Nahtodeserfahrungen – Halluzinationen oder was?

…was wäre, wenn wir realisieren, dass wir Wesen zweier Welten sind – der geistigen und der physischen Welt?
s. auch Romanauszug ganz unten, admin

…googelt man „Nahtoderfahrung“, findet man ungefähr 125.000 Ergebnisse (0,11 Sekunden).
weit oben steht das Ärzteblatt mit nachfolgenden interessanten Bericht (noch vor ein paar Jahren galten Nahtodeserlebnisse als „subjetive Gehirnkonstruktionen und Halluzinationen“).
…aber immer noch besteht der naive und verzweifelte Versuch der Schulmedizin, mit Hilfe des Gehirns zu erklären: „…welche Mechanismen wirken, während das Gehirn die Bilder erzeugt“.

Nahtodeserfahrungen: Die letzten Bilder
Dtsch Arztebl
2003; 100(23): A-1594 / B-1321 / C-1239
Ärzte sollten die Erfahrungen von Patienten, die dem Tod nahe
waren, nicht als Halluzinationen abtun.
In vielen Fällen verändern sie das Leben der Betroffenen dramatisch.

Auszug/Ärzteblatt:
Die Erfahrung, über dem eigenen Körper zu schweben, ein Tunnel, an dessen Ende ein helles Licht wartet, Lebensfilme, Begegnung mit Verstorbenen und der Eintritt in paradiesische Landschaften: Viele Menschen, die dem Tod nahe waren, berichten über beeindruckende Erlebnisse.
…„Eine typische Nahtodeserfahrung, wie sie einer repräsentativen Befragung von 2 000 Deutschen zufolge knapp fünf Prozent aller Menschen erlebt haben“, sagt Michael Schröter-Kunhardt. Der Heidelberger Psychiater ist Vorsitzender der deutschen Sektion der „International Association for Near-Death Studies“. Er hat mehr als 230 Fälle von NDEs gesammelt und ausgewertet.
… Die Auslöser sind unterschiedlich: Komplikationen während einer Operation, Unfälle, Schlaganfälle, Herzinfarkte, Suizidversuche, Infektionskrankheiten – „letztlich kommt es nicht auf die Art der Erkrankung an, sondern auf die objektive oder subjektive Todesnähe“, sagt der Psychiater. Er hat seine Sammlung von Berichten darauf untersucht, was die Betroffenen häufig erlebt haben: Danach berichten 89 Prozent von einem „Gefühl der Ruhe, des Friedens oder des Wohlbefindens“, 77 Prozent erzählen von einem „hellen Licht“. Das Gefühl, außerhalb des Körpers zu sein und diesen – zum Beispiel von oben – zu sehen, hatten 61 Prozent während ihrer NDE. Vom Tunnelphänomen berichten 47 Prozent der Patienten, 30 Prozent sahen Ereignisse ihrer Vergangenheit wie einen Film vor sich ablaufen.
…„NDEs sind nicht zu verwechseln mit Träumen – auch nicht mit denen komatöser Patienten“, sagt Schröter-Kunhardt. In seinen Träumen verarbeite der Einzelne seine Erfahrungen in individuell völlig unterschiedlichen Traumbildern. Das Bemerkenswerte an den NDEs sei dagegen, dass alle Menschen annähernd dieselben Bilder sähen und von ähnlichen Erfahrungen erzählten. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Betroffene jung oder alt, religiös oder atheistisch ist. Auch Nationalität, Ausbildung oder Geschlecht beeinflussen Auftreten und Ausgestaltung der NDEs nicht.
Welches die Auslöser der NDEs sind und welche Mechanismen wirken, während das Gehirn die Bilder erzeugt, ist „letztlich unbekannt“, so Schröter-Kunhardt. Erklärungsversuche gebe es zwar viele, aber keiner könne NDEs allein erklären. Zum Beispiel seien NDEs keine Psychosen: Sie träten bei psychisch Gesunden wie bei Kranken auf und seien in der Regel selbstlimitierend…“
der ganze lesenswerte text: http://www.aerzteblatt.de/archiv/37209/Nahtodeserfahrungen-Die-letzten-Bilder

…auch hier Erklärungsveruche:
Prof. Dr. med. Volker Faust – Psychosoziale Gesundheit:
Nah-Todes-Erfahrungen – Was kommt danach?
Menschen, die praktisch klinisch tot waren (z. B. nach Operationskomplikationen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Suizidversuch, Unfall), dann aber wiederbelebt werden, berichten nach den Erkenntnissen entsprechender Befragungen unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion, Nationalität (also weltweit!) über die gleichen „letzten Bilder“: Über dem eigenen Körper zu schweben, in einen Tunnel einzutauchen, an dessen Ende ein helles Licht wartet, von der „Lebensbilderschau“, in der innerhalb weniger Sekunden das ganze Leben vorbeizieht, ja sogar von Begegnungen mit Verstorbenen und dem Eintritt in eine „angstfreie, zufrieden und glücklich machende Landschaft“.
ganzer text: hier weiter

Was passiert eigentlich nach dem Tod? Tauchen wir in das „Nichts“ ein oder gibt es doch das sogenannte „Leben nach dem Tod“? Sind Reinkarnationen realistisch?:

Den Himmel gibts echt – im Interview mit Familie Burpo:

Trailer: hier weiter

…interessante berichte auch auf dem youtube-kanal:
hier weiter

Von Schicksalsgesetzen, den Polaritäten und die Arbeit an sich selber. Rüdiger Dahlke:

Reinkarnation und Karma. Vortrag von Armin Risi:
…ihr seid Lichtwesen, ihr seid Götter.
…hochinteressanter Vortrag von Armin Risi.

