Krankes Geld – gesundes Geld – Unnatürliche Vermehrung. Negativzins, Geldschöpfung und die Hintergründe

Negativzins bedeutet, dass auf „gehortetes“ Kapital Zinsen anfallen. Bedenkt man dies, könnte man auch ein positives Signal wahrnehmen: Gelder wieder in den Umlauf für z.B. sinnige Projekte zu bringen!
Schaut man etwas tiefer – sieht das ganz anders aus, admin

…der Negativzins – eine gute Idee?
Geht man davon aus, dass Geld nicht arbeiten kann, sondern nur Menschen, ist die Idee des Negativzins erst mal eine gute Idee, die festliegenden Gelder zu erfassen, um sie in sinnvolle Projekte zu investieren. Ein Irrglauben?
Seid versichert:
Es scheint wirklich die „Krönung der Umverteilung” von unten nach oben zu werden, die Kür, denn am ende werden nur Buchgelder erfasst – also Guthaben, Spar und Giro, Renten, Lebensversicherungen – eben alles was es in Buchgeldform gibt und dem kleinen Mann gehört!
Die richtig reichen Typen stecken ihre Kohle in Assets (Sachwerten) und nur zu ganz geringen Anteilen in Barliquidität oder Buchgeldern, die vom Negativzins erfasst werden! Und so werden wir wieder mal vollends verarscht.

Hier auf den Punkt gebracht:

Negativzins zur Geldvernichtung korrekt anwenden
Wirtschaftswunderland: Inzwischen ist der sogenannte „Negativzins” tatsächlich in aller Munde und ein ebenso geflügeltes Wort in der fast schon vollständig von Rettungspaketen erschlagenen Finanzindustrie. Entgegen jedweder fachlich korrekten Sacheinschätzung, ist der Negativzins aber nicht die längst erwartete Bankrotterklärung des jetzigen Geldsystems, nein, er ist eher der letzte praktizierte Gipfel der Umverteilung von unten nach oben, die Kür sozusagen und noch viel offensichtlicher als jemals zuvor…
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Dirk Müllers Cashkurs
„Bargeldabschaffung soll Sparer unterdrücken und enteignen“

Bei der Abschaffung des Bargeldes ist die Bekämpfung von Terror oder Geldwäsche nur ein Vorwand. Dirk Müller meint: Profitieren würden Industrie, Politik und Banken – den Sparern und Anlegern droht große Gefahr.
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Heiner Flassbeck – Sparideologie:

Weltbild im Schnelldurchlauf:

Krankes Geld – gesundes Geld – Unnatürliche Vermehrung
In einem Vortrag vom 30.11.1918 sagte Rudolf Steiner:
»Es gibt heute etwas höchst Unnatürliches in der sozialen Ordnung, das besteht darin, dass das Geld sich vermehrt, wenn man es bloß hat. Man legt es auf eine Bank und bekommt Zinsen. Das ist das Unnatürlichste, was es geben kann.
Es ist eigentlich ein bloßer Unsinn. Man tut gar nichts; man legt sein Geld, das man vielleicht auch nicht erarbeitet, sondern ererbt hat, auf die Bank und bekommt Zinsen dafür. Das ist ein völliger Unsinn.«
Ähnlich lautet ein Zitat »Wachstum« einer Geldanlage bzw. einer Schuldenlast durch Zins und Zinseszins bei verschiedenen Zinssätzen in einem Zeitraum von 50 Jahren:
»Schon Aristoteles hat gesagt, das Kapital sollte keine Jungen bekommen, aber es bekommt nicht nur Junge, sondern die Jungen wachsen heran, bis sie groß sind; man kann die Anzahl der Jahre angeben, bis das Kapital sich verdoppelt, wenn es nur sich selbst überlassen ist.«
In den »Kernpunkten« heißt es gar: »Wenn der soziale Organismus sich so weiter entwickelt,
wie er es bisher getan hat, dann entstehen Schäden der Kultur, die für diesen Organismus dasselbe sind, was Krebsbildungen im menschlichen natürlichen Organismus sind.«
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Verschiedene Schriften – so auch einige Artikel in Das Goetheanum – sehen die Idee eines alternden, sich abnützenden Geldes als die Lösung vieler wirtschaftlichen Probleme. Arbeitsloses Einkommen durch bloßen Geldbesitz sowie daraus folgend wachsende Vermögen der Superreichen auf der einen, Armut auf der anderen Seite sollen durch alterndes Geld vermieden werden.
Diese Lehre, Vorschläge Silvio Gesells und seiner Nachfolger – z. B. Werner Onken, Helmut Creutz, Dieter Suhr, Margrit Kennedy – findet innerhalb der Volkswirtschaftslehre kaum Anerkennung: die meisten Wirtschaftswissenschaftler setzen sich mit der Lehre Gesells gar nicht weiter auseinander. [3] Viele Vertreter der „natürlichen Wirtschaftsordnung“ und des „Freigeldes“ nach Silvio Gesell sind zwar Akademiker, jedoch nicht Wirtschaftswissenschaftler, etwa Architekten, Juristen, Theologen.
Nun sind einige soziale Dreigliederer und Schüler Steiners gleichzeitig Vertreter dieser Richtung. Sie beziehen sich dabei auch auf Rudolf Steiner.
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Zur Frage der Geldalterung
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Wie liefe es mit alterndem Geld?
Auf Finanzmarkt-Unruhen wird nach dem ‹Feuerwehr-Prinzip› reagiert. Der Blick haftet an spektakulären Symptomen wie Bankzusammenbrüchen oder Milliarden-Finanzspritzen, anstatt auf die Genese solcher Krisen zu schauen…
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Nach EU-Bargeldverboten jetzt Tauschhandelsverbot
Wir sind die „Gemeinheit” – und die etwas schmeichelhaftere Formulierung für diese Ansammlung von Dummheit lautet „Volk”.
…Sie praktizieren also illegalen Leistungstausch, völlig am Gemeinwohl vorbei. Wenn dort zentnerweise Kartoffeln gegen Äpfel oder Zwiebel getauscht werden, ohne das der Staat davon seinen Obolus bekommt, muss man solches als kriminell einstufen. Genau genommen sind schon jene Leute Volksschädlinge, die Gemüse selbst anbauen und undokumentiert verkonsumieren, ohne darauf eine Verbrauchssteuer entrichtet zu haben. Wir alle wissen wie notwendig Steuern sind, damit wir einerseits (höchste Priorität) Zinszahlungen auf Staatsschulden leisten können, aber auch zur Unterhaltung unserer Rüstungsindustrie Friedensindustrie, wie auch zur auskömmlichen Alimentation unserer Volksvertreter und unserer Ordnungskräfte ist Fairplay zwingende Voraussetzung.
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Dirk Müller: “Verarmung der Bevölkerung ist gewollt”

