder?
Umfrage: Neun von zehn Schweizern würden trotz Grundeinkommen arbeiten
Bald dürfen die Schweizer über ein bedingungsloses Grundeinkommen abstimmen. Und dann geht niemand mehr arbeiten? Doch, ergibt eine Umfrage – nur einer von zehn würde sich zur Ruhe setzen.
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Genug für alle
Attac hat seine Ausstellung zum Grundeinkommen aktualisiert. Seit Oktober 2015 kann sie wieder ausgeliehen werden. Näheres auf der Attac-Website – hier weiter

Die Ente vom finnischen Grundeinkommen
„Die finnische Regierung bereitet offenbar ein monatliches Grundeinkommen für jeden Erwachsenen vor“, so schrieb es die FAZ am Montag unter der Überschrift „800 Euro Grundeinkommen – für jeden“. Der Focus ging gestern noch einen Schritt weiter und machte aus dem „offenbar“ der FAZ eine Tatsache:„Finnland hat angekündigt, ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger einzuführen“. Der Independent, der Telegraph, Forbes, CNN und viele andere Größen der internationalen Medienwelt verbreiteten ebenfalls diese Meldung, deren einzige „Quelle“ offenbar der Onlinedienst Quartz war. Papageienjournalismus in Reinkultur. Natürlich überschlugen sich auch die sozialen Medien und auch wir von den NachDenkSeiten bekamen zum Thema einige Leserzuschriften. Leider machte sich keines der zahlreichen großen Medienhäuser daran, diese Story einmal zu überprüfen.
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Unser Unternehmerkonzept zur Erwirtschaftung des bedingungslosen Grundeinkommen – BGE
Ein bedingungsloses Vorwort

Die BGE-Lobby (g)UG hat es sich zum Ziel gesetzt, beim Thema bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) nicht mehr um den heißen Brei herum zu reden, sondern das „Grundeinkommen für alle“, z.B. durch den Verkauf dieser durchgedrehten Köstlichkeit, zu erwirtschaften. Da es bis jetzt auch noch keiner Nation auf unserer Welt gelungen ist, die Menschenwürde real umzusetzen, möchten wir nicht länger untertänigst bettelnd auf eine politische Lösung hoffen, sondern das bedingungslose Grund­einkommen eigenverantwortlich in die Welt setzen…
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„Faul wird nur, wer keinen Sinn sieht“
Interview mit Daniel Häni in der Zeitschrift ENORM:
Die Euro-Zone ist momentan in Aufruhr. Viele Deutsche äußern die Angst, dass ihr Geld in die Finanzierung eines anderen Staates fließt. Ist da die Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen richtig?
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Bedingungslose Grundeinkommen. Aktuelle Gedanken von Enno Schmidt:
Die arbeitende Menschenklasse… Sie hat das, was ihr gehört, sich nicht zu eigen gemacht. Das ist die Arbeit. Sie hat nicht gesagt: die Arbeit, die ich tue, ist meine Arbeit. Weil das mein Interesse, meine Lebenszeit, mein Ausdruck von etwas Sinnvollem ist.
In der heutigen Welt wird Arbeit im Gedankengut der Sklaverei gedacht. Nur eben zu erträglichen Bedingungen und mit Freizeit. Daher der Name Freizeit. Weil die Arbeit Unfreizeit ist…
Weil die Arbeit ist, zu tun, was einem gesagt wird. Und darauf will man auch noch ein Recht haben? Darauf, nicht verantwortlich zu sein, sich abzugeben und zu verkaufen, auf die Käufer zu schimpfen und sich in der Freizeit davon zu erholen? Es gibt kaum eine größere Verleugnung der Arbeit als die Forderung nach Vollbeschäftigung. Anstatt sie zuzulassen. Anstatt Menschen zuzulasssen, Arbeit zuzulassen…
Das bedingungslose Grundeinkommen ist keine Aufforderung, nicht zu arbeiten. Es enthält sich nur der Kontrolle und Deckelung anderer. Es ist eine Enkoppelung von Arbeit und Einkommen in der Höhe des allgemeinen Lebensbedarfs und ein Ausgleich zur totalitären Alleinstellung der Ideologie der Erwerbsarbeit. Es gibt noch mehr in der Welt als das, was bezahlt wird. Das Grundeinkommen zu denken zum Beispiel, das wird noch nicht bezahlt…
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Was würde passieren,
wenn Du plötzlich Grundeinkommen hättest?

Probiere es aus!
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Grundeinkommen ist ein Menschenrecht – Film von 2008 – Daniel Häni und Enno Schmidt (100min):

Die Idee von Brüderlichkeit, Freiheit, Gleichheit… Rudolf Steiner
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Grundeinkommen und Dreigliederung. Zur Korrektur einiger Missverständnisse
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…Arbeit hat sich längst von seiner eigentlichen Funktion entfremdet – nämlich einen nützlichen Beitrag für die Gemeinschaft der Menschen zu leisten – und erfüllt nurmehr vor allem die Funktion, Gewinne für eine kleine Elite zu erwirtschaften und den Status Quo aufrecht zu erhalten. Es geht nicht mehr um den Nutzen der Arbeit und natürlich schon längst nicht mehr um den kreativen Ausdruck des Menschen…
…immer sinnlosere Bullshit-Jobs – Eine Gesellschaft unter Folter hier weiter
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Ralph Boes:
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Das Soziales Hauptgesetz: …wer nur für sich arbeitet, muss dem Egoismus verfallen / Rudolf Steiner
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