Wilhelm Reich: Kosmische Orgonenergie:
hochspannender Vortrag von Bernd Senf:

Die betörende Nahtoderfahrung eines Hirnexperten
Seit seiner Nahtoderfahrung ist Wissenschaftler Eben Alexander von einem Leben nach dem Tod überzeugt
Quelle: www.lifebeyonddeath.net/.
Der renommierte Harvard-Hirnexperte Eben Alexander tat Nahtoderfahrungen voller Licht und Musik immer als Phantasien ab. Bis er selbst ins Koma fiel – und sein Bewusstsein eine weite Reise machte.
„Da war die Unterwelt, wie „schmutzige Götterspeise“, die nach Exkrementen, Erbrochenem und Blut roch, ein dunkler, feuchter Ort, im Hintergrund rhythmisches Pochen fern, aber laut, wie Metall auf Metall. Der Erzähler steckte da drin, nicht als Person, sondern wie ein Wurm, oder ganz körperlos, einfach nur seiend.
Und dann kam von oben etwas, „nicht kalt oder tot oder dunkel, sondern das exakte Gegenteil davon“. Rundum weißgoldenes Licht; die Finsternis zerfaserte und verschwand, eine Musik ertönte, lebendig, komplex, die wunderbarste, die er je hörte, und er fuhr an den Strahlen hinauf, in die fremdeste, beglückendste Welt, die er je sah. Blumen, lachende Menschen, Schmetterlinge und ein wunderschöner Engel an seiner Seite.“
So betörend-verstörend schildert Eben Alexander in seinem gerade erschienenen Buch „Proof of Heaven“ (Beweis des Himmels) Nahtoderfahrungen, die er während eines siebentägigen Komas machte…
hier weiter

Erlebnisse der Seelen nach dem Tode / Rudolf Steiner
Aus:
KOSMISCHE UND MENSCHLICHE GESCHICHTE
Die geistigen Hintergründe des Ersten Weltkrieges GA 174b
Kurztext Dritter Vortrag, 14. Februar 1915
Erlebnisse der Seelen nach dem Tode:
Und wenn wir des Nachts in den Schlaf hineingehen, wenn aus unserem gewöhnlichen Tagesbewußtsein die Eindrücke der physischen Außenwelt versinken, wenn versinken alle die Gedanken, die wir vom Aufwachen bis zum Einschlafen haben können, dann leuchten auf in dem, was wir in unserem Ich und Astralleibe aus unserem Leibe heraustragen, die Imaginationen, die lichten Bilder derjenigen Persönlichkeiten, mit denen wir verbunden waren und die von uns hinweggegangen sind durch die Pforte des Todes.
In dem Teile unseres Wesens, der in uns lebt vom Einschlafen bis zum Aufwachen, da leben die Toten mit uns, wie die Lebendigen der Erde mit uns leben vom Aufwachen bis zum Einschlafen.

Unser waches Tagesbewußtsein verdanken wir eben dem Umstand, daß wir mit unserem physischen Leibe, der uns mit dem Ätherleibe zusammen das Tagesbewußtsein vermittelt, durch vier Stadien unserer Erdenentwickelung gegangen sind. Und es entzieht sich uns das nächtliche Bewußtsein aus dem Grunde, weil unser Ich ja erst während der Erdenentwickelung in uns eingezogen ist und der Astralleib erst während der Mondenentwickelung. Was wir erleben können, wenn wir unsere Toten erheben in dem Ich und dem Astralleib, das werden wir erst in späteren Epochen unserer Erdenentwickelung so erleben wie jetzt das Leben der Lebendigen der Erde, das heißt im normalen, wachen Tagesbewußtsein.
Das Ich ist das jüngste Glied, das muß sich erst durchringen zu einem Bewußtsein, welches so Wachbewußtsein sein kann wie das jetzige Tagesbewußtsein, das dadurch errungen, verursacht wird, daß unser Ich und Astralleib verbunden sind mit dem physischen und Ätherleib.

Der physische Leib ist durch vier Stadien der Erdenentwickelung gegangen, der Ätherleib ist durch drei Stadien gegangen, der Astralleib aber nur durch zwei Stadien, und das Ich ist erst durch ein Stadium gegangen.