Popanz Staatsverschuldung – Wir sind nicht verschuldet.

„B“ steht für nachhaltig – Wie die B Corp Bewegung Europas Unternehmen erobert
Was haben Patagonia, Fairphone, der Kaffeeröster Grounds for Change und die Triodos Bank gemeinsam? Wir definieren unseren Unternehmenserfolg nicht über möglichst hohe Gewinne, sondern setzen uns für ein nachhaltiges Wirtschaften ein – und gehen als Teil der B Corp Bewegung mit gutem Beispiel voraus.
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Soziales Bodenrecht nach Andreas Popp
Eva Herman liest aus dem Buch „Der Währungs-Countdown“

…s. auch: Andreas Popp – Der Währungs-Countdown hier weiter

NWO-Bankenkrise: Island rettet Bürger statt Banken – Andreas Popp

s. auch:

Island´s Weg aus der Krise:

🙂 Wie Island den Euro rettete und nun im Medien-Sumpf ersoffen ist…
Isländische Krisenbewältigung

Nach dem Zusammenbruch des isländischen Bankensystems hat man dem Druck der internationalen Banken, des IWF und auch diverser anderer Nationen widerstanden und eine Vergemeinschaftung der durch die Banken verursachten Verluste rigoros abgelehnt. Ergänzend dazu haben die Bürger die amtierende Regierung aus dem Amt gejagt und viele für das Drama verantwortliche Politiker und Banker vor Gericht gestellt und tatsächlich auch allerhand Gefängnisstrafen für diese Verfehlungen ausgeteilt. Verfehlungen, für die im restlichen Euro-Raum und in anderen Ländern bis heute noch millionenschwere Boni an die Banker ausgereicht werden. Also noch ein Grund mehr dies alles zu verschweigen.
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🙂 EU und EZB beharren auf Drogen-Dealer-Schutzprogramm
B?ad Absurdum: Die letzte Parlamentswahl in Griechenland wird nicht nur für den entspannten Betrachter allerhand absurde Erkenntnisse zutage fördern, man muss auch genau hinsehen und die richtigen Schlüsse aus den Erregnissen ziehen.
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Geld, Kultur und Wirtschaft 1914-2014 Vortrag von Marcus Schneider in Wien

Die Zukunft der Banken: Digitalisierung, Flatrate – Müssen Banken demnächst mit Google oder Facebook konkurrieren?
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Die „ganze Erde“, als Wirtschaftsorganismus gedacht, ist der soziale Organismus.
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ARTE-Doku: Macht ohne Kontrolle – Die Troika
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Schuldgeldsystem: Ein System, das ganz im Sinne seiner Schöpfer funktioniert
Unser heutiges Schuldgeldsystem ist das perfekte System, um die Menschen in Abhängigkeit, Egomanie, Gleichgültigkeit und Apathie zu stürzen. Das perfekte System, um zu Konditionieren, zu Oktroyieren und zu Manipulieren…
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Die Dreigliederung des Geldes: Das Geld als Rechtsproblem
Zur Komposition des »Nationalökonomischen Kurses«
Das Geld verliert seinen realen Wert, wenn es dem Geldkreislauf entzogen wird.
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mehr zum Thema: hier weiter

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Jürgen Fitschen hat keine Ahnung, wie die Deutsche Bank ihr Geld verdient
Wie schaffen Banken Mehrwert?, fragt der Chef der Deutschen Bank in einem Gastkommentar im heutigen Handelsblatt (paid). Seine Antwort: „Sie vergeben Kredite an Unternehmen, Privatkunden und Staaten. Sie finanzieren diese durch anvertraute Einlagen und aufgenommene Kredite.“ Warum das Unsinn ist, erklären die Bundesbank und die Bank von England.
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