So ruhen diejenigen, die Geister geworden sind, die unverkörperte Seelen geworden sind, in dem Elemente, das wir selbst durchleben während unseres Schlafes. Aber in unser Tagesbewußtsein herein können wir sie nurmehr aus unseren Erinnerungen zur Vorstellung bringen. Es ist ja eine andere Kraft, die da bewirkt, daß ein geistiger Impuls in uns lebt, und eine andere Kraft, die bewirkt, daß ein solcher geistiger Impuls in uns zum Bewußtsein kommt.
…Denn gerade in den zartesten Gliedern unserer Wesenheit sind wir unzertrennlich verbunden mit den sogenannten Toten. Für diese Verbindung bildet der äußere Tod keinen Einschnitt, kaum eine Umwandlung. In diesen zarten Gliedern, in dem Ich und Astralleibe, da leben die Toten so wie die Lebendigen, da leben diejenigen, die aus unseren Reihen heraus Geisteswesen geworden sind.

Blicken wir ihnen nach mit den Mitteln der Erkenntnis, die wir haben gewinnen können im Laufe des Lebens. Es ist ja hier öfter betont worden, wie ganz andersartig das Verhältnis eines Wesens überhaupt, also auch eines Menschenwesens, ist zu seiner Umgebung, wenn dieses Wesen nicht wie wir in der physischen Welt einen physischen Leib oder einen Ätherleib hat. Wenn derjenige, der durch die Pforte der Initiation gegangen ist, für seine Erkenntnis den physischen und den Ätherleib verläßt, dann lebt er in seiner geistigen Umgebung; so lebt er darin, wie auch der Tote darinnen lebt. Und ich habe es öfter betonen müssen, wie ganz andersartig das Verhältnis zu der geistigen Welt ist, welcher der Wahrnehmende dann selbst angehört, wenn er ein entkörpertes Menschenwesen ist oder ein Wesen der Hierarchien oder ein Wesen der elementaren Welt.
Wir haben betonen müssen, daß wir selbst die Worte anders wählen müssen, die andeuten sollen, wie dann das Verhältnis ist des geistigen Wesens zu seiner Umgebung gegenüber dem Verhältnis eines im physischen Leibe verkörperten Wesens zu seiner Umgebung.
Hier in der physischen Welt machen die Dinge und Wesenheiten der Außenwelt auf uns einen Eindruck. Wir stehen da, die Wesenheiten stehen außer uns. Das, was sie ausstrahlen, zieht durch unsere Sinne in unsere Seele hinein. Und wir sagen, indem wir ein Bewußtsein davon haben: Wir stehen hier eingeschlossen in die Grenzen des Leibes. Die anderen Wesen stellen wir vor; wir nehmen sie wahr. — Wenn wir in die geistige Welt hineinkommen, müssen wir schon das Wort anders wählen: Als geistiges Wesen werden wir wahrgenommen von den anderen geistigen Wesen. Tiere nehmen wir wahr, insofern sie sinnliche Verkörperungen sind, Pflanzen nehmen wir wahr, die Menschen nehmen wir wahr. Indem wir nun selbst in die geistige Welt hineingehen, werden wir wahrgenommen von den Wesen der Angeloi, der Archan-geloi, der Archai und so weiter. Und während wir hier sagen: Wir sehen die Pflanzen, die Tiere, die Menschen -, haben wir zu sagen, wenn wir in die geistige Welt eintreten: Wir erleben in uns etwas, und dieses Erleben bedeutet, die Geistesaugen eines anderen Wesens ruhen auf uns. Wir werden wahrgenommen. – Dieses Wahrgenommenwerden, dieses Wissen, daß auf uns geschaut wird, das unterscheidet unser Leben in der geistigen Welt von dem Leben in der physischen Welt.

Die Worte schon müssen, wenn man im eigentlichen Sinne spricht, umgewandelt werden, denn es ist alles ganz anders in der geistigen Welt. Und um es figürlich und doch wiederum mehr als figürlich auszudrücken: Wenn ein Wesen aus der geistigen Welt in die sinnliche Verkörperung kommt, dann muß es sich darauf gefaßt machen, daß es allmählich lernen muß – das Kind muß das ja lernen -, durch die physischen Sinne nach außen zu schauen, eine Welt von außen zu empfangen, ein Ich zu werden, das die Welt von außen empfängt.
Wenn ein Wesen durch die Pforte des Todes oder auf eine andere Art in die geistige Welt aus der sinnlichen Welt eintritt, muß es sich daran gewöhnen, sich zu sagen: Du bist ein Ich, aber ein Ich, das nicht isoliert in der Welt lebt, das innerlich immer wiederum etwas erlebt, so wie es etwa die Erinnerungsvorstellungen erlebt hat, die aus dem Untergrunde der Seele herauftauchen. Aber jetzt weißt du: Was da auftaucht, sind die in dich hineingetretenen Vorstellungen, Gedanken, Empfindungen der anderen Wesen, die mit dir in der geistigen Welt zusammenleben. – So wie von außen in uns hereintreten die Eindrücke, die wir von der Sinnenwelt, von den Sinneswesen bekommen, so treten in unserem Inneren die Vorstellungen und Empfindungen von Wesen auf, die in der geistigen Welt sind.
Aber wir wissen, diese Vorstellungen und Empfindungen, die in uns auftreten aus dem dann für uns wesentlichen Inneren, die rühren her von geistigen Wesen, die mit uns sind. Da sind wir in der geistigen Welt, da tritt in uns eine Vorstellung auf, die Vorstellung eines Wesens, das wir lieben müssen, eines Wesens, das uns die Anregung gibt, dies oder jenes in der geistigen Welt zu vollbringen. Woher rührt diese Vorstellung, wie kommt es, daß sie in uns auftritt, wie hier die Erinnerungen? Das rührt davon her: Ein anderes Wesen, ein Wesen der geistigen Welt hat sich uns genähert. Wir schauen es nicht von außen an, wir wissen, daß es da ist, weil es das, was in ihm lebt, in uns hineinsendet. Wir werden vorgestellt, wir werden wahrgenommen, so müßten wir sprechen gegenüber dem, was in der geistigen Welt lebt. Dadurch wird das Erleben in der geistigen Welt nicht etwa abstrakter, nebelhafter, damit wird es nur um so lebendiger. Es wird so lebendig, was wir in der geistigen Welt erleben, wie nur lebendig sein kann das, was wir in der physischen Welt in unserer unmittelbaren Umgebung gegenwärtig haben. So müssen wir uns bekanntmachen mit dem ganz andersartigen Zusammenleben mit den Wesen, die in der geistigen Welt sind.

Und nun blicken wir von diesem Gesichtspunkte aus nach jenen, die durch die Pforte des Todes gegangen sind. Sie treten ein in die Welt, von der sie sagen müssen: Ich lerne immer mehr kennen, wie ich wahrgenommen werde, wie in mich ihre Vorstellungen, Empfindungen und Gefühle hineinsenden die entkörperten Menschen, die Elementarwesen, die Wesen aus der Hierarchie der Angeloi, der Archangeloi. Alle diese Wesen leben in mir.

Und wir blicken hinauf zu einem solchen Toten, und wir ahnen: So wie uns ein Mensch hier in der Sinnenwelt entgegentritt und wir durch seine Haut das Blut erahnen, wir in seinen Zügen die Arbeit seiner Nerven erahnen, so erahnen wir, indem wir den geistigen, den entkörperten Menschen schauen, wie durch das, was von uns erlebt wird an ihm, die Gedanken, die Empfindungen der Angeloi, der Archangeloi, der Archai wirken…

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Hat es einen Wert, Seelenmessen lesen zu lassen?
Gute Gedanken sind wie Balsam für die Toten. Nicht egoistische Liebe soll man ihnen senden, nicht trauern, daß man die Toten selbst nicht mehr hat; das stört den Toten und ist für ihn wie Bleigewicht. Die Liebe, die bleibt, die nicht Anspruch macht darauf, den Toten noch hier haben zu wollen, die nützt dem Toten und vermehrt seine Seligkeit.
Rudolf Steiner- GA 95 (151)
+++

Fragen zur Reinkarnation:

Reinkarnation – Weshalb wir nicht nur einmal leben:

Ist die Reinkarnation wirklich so ein »exotischer Gedanke«, wie manchmal geglaubt wird? Dr. Monika Schulze beschreibt im Interview, wie viele faszinierende Beispiele aus der Literatur belegen, dass der Gedanke an mehrfache Erdenleben sehr alt und weit verbreitet ist:

REINKAERNATIONSBEWEISE? Rudolf Steiner 1922 – (und ganz unten Tipps zur eigenen Biorgraphiegestaltung):

– DAMIT DER MENSCH GANZ MENSCH WERDE –
„Wenn wir dann zur Intuition aufsteigen, dann gewahren wir noch etwas anderes. Dann gewahren wir:
Da ist eine Gesetzmäßigkeit in der Welt, die nichts mehr zu tun hat mit der physischen Gesetzmäßigkeit,
aber eine Gesetzmäßigkeit, die durchaus den Menschen ergreift. Ich kann mich vielleicht über diesen Tatbe-
stand in der folgenden Weise am besten aussprechen:
Wenn man im späteren Lebensalter zurücksieht auf die Weise, wie das Erdenleben verflossen ist, dann findet
man ja, man ist eigentlich – wenn man ehrlich ist gegen sich selbst, muß man es gestehen – nichts anderes als
dasjenige, zu dem man hier im physischen Erdendasein geworden ist durch die Erlebnisse. Bedenken Sie nur:
einzig aus diesem Leben heraus. Bedenken Sie, wie Sie denken gelernt, wie Sie fühlen gelernt haben, wie Sie
vielleicht zu dem oder jenem angeregt worden sind dadurch, daß Sie mit einem bestimmten Menschen in
einem bestimmten Lebenszeitpunkte zusammengetroffen sind, was wiederum zurückgewirkt hat vielleicht bis
in Ihre Charakterbeschaffenheit.

Fügen Sie zueinander alle diese einzelnen Erlebnisse, die Sie durchgemacht haben, und fragen Sie sich, ob Sie nicht in bezug auf das, was Sie zunächst für die äußere Welt sind, etwas anderes geworden wären, wenn andere Erlebnisse in Ihr
Dasein eingetreten wären. Wenn Sie diesen Gedankengang ordentlich durchmachen, dann werden Sie sehr bald sehen, wie von Anfang an in Ihnen etwas gelebt hat, das Sie unbewußt hingezogen hat zu demjenigen, was so wichtig geworden ist in Ihrem Leben.
Es ist interessant, wie manchmal Menschen, die ein gewisses Lebensalter erreicht haben, und die ihr Leben nicht
dazu verwandt haben, es zu verträumen, sondern um die Tatsachen des Lebens, die an sie herangetreten sind,
in einem tieferen Sinne zu erfassen, wie solche Menschen, wenn sie zurückblicken auf ihr Leben, dazu
kamen – Goethes Freund Knebel war zum Beispiel ein solcher Mensch -, sich zu sagen: Blicke ich da zurück
auf mein Leben, so ist ja alles wie planvoll geordnet.

Das kleinste Ereignis könnte eigentlich nicht darin fehlen, wenn ich genau derselbe in meinem Erdendasein sein
sollte, der ich eben heute bin. Würde das kleinste Ereignis fehlen, so würde eben eine vielleicht geringe Verän-
derung da sein, aber eine Veränderung. Man denke nur einmal, was, sagen wir, der sechzigjährige Goethe ge-
wesen wäre, wenn er nicht die italienischen Erlebnisse durchgemacht hätte. Bei Goethe kann man es geradezu
mit Händen greifen. Er ist ja nicht nach Italien gezogen aus Laune, sondern weil eine tiefe Sehnsucht in ihm
vorhanden war. Aber diese tiefen Sehnsuchten sind nicht nur so, wenn wir sie genau analysieren wollen,
daß wir sie immer erklären können, das Folgende aus dem Früheren, sondern sie werden mit uns geboren.
Wir finden wirklich etwas Planvolles im Leben. Darüber könnte man sich natürlich zunächst täuschen.
Ich habedas nur angeführt, weil man schließlich sich durch die gewöhnlichste Betrachtung nähern kann demjenigen,
was nun die intuitive Erkenntnis gibt. Die intuitive Erkenntnis gibt wirklich eine volle Einsicht nicht nur in
dasjenige, was da nun seelisch waltet in unserem Organismus, sondern sie gibt eine Einsicht auch in dasjenige, was als das Zentrum, das Ich, das eigentliche Selbstwesen in uns arbeitet. Und dieses Selbstwesen,das zeigt sich eben dann vor der intuitiven Anschauung auf der dritten Stufe der übersinnlichen Erkenntnis.

Es zeigt sich so, daß wir wirklich nicht passiv den Tatsachen der Außenwelt gegenüberstehen, sondern daß wir zu ihnen hingezogen werden durch dasjenige, was in uns veranlagt ist und zwar jetzt nicht durch Vererbung,
sondern aus dem tiefsten Zentralseelenwesen heraus, das in uns aus einer geistig-seelischen Welt hereingezogen
ist bei der Geburt und einen physischen Erdenleib angenommen hat. Durch intuitive Erkenntnis kommt man darauf, daß dieses Ich tatsächlich nicht so in das Erdenleben tritt, daß es ganz passiv hingegeben sein müßte den zufällig an es herantretenden Tatsachen, sondern daß es von der einen Tatsache stark angezogen, von der anderen stark abgestoßen wird. Es sucht sich geradezu seine Wege in der Welt. Kurz, es wird geboren, indem es die Veranlagung zu seinem Schicksal in sich trägt.

Und wenn man dann diese intuitive Einsicht in das eigene Selbstwesen des Menschen weiter ausbildet, dann kommt man dazu, einzusehen, daß dieses Ich wiederholte Erdenleben durchgemacht hat. Allerdings haben die wiederholten Erdenleben einmal einen Anfang genommen von einem Zeitpunkte an, vor dem das Ich von seiner Umgebung noch so wenig verschieden war in
uralter Daseinsform, daß solch ein Wechsel zwischen Erdenleben und geistig-seelischem Leben nicht gegeben war. Die wiederholten Erdenleben werden weiterhin durchgemacht werden bis zu einem Zeitpunkte, wo das Ich dann wiederum in seiner ganzen inneren Gestaltung so ähnlich sein wird der geistigen Welt, daß es Erdenleben nicht mehr nötig haben wird.

So blicken wir, wenn wir das Ich voll erkennen, auf die wiederholten Erdenleben. Wir blicken, mit anderen
Worten, auf das Gesamtleben des Menschen als so verlaufend, daß wir Teile dieses Lebens haben zwischen Geburt und Tod oder Empfängnis und Tod, andere Teile zwischen dem Tod und einer neuen Geburt; daß also der Mensch in wiederholten Erdenleben sein volles Dasein auslebt.

Es wird gewöhnlich der Einwand gemacht, daß sich der Mensch nicht erinnere an diese wiederholten Erdenleben. Das betrifft nur das gewöhnliche Bewußtsein. In dem Moment, wo die Intuition eintritt, wird eben dasjenige, was durch die wiederholten Erdenleben abläuft, genau ebenso innere Seelenanschauung, wie sonst die Erinnerung innerhalb des einen Erdenlebens. So ist es
auch hier so, daß Anthroposophie nicht wie die gewöhnliche Philosophie durch abstrakte Beweise zu ihren Ergebnissen kommt, sondern dadurch, daß sie die Seele erst vorbereitet zur höheren Erkenntnis und dann diese Dinge durch Anschauung erkennt. Dadurch aber erweist sich eben diese anthroposophische Erkenntnis zwar als eine Fortsetzung derjenigen Erkenntnis, die wir heute in der Naturwissenschaft haben, aber doch eben als eine Fortsetzung, die wiederum in ganz anderer Weise arbeiten
muß als die bloße naturwissenschaftliche Erkenntnis, die heute anerkannt ist.

Oftmals fragt man ja wohl auch: Ja, woher beweist Anthroposophie dasjenige, was sie behauptet? Derjenige, der so fragt und der deshalb, weil die gewöhnliche Beweisart in der Anthroposophie nicht vorliegt, der Anthroposophie die Wissenschaftlichkeit abspricht, der bedenkt nicht das Folgende – ich kann diese Dinge nur annäherungsweise ausführen, aber sie gelten im allergenauesten, exaktesten Sinn -:
Derjenige, der zum Beweise schreitet, zeigt dadurch, daß er zum Beweise schreitet, daß für ihn dasjenige nicht in der Anschauung da ist, was bewiesen werden muß. Wir beweisen eigentlich überallda, wo wir keine Anschauung haben. Soll ich beweisen, daß gestern hier ein Mensch in diesem Räume war, so werde ich einen Beweis nur dann benötigen, wenn ich
den Menschen nicht selbst hier gesehen habe.

So ist es im Grunde mit allen Beweisen, so ist es auch in der geschichtlichen Entwickelung der Menschheit mit den Be-
weisen. Als in älterer, instinktiver Erkenntnis die Menschen eine Anschauung von dem hatten, was sie das göttliche Wesen nannten, da brauchten sie keine Beweise. Die Beweise für das Dasein Gottes begannen ihr Leben in der geschichtlichen Entwickelung erst dann, als die Anschauung verloren war.
Beweise beginnen überall dann, wenn keine Anschauung da ist.

Die anthroposophische Methode besteht aber darin, daß man zuerst die Menschenseele so vorbereitet, daß sie dann zur Anschauung kommt. Wenn diese dann geschildert wird – das ist das Eigentümliche der Anthroposophie -, dann kann sie in die Formen des gesunden Menschenverstandes gebracht und ebenso begriffen werden, wie ein Nichtkünstler ein Kunstwerk verstehen
kann, trotzdem er es nicht machen kann. Man kann daher nicht einwenden, daß Anthroposophie mit dem gesunden Menschenverstand nicht begriffen werden könne. Erforscht kann sie nur werden von demjenigen, der anthroposophischer Forscher selber ist. 201
Verstanden kann sie von jedermann werden, der seinen gesunden Menschenverstand ohne Vorurteil anwenden will.

+++Nahtodeserlebnis – Auszug aus einem Roman: Übergang:+++

„Ray!“ Er hat einen knallroten Kopf und wankt. Ich springe auf und will ihn stützen. Verdammt, meine Rolle als körperlosen Geist habe ich noch nicht verinnerlicht. Ich greife durch ihn hindurch und er fällt der Länge nach auf den Boden. Wieder steigt Panik in mir hoch und ich versuche zu verstehen, was passiert ist. Unterschwellig und fast bedeutungslos wird mir gleichzeitig der Wahnsinn bewusst, der momentan live auf der politischen Bühne gespielt wird. Es kann nicht mehr lange dauern, bis unser schöner Planet in Flammen steht. Aktiviert der Westen sein Kernwaffenarsenal, bleibt den anderen Ländern keine Wahl, gleiches zu tun… Das alles klingt genau so verrückt und unglaubwürdig, wie sich mein Dasein als körperloser Geist anfühlt. Ein Telefon läutet kurz und ist dann plötzlich stumm, als es mich wieder in die Höhe zieht. Ich schwebe über Ray und sehe die Gaststube unter mir. Den Staub auf den Lampenschirmen über den Gasttischen… vertrocknete Käfer hinter den Biergläsern auf dem oberen Regal und Zeitschriften, die knapp unter der Decke auf dem Geschirrschrank liegen. Mit drallen weiblichen Figuren darauf… Immer schneller zieht es mich nach draußen… Dann Dunkelheit, ein schwaches Licht von irgendwo her… Übereinander geschichtete Felsen, dazwischen eine längliche Aussparung… Und darinnen Johannes und die anderen! Und noch jemand, dessen Gesicht ich nur aus dem Spiegel kenne! Dieser Mann am Boden vor mir ist tot! Aber es war mein Gesicht! Und ich lebe! Dort aber liegt meine Gestalt, mein Körper, Galaxien weit entfernt! War das der Tod? Die Trennung eines Teils der Persönlichkeit von dem Rest? Rauch quillt zwischen dem Gestein hindurch.
Schlagartig erinnere ich mich an die letzten Geschehnisse. Die unheimliche Himmelserscheinungen und die diabolische Stimme in meinem Gehirn, die Angst, Schrecken und Wahnsinn in meiner Seele erzeugte. Die Flucht in die Bewusstlosigkeit. Und die Explosionen im Berg. Dann der Sekundentripp über Berge und Länder mit den Horrorerlebnissen in Jakobsthal bei Ray… Die Welt vor dem apokalyptischen Ende! Angst und Schrecken steigen erneut in mir auf.

Gleichzeitig mit der Erkenntnis, dass ich trotz meines toten Körpers die Dinge um mich herum wahrnehmen kann – davon wusste und gedankliche Verknüpfungen vollbringen konnte, verspüre ich wieder Bewegung um mich herum. Ich selber fühle mich eher passiv, aber etwas kommt auf mich zu. Eine unregelmäßige, in grauen Farben gehaltene sandig-körnige Masse ähnlich die der Grundstruktur meiner Bilder. Sie nähert sich in einer schraubenförmigen Bewegung. Das Grau wandelt sich in eine blaue rotierende tunnelförmige Substanz. Und weit entfernt von mir erstrahlt ein leuchtendes Gelb. Und ich eile, so schnell ich kann, ohne meine Beine zu bewegen, auf diese saugende Helligkeit zu und in das Licht hinein. Ich bin voller Erstaunen, als sich dieses strahlende Gelb mehr und mehr steigert. Die Helligkeit kommt von nirgendwoher und scheint gleichzeitig überall zu sein; lichter und strahlender, als tausende von Led´s oder Schweißbrenner sie je erzeugen können. Ja, jetzt wird es mir klar. Es kann sich nur um hellstes und strahlendstes Sonnenlicht handeln… tausender von Sonnen! Und doch tut es meinen Augen nicht weh! Im Gegensatz, ich fühle mich herrlich, und ich sauge das Licht förmlich in mich ein. Mein Bewusstsein ist ganz im Hier und Jetzt. Angst und Panikgefühle sind verschwunden. Und dann kristallisiert sich eine Silhouette aus dem Strahlenmeer… ein Lichtwesen steht plötzlich neben mir, riesig groß, undeutlich, ohne feste Konturen, aber trotzdem sehr klar. Und es leuchtet ein Gefühl des Verbundenseins – überdeckt von der Empfindung einer gewaltigen Kraft und unendlichen Liebe – in mir auf. Einer intensiven, bedingungslosen Liebe und gleichzeitigen Vertrautheit, die mein ganzes Sein überstrahlt. Die Formen des Lichtwesens verschmelzen mit mir. Und in diesem Augenblick beginnt mein ganzes Leben an mir vorüber zu ziehen. Ich fühle und sehe alles, was mir jemals begegnete. Es ist, als ob ein Damm gebrochen war und alle Erinnerungen zeitgleich über mich herfallen. In der Rückschau erlebe ich jeden einzelnen Augenblick meines Lebens nochmals; meine Gefühle, Einstellungen und Motivationen. Und deren Wirkungen. Ich spüre nicht nur, wie ich und der andere sich bei den jeweiligen Ereignissen fühlte, sondern auch die Empfindungen des nächsten Menschen, der hierauf reagierte. Von jeder meiner Handlung erlebe ich die globale Kettenreaktion von Ursache und Wirkung, die zeigt, wie tief wir einander beeinflussen und verbunden sind. Und Verantwortung tragen – seien die Taten auch noch so gering. Ich erlebe, das fast immer mein niederes Ego der Auslöser meiner Aktionen gewesen war… Gier, Triebe, Instinkte bestimmten mein Handeln. Und immer deutlicher wird mir, dass es nicht so sehr darauf ankommt, was man tut, sondern, warum man es tut.
Ich fühle das Lichtwesen jetzt um und in mir und bin von tiefer Trauer und Scham erfüllt. Derjenige, dessen Taten und deren Folgen ich sehe, ist ein ganz und gar wertloser und unvollkommener Mensch. Was hatte ich verdient außer Tadel und Zurechtweisung? Doch nichts dergleichen passiert. Statt dessen umspülen mich Gefühle der Zuneigung, Verständnis und tiefer Liebe. Gleichzeitig spüre ich eine Stimme in mir. Mächtig und gewaltig. Ich versuche dies mit meinen Worten wieder zu geben:
Für nichts, aber auch gar nichts ist Grund deiner Selbstverneinung. Ja sagen zum Leben bedeutet, Akzeptanz zu schaffen für die Bedürfnisse deines Egos. Wer ein Haus baut, der muss ein Fundament errichten. Das Haus ist bedeutsamer als das Fundament. Jedoch baut man nicht des Hauses wegen, sondern um ein zu Hause zu haben, um darin zu leben. Das Haus ist also weniger bedeutsam als ein zu Hause zu haben. Fundament und Haus sind aber die unbedingt notwendigen Grundlagen… Deswegen: Werde dir über die Grundlagen bewusst, aber verwechsele sie nicht mit dem Bedeutungsvollen! Alle die mächtigen und grundlegenden Dinge, die meist aus der bio-emotionalen Sphäre deines niederen Egos kommen, gehören zu dir wie das Fundament zu dem Haus. Akzeptiere deine Triebe und Vorlieben – aber sie sind nicht Bedeutungsvoll! Lerne diesen Schattenwesen mit gelassener Interesse in die Augen zu blicken. Was gleichzeitig bedeutet, sie nicht zu negieren. Du kannst diesen „Wellen des Grundlegenden“ nicht entkommen!. Der Surver bist du, und die Wellen bestehen u.a. aus Geld, Gier, Sex und Macht. Wenn du aufhörst, mit aller Kraft deines Egos darauf zu surven, gehst du im Ego unter. Und wisse: Spass am Leben bringt dich sicherer zu den Göttern der Weisheit als der Weg einer verbitterten moralischen und saftlosen Kasteiung. Nur eines ist wichtig, wichtiger als alles andere: Alle Empfindungen des Egos, alles fröhliche Surfen auf den Geld-Macht-Sex-Beziehuhngswellen ist unbedeutsam auf dem Weg zu den Erkenntnissen der höheren Welten. Ja, es ist nicht nur unbedeutsam, sondern diese Triebe, Begierden und egoistische Wünsche können zur Verstrickungen im sinnlich-Physischen und somit zum größten Feind des Aufstiegs zu Weisheit, Erleuchtung und wahrem Menschentum werden.
Wisse: du bist nicht herausgehoben aus der sinnlich-materiellen Welt. Du bist tief in sie hinein geworfen – aus eigenem Willen. Auf dem Weg zu dir selber. Du bist ein Wesen zweier Welten… der physischen und der geistigen. Das zu erleben, bedeutet wirkliches Glück. Das Glück der Freiheit und der Liebe in einem großen Atemzug. Triebe, Lust und Leidenschaften gehören zum grundlegenden Allgemeinmenschlichen, aber sie alleine lassen nicht über den Tellerrand blicken. Du bleibst ein Grundlegender, wirst aber kein bedeutsamer Mensch. Erleuchtung, geistige Einweihung – all das findet auf einer völlig anderen Farbebene statt. Und diesen Level findet man nicht durch das „Nein“ zum Ego, sondern nur durch dessen Integration und Veredelung.
Ein integrales, ganzheitliches Leben mit aller Lust und Leidenschaft zu führen, bedeutet Grundlegendes und Bedeutungsvolles zu erkennen…
Aber noch eines nehme mit: Ihr Menschen mit eurer hohen Intelligenz seid momentan dabei, euch selber zu vernichten. Doch das können wir – die Wesen – die immer mit euch sind – jetzt nicht zulassen. Viele müssen momentan leiden, und sie bringen Opfer für die gesamte Menschheit. Wir, eure Begleiter, hoffen so sehr, dass ihr daraus lernt… Lernt, eure Intelligenz weise zu nutzen… und gedenket eurer geistigen Wurzeln… wir warten darauf!

Das strahlende Licht in und um mich herum verändert sich und zieht sich zurück. Und gleichzeitig verschwinden die Gefühle von unendlicher Geborgenheit und Harmonie. Ich will ihm folgen, doch plötzlich fühle ich die Worte: „Du musst bleiben… es warten noch Aufgaben auf dich…“ Die Helligkeit verschwindet schlagartig. Und ich befinde mich wieder in der engen Grotte, ziemlich weit oben. Und sehe unter mir meine Freunde, die sich über einen Körper beugen. Gemurmel. Dann höre ich Johannes bedrückte Stimme: „Vater war nicht mehr der jüngste…“ Dann eine weibliche Stimme: „Probiere es nochmal… dein alter Herr ist zäh!“ Von einem zum anderen Moment ist eine schmerzhafte Enge und Dunkelheit um mich, und dann verspüre ich einen rhythmischen Druck. Ich versuche meinen Kopf zu heben. „Er bewegt sich… er lebt!“ Stimmen rufen durcheinander und dann öffne ich die Augen…
… erscheint demnächst als eBook. SF-Thriller, 890 Seiten… Info: micha.amthor@web.de
+++

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